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Tanna schrieb am 10.5. 2000 um 00:44:57 Uhr über

Mai

Der Mai schmeckt nach Spargel mit Kräutervinaigrette, Radieschen und Rhabarber, und ein bißchen nach dem ersten Eis des Sommers.

Der Mai riecht nach Flieder, Holunderblüten und allerlei anderem blühenden Grünzeug. Wenn es regnet, riecht der Mai nach nasser Erde.

Für die Augen bietet der Mai ein helles, saftiges Grün, Blüten in vielen Farben, von den Balkonen leuchten frisch gepflanzte Geranien, aber auch viel helle, lange unbesonnte Haut. Die Sommermode kündigt sich schon an.

Zu hören gibt es jede Menge Vögel: die »Vogelhochzeit« hat sicher im Mai stattgefunden. Auch die Menschen heiraten gerne im Mai, deshalb hört man oft Hochzeitsglocken. Die Kirche hat im Mai ansonsten vor allem Oster- und Marienlieder zu bieten. Die Hummeln summen wieder in der Weltgeschichte herum, und wenn du Pech hast, hörst du in der Nacht schon Stechmücken in deinem Schlafzimmer.

Auf der Haut spürst du die Mai-Sonne und den Mai-Regen, von dem man angeblich wachsen soll. Berühre auch die Pflanzen und Blüten, pflück eine Pusteblume und schicke ihre weißen Schirmchen in den Wind.


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