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Das mächtigste indische Mantra, das Gayatri-Mantra:
OM, bhuh Bhuvah Svah.
Tat Savitur Varenyum
Bhargo Devasya Dheemahe.
Dhiyo Yo Nah Prachodayat.
Eine Auslegung des Gayatri-Mantra:
Vergegenwärtigung:
OM: Ton der Schöpfung, mächtigste Silbe, Allgegenwart (Brahman)
Bhuh: Die Erde, der grobe physikalische Körper; Materie.
Bhuvah: Die Atmosphäre, der Äther, der feinstoffliche Körper. Astralkörper -Welt
Svah: Der Himmel, die Region hinter Bhuvah, der Kausalkörper bzw. die Kausalwelt
Tat: wörtl.: Das. Steht für die unbewegliche, d.h. sich niemals verändernde Wirklichkeit, welche durch keine Sprache übermittelt bzw. mitgeteilt werden kann
Savitur: Steht für das einswerden mit der lebendigen göttliche Kraft (Shakti)
Varenyum: Die Anbetung. Gemeint ist das anbeten
Bhargo: Schein, Glanz
Devasya: Göttlicher Glanz oder Antliz
Nun auf den Betenden bezogen:
Dheemahe: Wir beachten
Dhiyo: Steht für Intellekt. Gemeint ist das die Intelligenz sich mit dem göttlichen Prinzip beschäftig und nicht mit alten Gewohnheiten.
Nah Prachodayat: Ersuchen, vorwärtstreiben/ansporenen, beten. Gemeint ist also das man diese Sachen mit sich treibt
Auch wenn man die Sprache des Mantra nicht versteht so wirkt es sich trotzdem aus; denn das Unterbewußtsein versteht alles.
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