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Ein paar Worte zu einem Text aus dem assoziations-blaster, zum Thema »Geilheit«. Ich zitiere zunächst den betreffenden Text:
"Sex im Duschraum
Wir waren zu sechst im Mädchen Duschraum. Damals waren wir sechzehn, bis auf die große, blonde Franziska. Sie war ein Jahr älter und in manchen Dingen ein bißchen weiter als die meisten von uns. Und sie hat damit angefangen.
Wir alle waren nackt und dabei, uns unter der Dusche einzuseifen. Franziska wusch sich die nackten Brüste und griff sich dann genußvoll zwischen die Schenkel. Mir war aufgefallen, daß ihre Scham völlig nackt war, während die meisten von uns einige Haare zwischen den Beinen hatten. Zumindest ein wenig Flaum. Ich war mir damals schon sicher, daß Franziska sich die Vulva rasierte. Mir wurde ganz heiß und kalt zugleich, als ich sie verstohlen beobachtete. Am liebsten hätte ich mir auch an die Muschi gefaßt, aber ich traute mich nicht. Ich habe damals manchmal mit meiner besten Freundin »gekuschelt«, wie wir es nannten, wenn wir uns gegenseitig mit dem Mund oder den Fingern zum Orgasmus brachten.
Dann machte Franziska etwas völlig unerwartetes: Sie ging auf uns andere zu, streifte unsere Arme, Rücken, Bäuche mit ihrer nackten Haut und blieb dann vor Sandra stehen, die wir damals nur »Sanny« nannten. Sanny war unter 1,60 groß und hatte einen fast schwarzen Lockenkopf. Sanny hatte kleine, volle Brüste und sehr weiblich geformte Hüften.
Franziska streckte ihren Arm aus und legte ihre Hand auf Sannys Schulter. Sie zog die Kleine an sich heran, die es willig mit sich geschehen ließ und schob ihre andere Hand in Sannys dichte, dunkle Schambehaarung. Sanny wand sich und drückte ihr Gesicht an Franziskas Brüste.
Franziska wandte sich kurz zu uns um und rief: »Denkt bloß nicht, daß ich lesbisch wäre! Das hier ist nur ein Riesenspaß! Wer will, kann mitmachen!« und sie bewegte ihre Hand heftig an Sannys Muschi, dann rief sie uns zu : »Übrigens, wer zuerst einen Orgasmus hat, hat verloren!« Damit drückte sie Sanny sanft auf den Boden und kniete sich zwischen ihre Beine.
Wir anderen sahen uns ein paar Sekunden lang verblüfft an. Dann stürzten sich Chrissy und Nele, zwei schlanke, kleinbrüstige Mädchen aufeinander. Chrissy, die Brünette mit den langen Haaren, glitt an Nele herunter und vergrub ihr Gesicht zwischen ihren Schenkeln. Nele warf ihre dunkelblonden Haare nach hinten, stöhnte laut auf und ließ sich auf den Boden nieder, wo sie sich Chrissys Zunge lustvoll hingab.
Jetzt kam Susie auf mich zu . Ein hübsches, damals noch eher jungenhaftes Mädchen , mit kurzen , hellbraunen Haaren . Ich sah ihre winzigkleinen, wippenden Brüstchen und ihre beinahe nackte Scham , denn sie hatte nur eine dünne , helle Behaarung zwischen den Beinen .
Susie lächelte mich an : »Wollen wir auch ?« fragte sie und ich nickte nur.
»Ja , jaaa!« schrie Sanny gerade , als Franziska ihr einen Finger in die Muschi schob und dabei weiterleckte.
Von Nele waren schrille Laute zu hören.
Ich hatte meine Hand an Susies Muschi gelegt, und krabbelte sie ein wenig im Stehen . Susie stöhnte mit hoher Stimme auf und krabbelte an meiner Muschi. Dann beugte ich mich vor und saugte an Susies winzigen Brüsten. Sie schrie auf und ließ sich auch auf den Fliesen des Duschraums nieder. Wir setzten uns gegenüber voneinander hin und rieben unsere nackten Muschis aneinander. Ich stöhnte auf .
»Nein , nein , nein !« schrie Sanny jetzt auf vor Lust : »Ich ... ich will nicht verlieren .... ahhhhh!«.
Auch Nele setzte sich jetzt gegen Chrissy zur Wehr . Sie schützte ihre Muschi mit einer Hand , zog sich kurz zurück und warf sich </blast/sich.html> dann zwischen Chrissys nackte Schenkel . Chrissy schrie auf vor Geilheit .
Während Susie und ich uns stetig weiter hoch brachten, indem wir unsere Muschis aneinanderrieben, tastete ich mit einer Hand nach Franziska und schob ihr einen Finger in die nasse Spalte . Mit dem Daumen rieb ich ihre Klitoris. Franziska brüllte auf vor Lust .
»O Gott ! Ich ko ...Ich komme gleich ! Ahh...!« keuchte Sanny.
Chrissy und Nele hatten sich gedreht und machten 69 . Beide stöhnten laut und regelmäßig.
»Wahnsinn, ist das geil !« meinte Susie stöhnend und rieb ihre Klitoris eng und fest an meine.
Ich hatte inzwischen drei Finger in Franziskas nackter Spalte und sie schrie wie am Spieß.
Heute glaube ich , daß wir alle gleichzeitig gekommen sind.
Chrissy und Neles schrillen Lustschreie klingen mir noch heute in den Ohren.
Sanny hatte Franziskas große , nackte mit ihren kleinen Füßen gepackt und massierte sie heftig. Gleichzeitig zuckte sie heftig unter </blast/unter.html> einem langen Orgasmus.
Ich hatte Franziskas nackte Spalte solange massiert, daß sie brüllend vor Lust kam.
Susie und ich schrien auf. Sie hatte meine Füße gepackt und rieb sie heftig , während unsere Muschis bis zum Höhepunkt aneinander rieben </blast/riebe.html>. Susie kam mit einem lauten, schrillen Schrei . Ich hatte einen kleinen Orgasmus und rieb Susie jetzt mit der Hand weiter. Sie kam schnell </blast/schnell.html> ein weiteres Mal. Auch Sanny hatte jetzt Franziska zwischen die Beine gepackt und rieb sie heftig.
Eigentlich hätten wir gut weitermachen können denke ich . Ich war noch so geil und es war so erregend . Aber wir mußten den Duschraum freigeben.
Mit Susie habe ich es später noch öfter getrieben . Wir sind sehr lange Freundinnen gewesen , gute zwanzig Jahre.
Dieser Text hat mich, als ich ihn zum ersten Mal gelesen habe, ziemlich angemacht. Ich bekam total den Steifen und war völlig gefesselt. Ich fand diese Vision von den sechs Mädchen im Duschraum, die plötzlich alle Hemmungen fallen lassen und sich völlig entfesselt aneinander aufgeilen, hinreißend, total erregend, aufregend, schön, faszinierend. Ich hab in dem Zusammenhang auch masturbiert.
Ich halte diese Vision (oder vielleicht sind ja auch Erinnerungsanteile enthalten, d.h. vielleicht handelt es sich bei dieser Schilderung ja auch, wenigstens teilweise um eine reale Erlebnisdarstellung) für keine natürliche. Will sagen: ich glaube nicht, dass die Natur selbst solche Ideen hervor bringt. Das ist weder natürliche Fantasie, noch ist es ein natürliches Verhalten, so etwas zu tun.
Wie entstehen solche Ideen oder Handlungsimpulse? Sind sie Ausdruck eines natürlichen, eigentlich völlig normalen Begehrens? Das eben glaube ich nicht.
Das ganze beginnt mit einem masturbatorischen Akt: »Franziska wusch sich die nackten Brüste und griff sich dann genußvoll zwischen die Schenkel.« Der Masturbatorische Akt ist Ausdruck eines gestörten Verhältnisses zur eigenen Sexualität und zum eigenen Körper.
Grundsätzlich sind zwei verschiedene Arten der Beziehungsstörung der eigenen Sexualität gegenüber zu unterscheiden:
1.) Der Sexualzwang
2.) Das Sexualtabu
Die Grundhaltung im ersten Fall ist: »Jeder erwachsene, geschlechtsreife Mensch muss Sex haben, sonst entwickelt er eine Störung im Denken, Fühlen und Verhalten«.
Die Grundhaltung im zweiten Fall ist: »Eigentlich sollte kein Mensch jemals in seinem Leben sexuelle Lust empfinden. Sexuelle Lust ist grundsätzlich etwas schändliches, sie beleidigt sozusagen unsere menschliche Natur und bringt uns in einen Widerspruch zu Gott«.
Diese beiden Grundhaltungen, diese beiden Grundformen der Störung der Beziehung des Menschen zur Sexualität bedingen sich gegenseitig und basieren beide gleichermaßen auf eine Überbewertung der Sexualität. Sie stilisieren die Sexualität zum Hauptthema menschlichen Daseins. Das radikale Sexualtabu erzeugt den radikalen Sexualzwang und umgekehrt.
Als wirklich gesund kann das Verhältnis des Menschen zur Sexualität nur dann bezeichnet werden, wenn der Mensch jederzeit frei wählen und entscheiden kann, ob er sich auf Sex einlassen will oder nicht. Beide Grundhaltungen, sowohl die »Der Körper verlangts, also muss er es auch bekommen«, als auch die »Gott will es nicht, also tue ich es nicht« sind pathologisch. Und wie in jedem Falle von Pathologie, so ist auch hier der tiefste Ursprung die unbewältigte, weil unbewusste Todesangst.
Die Unterwerfung unter das radikale Sexualtabu ist ein Versuch, sich durch Verzicht und Kasteiung Unsterblichkeit zu verdienen.
Ich habe die Behauptung aufgestellt, die Masturbation sei Ausdruck eines gestörten Verhältnisses zur Sexualität. Ich muss dem hinzufügen: sie ist aber auch ein Weg, eine gute Methode ist, das gestörte Verhältnis zur Sexualität zu überwinden. Masturbation ist eine sehr sinnvolle Auseinandersetzung sowohl mit der eigenen Sexual-, als auch der eigenen Todesangst. Wo wir uns sexueller Erregung hingeben, da erleben wir uns ganz als Körper, als materielle, mit dem eigenen Leib identische Wesen. Mit anderen Worten: wir erleben uns dann als Naturwesen. Die unbewältigte, unterschwellige Todesangst macht uns geneigt, unser eigenes Natursein, die Tatsache also, dass wir ganz und gar Geschöpfe der Natur, sozusagen Verkörperungen der Natur sind, zu leugnen um so seiner Todesangst auszuweichen. Er bildet sich gerne einfach ein, er selbst gehöre ja gar nicht zu den sterblichen Wesen, sei eben kein Produkt der Natur. Hingebungsvolles sexuelles Erleben aber erinnert uns ganz elementar an unsere Naturzugehörigkeit. Da der Mensch einerseits seit Urzeiten Angst vor dem unerforschlichen Dunkel des Todes und der eigenen Sterblichkeit hegt, andererseits aber beobachtet, dass alles natürliche vergänglich und sterblich ist, neigt er dazu, sich selbst als ein quasi außernatürliches Geschöpf zu betrachten und sein ihn vollständig durchdringendes und uneingeschränktes Natursein zu leugnen. So weicht er der Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit durch eine intellektuelle Finte aus. Eine andere Bezeichnung für diese selbstbetrügerische intellektuelle Finte ist »dogmatische Religiosität«.
Wer aber sein Natursein konsequent leugnen möchte, vor sich selbst und vor den anderen, der muss sich und den anderen beweisen, dass er ein asexuelles Wesen ist, denn Sexualität ist Natürlichkeit, ist ganz unbestreitbar eine Manifestation des Natürlichen im menschlichen Dasein. Also muss er sich dem radikalen Sexualtabu unterwerfen, um der Erlangung seiner Unsterblichkeit willen. Gegen eine solch radikale und letztlich unvermeidbar auch gewaltsame Unterdrückung und Leugnung der eigenen Sexualität stetzt diese sich mit ebensolcher Gewaltsamkeit, mit der unerbittlichen Macht der Natur, zu wehr. Und so kommt es früher oder später unvermeidbar zu sexuellen Entgleisungen. Die sexuelle Fantasie wird verzerrt, extrem, verliert ihr schönes, gesundes Antlitz, entwickelt entartende Formen, die sich einen wie auch immer gearteten Ausdruck suchen und ihn schließlich unweigerlich auch finden.
Die Masturbation ist die ideale Methode, einen durch verinnerlichte sexuelle Blockierungen übersteigerten sexuellen Innendruck in sozialverträglicher Weise abzubauen, d.h. so abzubauen, dass andere Menschen nicht geschädigt oder belästigt oder entwürdigt werden, wie dies z.B. bei Kinderpornographie, Vergewaltigung, dem ehelichen Seitensprung und nicht selten auch im Zusammenhang mit Homosexualität geschieht.
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