Der Strand war menschenleer. Er saß auf einem kleinen Felsen und der tobende Atlantik streckte langsam wieder seine weißen Finger nach ihm aus. Er beobachtete das stete Pulsieren der Wellen, wie sie seinen Felsen umspülten, um ihn bald ganz vereinnahmen zu können. Die Luft roch nach Salz und wilden Blumen, der Sommer war fast vorbei. Von den Bergen zogen dunkle Wolken auf, es würde bald wieder zu regnen beginnen. Er versuchte, jeden Moment in sich aufzusaugen, die Bilder festzuhalten, jedes Geräusch. Er wußte, dass er nie mehr zurückkehren würde, dass dies der letzte vollkommene Augenblick seines Lebens sein würde. Mit seiner Schwester hatte er hier seinen Namen in den Sand geschrieben. Vor über siebzig Jahren. Wie lange war sie jetzt schon tot? Er wurde Zeit. Er musste gehen.