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ratze schrieb am 29.3. 2008 um 03:22:03 Uhr über

Wittgenstein

also wer auf »totale Geschlossenheit, Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit« der Sprache steht, der sollte sich nicht an Wittgenstein halten sondern an Plansprachen.
Z.B. Esperanto, Interlingua oder Volapük.

Ein absolut logischer und kohärenter Aufbau lässt sich aber meiner Meinung nach auf der Grundlage einer natürlich gewachsenen Sprache gar nicht mehr erreichen.

Dazu müsste man sich schon völlig neue Vokabeln und eine völlig neue Grammatik aus den Fingern saugen. J.R.R. Tolkien hat genau das getan. Er hat auch darüber geschrieben, wie er jemand anderen dabei belauschte, sich eine eigene Sprache im Schützengraben auszudenken.

Womit wir wieder bei Wittgenstein wären, der dabei ebenfalls im Schützengraben gesessen sein soll. Und nunn kommen wir zu der Frage:
Was macht der Krieg mit den Menschen?

Babylonisches Sprachgewirr?

Wäre da nicht ein Beitrag zur Völkerverständigung angebracht?


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