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ich mag punks (bin allerdings selber keiner) und finde, dass punks unabdinglich in das bild einer gesellschaft gehören, die sich als pluralistisch deffiniert.
punk ist nicht nur einfach eine musik- und moderichtung, punk ist eine lebensphilosophie, mit einem eigenen verständnis von gesellschaft.
punks deffinieren sich selber als unterschicht und abschaum, aber äussern es nicht indem sie als böse auftreten wollen. die unabdingliche grundlage des »punkertums«, ist das ewige streben danach, keinesfalls sich der breiten masse anzupassen und das mit allen mitteln, von der kleidung angefangen, zu zeigen. daher sind verachtung und unverständnis, seitens der spießer, die schönste bestätigung für einen punk.
die wurzeln der punkbewegung, liegen im jahre 1969, wo sich die oi-bewegung gründete, aus der die punkbewegung entstand. sie wollten sich von dem damaligen zeitgeist, der von flowerpower geprägt war, abkapseln. um ihrer nichtidentifikation ein aussehn zu verleihen, liefen die oi-skins damals mit glatze rum, als gegensatz zu den langen haaren der hippies.
die devise war »no future«, als gegensatz zu zu love and peace und rosabrille, was von den hippies gelebt wurde.
mitlerweile hat das punkertum sein revolutionäres aussehn verloren und punkrock, ist zu grossen teilen kommerzialisiert. man könnte fast schon sagen, punk ist reaktionär geworden. mit dieser aussage begründete die deutsche kultpunkband wizo, auch ihre auflösung.
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