>Info zum Stichwort sein | >diskutieren | >Permalink 
Alvar schrieb am 27.2. 1999 um 21:19:28 Uhr über

sein

Die atheistische Position von Jean-Paul Sartre:

Sartre betrachtet den Menschen nicht als ein Wesen, dessen Seinsmöglichkeiten (Essenz) im vorhinein festgelegt sind. Der Mensch ist nicht in dem Sinne, wie die Dinge etwas sind.
Er ist vielmehr zunächst ein »Nichts« (Existenz). Er muß sich erst, in beständiger Schöpfung aus dem »Nichts« zu dem machen, was er ist. Bei dem Menschen geht also die Existenz der Essenz voraus. Aus der bloßen Existenz (dem sinnlosen Dasein) erschafft sich also der Mensch. Er entwirft eine Vorstellung seines Wesens (Essenz). Dabei schafft der Mensch eigene Werte - in Verantwortung für sich und für alle. Deswegen ist der Mensch zur Freiheit verurteilt. Der Mensch ist frei. Wenn es Gott gäbe, wäre der Mensch nicht frei. Dann würde Gott bestimmen, wie der Mensch zu leben hat. Nur ohne Gott kann die
Selbstverwirklichung des Menschen im freien Entwurf geschehen (Atheismus im Namen
der Autonomie).


Aus: http://ilsebill.biologie.uni-freiburg.de/schule/Faecher/kR/BW/krag/ga01.htm


   User-Bewertung: +1
Tolle englische Texte gibts im englischen Blaster

Dein Name:
Deine Assoziationen zu »sein«:
Hier nichts eingeben, sonst wird der Text nicht gespeichert:
Hier das stehen lassen, sonst wird der Text nicht gespeichert:
 Konfiguration | Web-Blaster | Statistik | »sein« | Hilfe | Startseite 
0.0419 (0.0390, 0.0017) sek. –– 948365755