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Hans*im*Glück schrieb am 24.5. 2005 um 23:16:28 Uhr über

Mathematik

»Ich habe folgendes gedacht: Wenn nun Gott gar nicht Mathematiker war? Wenn er nun gearbeitet hätte wie ... und ich, ohne die Fragen und die Antworten eigentlich definiert zu haben? Und wenn sein Resultat nun nicht total war, sondern ungefähr? Vielleicht eine ungefähre Balance. Nichts, das verbessert und bearbeitet werden sollte, sondern etwas, das schon einigermaßen fertig und im Gleichgewicht war. So wie zwei Bäume und die Sonne und die Feuchtigkeit von der Erde, zwischen denen man nichts weiter tun musste als sein Netz spinnen, so gut man es vermochte, und das wäre ausreichend gewesen, mehr würde nicht verlangt. Und falls eine Entwicklung eintreten sollte, so würde sie teilweise von selbst eintreten, man müsste nicht das Extreme leisten, man könnte einfach seiner Natur treu bleiben, und sie würde eintreten. Wenn es nun das war, wenn das das Ziel war

Peter Hoeg, »Der Plan von der Abschaffung des Dunkels«, in Kap. 7
(innerer Monolog eines in einem brutalen Internat eingesperrten und fürchterlich gequälten Jungen)

[ Kap. 7 beginnt:

Uexküll hat gesagt, der Mensch sei im großen und ganzen nicht besser als eine Spinne.
.......
Besser als die Spinne ist der Mensch, so gesehen, nicht, sagt Uexküll. ]


Sehr lesenswert.



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