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Pasolini schrieb am 2.4. 2026 um 20:50:57 Uhr über

Beethovenwahnsinn

Schmidt leidet an einer gar nicht so seltenen Erkrankung unter Musikern dem sogenannten Beethovenwahnsinn. Er hält es für legitim daß ein genialer Musiker seine alltägliche Wut an seinen Hausangestellten und seiner Amme ausläßt, daß er sich in heimliche Liebschaften im Geiste flüchtet, daß er laut und unharmonisch grölen und donnern darf auf dem Klavier auch zu den mittäglichen Schlafenszeiten der Kinder bei offenem Sommerwetterfenster. Und daß er leise kleine Melodien flüstert um vorüberlaufende Kinder für einen Augenblick einzufangen und zum Hinhören oder mitsingen, so hat er schon mehrfach ein Singen kleiner Kinder im Hofe gehört was er nur auf sein gutes musikalisches Vorbild immer und zu jeder sich bietenden gegelgenheit seine schönsten Töne und natürlich auch seine ganze Empörung zum Fenster hinauszudocnnern. Neuerdings lässt er sogar ganz oft völlig das pedal weg um zu sehen was seine Hände tatsächlich an Klang zustande bringen. Es schult sehr. das pedal wegzulassen. Plötzlich machen die Hände ganz andere Turnübungen. Es ist ein Tanz und eine Übung. Das dasein. und ein Erstaunen über die anderen wesen. was es für wesen gibt. ein schöpfer kennt jede art des wahnsinns. es hat alle durchprobiert. herausgekommen sind die wesen.


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