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elfboi, am 14.6. 2002 um 22:35:04 Uhr
Wittgenstein

Die Sprache im Tractatus Logico-Philosophicus versucht, totale Geschlossenheit, Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit zu erreichen. Dummerweise hat bereits Gödel gezeigt, daß das gar nicht möglich ist, denn auch wenn Wittgenstein die Sprache so streng definiert, daß sie mehr an Mathematik als an eine natürliche Sprache erinnert, so wäre sie selbst dann notwendigerweise unvollständig, wenn sie tatsächlich mathematische Strenge erreichte, und ebenso voller versteckter Widersprüche.


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