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S. schrieb am 27.8. 2021 um 13:02:23 Uhr über

erreicht

Der Fernseher ist kaputt. Das Laptop hat sein Highspeedvolumen ausgeschöpft. Der Kühlschrank ist leer. Komplett. Fast komplett. Ein Eckchen, ein winziges, Käse, ein uralter Wirsing, Butter, zwei Quark, ein Naturjoghurt, zwei Karotten, ein Apfelsine. Das isses dann aber auch. Brot ist komplett aus. Und im Keller sind noch fünf Eier. Wurst ist schon länger Ebbe. Der angekündigte Gerichtsvollzieher kam gestern doch nicht, ich ließ meine Türen weit offen und legte mich aufs Bett. Und habe eine doppelte Portion Herztablette genommen weil es wahrlich dröhnend bollerte. Damit schieben sie die Qual immer weiter hinaus. Man schwitzt vierzehn Tage wegen des angekündigten Termins und macht sich die schlimmsten Gedanken, fremde Leute kommen per Gerichtsbeschluß in deine völligst private und intime Wohnung, sehen deine aufgebauten Patente und Konstruktionen, dürfen in deinen Dingen herumwühlen, und dann findet es ohne Absage nicht statt. Und man erwartet weitere Quälereien des Staates gegen sich selbst. Und der Bruder lacht und sagt, was können die denn schon, bei dir ist doch nix zu holen, ich aber empfinde alleine das eindringen von unbekannten Menschen in meine Wohnung schon als Verletzung meines ganz persönlichen intimen Bereichs. Wieviel Demütigung muß man sich eigentlich von diesem Staat antun lassen?


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