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adsurb schrieb am 16.4. 2009 um 18:51:09 Uhr über

subdepressiv

Das »Revolutionärer 1.-Mai-Bündnis« schreibt:


Schon innormalenZeiten war die überwiegende Mehrheit der Menschen dieser Welt durch dieses System gezwungen, unter Bedingungen zu Leben, die unerträglich sind:Massenarmut, Hunger, Krankheit, Krieg, Klimakatastrophe...die Liste ist fast so lang wie das Leiden entsetzlich ist.Die aktuelle weltweite Krise wird noch weitere Millionen von Menschen ins Verderben stürzen.Eine kleine Klasse und ihr kapitalistisches/imperialistisches System herrscht über unseren Planeten und macht das Leben für den Großteil der Menschheit zur Hölle. Nur eines kann diesen Zustand beenden und die Menschheit befreien:

Wir brauchen eine Revolution!

Ihres unersättlichen Macht- und Profitstrebens wegen, entfesseln die blutdürstigen Herrscher dieser Welt einen Krieg nach dem anderen: Irak, Afghanistan und neulich im Gaza, wo sie zum wiederholten Mal ein verbrecherisches Massaker an der Bevölkerung begangen haben. Jetzt droht ein Angriff auf den Iran - möglicherweise mit Atomwaffen -, der noch weitere unzählige Opfer kosten würde. Aber stell dir eine Zukunft ohne jeglichen Krieg - und ohne jegliche Gewalt eines Menschen gegen einen anderen - vor. Nur eines kann so eine Zukunft verwirklichen:

Wir brauchen eine Revolution!

Seit Hunderten von Jahren wird die überwiegende Mehrheit der Nationen und Menschen dieser Welt von einer kleinen Anzahl reicher Länder dominiert und ausgeplündert. Drei Milliarden Menschen leben von weniger als zwei Euro pro Tag. 30.000 Kinder sterben täglich an Hunger und heilbare Krankheiten. Ihre Leichen sind das Fundament auf dem westliche »Demokratie« und westlicher »Lebensstandard« aufgebaut sind. Nur eines kann diesen Zustand beenden, Gleichheit für die unterdrückten Nationen herstellen und eine Zukunft möglich machen, in der alle Nationen freiwillig miteinander verschmelzen können:

Wir brauchen eine Revolution!

Die Unterdrückung von Frauen und ihre systematische Unterordnung unter die Männer - das Patriarchat - ist ein zentraler Bestandteil des aktuell vorherrschenden Ausbeutersystems und der Klassengesellschaft überhaupt. Die Reduzierung von Frauen auf Sexualobjekte und Gebärmütter ist allgegenwärtig. In der BRD wird schätzungsweise alle 5 Minuten eine Frau vergewaltigt! Aber stell dir eine Zukunft vor, in der Frauen und Männer in der Tat gleichberechtigt sind, in der das Patriarchat in all seinen Formen vollkommen abgeschafft ist und sich keine Frau vor der Gewalt oder der Misshandlung durch einen Mann fürchten muss. So eine Zukunft kann nur mit einem Mittel Realität werden:

Wir brauchen eine Revolution!

Rassistische Ausgrenzung und Diskriminierung sowie von den Obrigkeiten geschürter Hass und Intoleranz sind Alltag für Millionen von Menschen in dieser Gesellschaft. Die anti-islamische Hetzkampagne kriminalisiert eine ganze Religion. Menschen mit einem sogenannten »Migrationshintergrund« werden für praktisch jedes Versagen des Systems verantwortlich gemacht. Aber stell dir eine Zukunft vor, in der nie wieder Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischer Herkunft oder Glauben benachteiligt werden, in der die kulturelle Vielfalt respektiert und als eine Bereicherung geschätzt wird. Nur eines kann letztendlich diese Vision Realität werden lassen:

Wir brauchen eine Revolution!

Die Herrschenden und ihr System, das von der inneren Logik und dem Streben des Kapitals nach Profitmaximierung getrieben wird, haben die Umwelt einem rücksichtlosen Raubzug ausgesetzt und dadurch eine Klimakrise geschaffen, die alles Lebende bedroht. Aber stell dir eine Zukunft vor, in der jede Generation sich als Treuhänder der natürlichen Umwelt begreift und dafür sorgt, dass sie intakt an die nächste Generation übergeben wird. Es gibt nur eine realistische Chance dies zu verwirklichen und unsern Planeten für die Zukunft zu retten:

Wir brauchen eine Revolution!

Ohne nachfolgende Generationen hat die Menschheit selbst keine Zukunft. Heute aber wird in Deutschland ein immer größerer Teil der Jugend als »nicht verwertbar« abgeschrieben. Statt Schulen zu bauen oder zu modernisieren wird über »Straflager« für »kriminelle Jugendliche« geredet. Wir brauchen eine Welt in der die Gesellschaft als Ganzes die Verantwortung dafür übernimmt, dass alle Kinder liebevoll und fürsorglich behandelt werden, und in der die Jugend nicht als Bedrohung angesehen und behandelt wird, sondern als eine der treibenden Kräfte für die stets notwendige Erneuerung der Gesellschaft. Die Sehnsucht nach einer Welt in der die Jugend mit all ihrer Energie und Kreativität umfassend gefördert wird und sich entfalten kann, kann nur durch eines entsprochen werden:

Wir brauchen eine Revolution!

Im Gegensatz zu dieser revolutionären Vision steht der Alptraum von einer Zukunft, die das kapitalistische/- imperialistische System uns anbietet. Das System der »freien Marktwirtschaft« kennt nur eine wirkliche »Freiheit«: Die »Freiheit« des Kapitals die menschliche Arbeitskraft zur Ware zu machen und sie grenzenlos auszubeuten. Jetzt ist das ganze weltweite Gebilde des Großkapitals dabei an seinen innenwohnenden Widersprüchen regelrecht zusammenzukrachen. Und das Resultat dieses Absturzes?

Das Resultat ist, dass während überall auf der Welt deutsche Waffen und Soldaten im Einsatz sind, um im Namen des »Friedens« und der »Demokratie« den Weltmachtanspruch der Deutsch-Imperialisten mit Eisen und Blei durchzusetzen, hier in Deutschland der Krieg nach innen ständig an Härte zunimmt. Vor der Krise hieß es: »Es gibt kein Geld, alles muss gekürzt werdenNun wenn es um die Rettung ihrer Banken - und ihres Systems insgesamt - geht, tun sie, als ob es Geld ohne Ende gäbe! Aber für uns haben sie nur das Gerede von »Selbstverantwortung«: D.h. noch mehr Massenarbeitslosigkeit und weitere Lohn- und Sozialkürzungen. Die Herrschenden wollen den Volksmassen der Welt die Kosten für die Krise ihres Systems und ihrer verlorengegangenen Billion-Beute aufbürden. Sie fürchten um ihre Macht. Deswegen brauchen sie den weiteren Abbau von politischen Rechten und Ausbau von Überwachungs- und Polizeistaatsmaßnahmen. Um in den stürmischen Zeiten der Krise das »deutsche Nationalgefühl« zu steigern und die »deutsche Nation« hinter sich zu halten, schwenken sie bei jeder Gelegenheit das »Schwarz, Rot, Gold« und benutzen jeden Unterschied unter den Menschen - Hautfarbe, Nationalität, Geschlecht, Religion, Sprache, sexuelle Orientierung, Alter usw. -, um einen Teil der Bevölkerung gegen einen anderen auszuspielen und dadurch einen gemeinsamen Kampf gegen den gemeinsamen Feind zu verhindern.

Jedoch die Zukunft, die dieses System für uns plant, ist nicht unvermeidlich. Es ist zwar ein Fakt, dass die bisherigen Anstrengungen um Klassengesellschaft und alle ihre Formen von Ungleichheit, Ausbeutung und Unterdrückung zu überwinden, zurückgeschlagen worden sind. Aber die reichen Lehren aus diesen Erfahrungen - sowohl die positiven als auch die negativen - zeigen, dass dieser für die Menschheit historisch beispielloser Sprung nach vorne - obwohl voll von Windungen und Wendungen - in der Tat machbar ist.

Doch die Geschichte hat auch immer wieder gezeigt, dass dieses System und seine Herrscher nicht von alleine stürzen oder durch einfache Reformen überwunden werden können. Eine radikal andere Welt, in der die Menschen freiwillig und bewusst zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse aller Menschen zu erfüllen und um sich selbst und die Gesellschaft als Ganzes weiterzuentwickeln - die Befreiung der Menschheit -, kann nur auf einem Weg erlangt werden:

Wir brauchen eine Revolution!

Heute kämpfen Menschen überall auf der Welt - von Palästina bis Nord Amerika, von der Türkei bis China, von Indonesien bis Afrika, von Brasilien bis Iran - um sich nicht nur gegen die Ungerechtigkeiten und Missstände des Systems zu wehren, sondern auch um die Emanzipation aller Menschen zu verwirklichen.

Am 1. Mai, dem internationalen Kampf- und Feiertag der Unterdrückten dieser Welt, machen wir sichtbar, dass es auch hier mitten in Europa Menschen gibt, die auf nichts weniger zielen, als diese weltweite revolutionäre Umwälzung von unten. Eine Umwälzung, die die Welt nicht aus »deutscher« oder »europäischer« Sicht betrachtet, sondern vom Standpunkt des Internationalismus aus: Die Erkenntnis, dass die Zukunft, die wir anstreben, nur realisiert werden kann, in dem wir sie gemeinsam weltweit schaffen.

Seit dem Massenaufstand 1987 in Kreuzberg steht die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration vom Oranienplatz aus für diese Vision. Dabei hat sie einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer revolutionären Bewegung, die diese Vision zur Realität machen will, geleistet. Am 1. Mai 2009 haben wir vor zum 21. Mal in Folge eine revolutionäre Botschaft an die Welt zu senden und diesen Kampf fortzusetzen. Wir sagen allen Menschen: Wenn du dich in dieser Vision einer revolutionären Zukunft wiederfinden kannst, dann schließ dich uns an - komm zur Demo!



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