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Schreibakteur schrieb am 11.9. 2009 um 14:51:11 Uhr über

Leuchtbecher

Ein Leuchtbecher ist eine praktische Sache, wenn man nachts einmal Durst hat. Dann braucht man kein Licht zu machen, um seinen Becher zu finden, weil der Becher ja leuchtet. Besonders hell leuchtende Leuchtbecher kann man auch als Taschenlampenersatz verwenden.

Woher die Leuchtbecher die Energie beziehen, ist noch nicht ganz klar. Frühe Vermutungen, es handle sich um Fluoreszenz, konnten widerlegt werden, indem Leuchtbecher mehrere Jahre lang in dunklen Räumen aufbewahrt wurden. Trotz des völligen Fehlens von Lichtquellen (außer dem Leuchtbecher selbst, versteht sich) konnte kein Nachlassen der Leuchtkraft beobachtet werden. Auch die These, dass die Energie von radioaktiven Zerfällen stamme, konnte nicht bestätigt werden; Messungen mit Geigerzählern konnten keinerlei erhöhte Aktivität nachweisen. Auch der Ersatz der Geigerzähler durch Gitarrenzähler, Mandolinenzähler oder Flötenzähler brachte kein anderes Ergebnis.

Derzeit sind vor allem zwei Thesen in der Diskussion. Die erste These besagt, dass der Leuchtbecher aufgrund des hohen Fantastangehaltes die Raumzeit lokal so verformt, dass er als Gravitationswellenabsorber wirkt. Gegner dieser These bezweifeln jedoch, dass der Gravitationswellenhintergrund hinreichend viel Energie liefern könnte.

Die zweite These besagt, dass die Leuchtbecher die Dunkle Energie anzapfen. Dies könnte auch das bekannte Paradoxon erklären, dass trotz des sich ausdehnenden Universums die Parkplätze immer knapper werden: Da auf der Erde eine erhöhte Leuchtbecherkonzentration herrscht, ist das direkte Umfeld der Erde von der Expansion ausgenommen.

Inzwischen geklärt ist hingegen der Ursprung der Leuchtbecher. Sie sind nicht, wie lange vermutet wurde, von einer außerirdischen Zivilisation auf die Erde gebracht worden. Vielmehr konnte nachgewiesen werden, dass die Neandertaler die Technik der Fantastanproduktion beherrschten. Dass die Neandertaler intelligenter waren als die heutigen Menschen, war schon länger klar, denn sie hatten ja größere Gehirne. Aber erst vor kurzem konnte nachgewiesen werden, dass die auf der Erde gefundenen Neandertaler sich nur zur Strafe auf der Erdoberfläche aufhalten mussten, wo sie ein primitives Leben führten. Die Hauptkultur der Neandertaler fand weit unter der Erdoberfläche statt, wo sie eine äußerst fortschrittliche technische Kultur aufgebaut hatten. Die uns bekannten Leuchtbecher wurden vermutlich von Sträflingen auf die Erdoberfläche geschmuggelt. Es ist zu vermuten, dass unter der Erde noch viele weitere Leuchtbecher zu finden sind, wenn man denn an der richtigen Stelle sucht.



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