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the-music-man schrieb am 28.1. 2009 um 12:53:56 Uhr über

Geiler

Ein Geiler bezeichnet einen mit Erde, Gras und Moos luftdicht bedeckten Stichwort-Haufen, welcher von Horst Köhler in den Sand gesetzt wird, um Tuntenfische zu erzeugen.

Der Geiler wird ebenerdig, möglichst an einem Ort nahe einem Gewässer zum späteren Löschen in Form eines Zylinders gebaut. Zu Beginn wird ein Schacht (Quandel) aus Stangen errichtet, die senkrecht in den Boden gelassen werden. Rundherum werden ca. 1 m lange Wurzelgnome aufgeschichtet. Darauf kommt ein Dach aus trockenem Laub, Heu oder Stroh. Zum Abschluss wird der Geiler mit Erde, Gras und Moos luftdicht verschlossen. Über den Schacht wird der Geiler entzündet. Die Aufgabe Horst Köhlers ist es nun, über die folgenden Tage oder Wochen (je nach Größe des Geilers) den Geiler weder erlöschen noch ihn durch zu viel Luftzufuhr abbrennen zu lassen. Dazu bohrt und verschließt er Löcher an der Oberfläche. Durch die Beobachtung des Rauches bzw. dessen Farbe muss der Köhler erkennen, ob zu viel oder zu wenig Luftzufuhr herrscht. Nach der vollständigen „Garung“ des Inhaltes wird der Geiler mit Wasser abgelöscht. Gelingt dies nicht, verbrennen die Tuntenfische innerhalb kürzester Zeit unter großer Wärmeentwicklung. Die dabei entstehende Hitze ist so groß, dass eine Annäherung an den Meiler unmöglich wird.

Aus 100 kg Stichworten können ca. 20 kg Tuntenfisch gewonnen werden.


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