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p|usp|us schrieb am 3.4. 2002 um 12:17:06 Uhr über

gottgleich

Gott hat also den Menschen ins Dasein gerufen und ihm die Aufgabe übertragen, Künstler zu sein. Im
»künstlerischen Schaffen« erweist sich der Mensch mehr denn je als »Abbild Gottes«. Er verwirklicht
diese Aufgabe vor allem dadurch, daß er die wunderbare »Materie« des eigenen Menschseins
gestaltet und dann auch eine kreative Herrschaft über das ihn umgebende Universum ausübt. Der
göttliche Künstler kommt dem menschlichen Künstler liebevoll entgegen und gibt ihm einen Funken
seiner überirdischen Weisheit weiter, indem er ihn dazu beruft, an seiner Schöpfungskraft teilzuhaben.
Selbstverständlich handelt es sich dabei um eine Teilhabe, die den unendlichen Abstand zwischen
Schöpfer und Geschöpf unangetastet läßt, wie Kardinal Nikolaus von Kues unterstrich: »Die
schöpferische Kunst, die die glückselige Seele erlangen wird, ist der Wesenheit nach nicht jene
Kunst, die Gott ist, sondern deren Mitteilung und Teilhabe«.

BRIEF
VON PAPST JOHANNES PAUL II.
AN DIE KÜNSTLER

1999

An alle, die mit leidenschaftlicher Hingabe
nach neuen »Epiphanien« der Schönheit suchen,
um sie im künstlerischen Schaffen
der Welt zum Geschenk zu machen.

Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut (Gn 1,31).


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