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Susanne schrieb am 28.6. 2006 um 22:37:57 Uhr über

Hässlichkeit

Im Umgang mit der sich selbst zugeschriebenen Hässlichkeit (und ich kenne keine Frau, die das nicht tut) kommt irgendwann die Phase, in der du versuchst, die Grenzen zwischen solchen Begriffen wie Schönheit, Selbstsicherheit, Intelligenz, Kraft, Wärme, Dominanz usw. durcheinander zu bringen in der Hoffnung, die Pluspunkte, die du meinst auf einem Gebiet einheimsen zu können, auf andere Gebiete übertragen zu können.
Männer unterstützen dich gerne dabei, typisch der einfühlsame Geliebte, der davon spricht, wie unendlich schön du bist, eigentlich aber deine Stärke oder deine Wärme meint. Du hörst das gerne, es kann aber deinen prinzipiellen Zweifel nicht wirklich beruhigen, daß du noch so vielen Männern deine starke Seele zum Trost hingeben kannst, ohne auch nur ein Jota schöner dabei zu werden, weder in ihren Augen (was nicht wirklich zählt) noch in deinen eigenen (worum es eigentlich geht)
Deine Hässlichkeit für dich, das wirst du früher oder später einsehen müssen, verfolgt dich, bleibt auf der sichtbaren Oberfläche deines Körpers haften wie eine nicht heilende Wunde, und nichts, aber auch nichts auf der Welt kann dich schöner machen, als du im strengen Urteil deines allwissenden Auges bist, immer schon gewesen bist und immer sein wirst.
Wenn du glaubst, das stimme nicht - setzt mal für 'schön' etwa 'intelligent' ein und formuliere die klassische Verliebten-Aussage um: Für mich/in meinen Augen bist du die intelligenteste Frau der Welt/des Universums!


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