| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 12.5. 1999 um 00:20:03 Uhr schrieb Pee
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am 5.9. 2015 um 00:56:57 Uhr schrieb assoziierter Spieletester
über Punk |
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am 27.11. 2014 um 19:17:21 Uhr schrieb haraldchristiankrallitsch über Punk
am 11.4. 2013 um 22:13:12 Uhr schrieb urgs über Punk
am 13.4. 2010 um 21:09:04 Uhr schrieb Mes über Punk
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Punk«
enjoythechaos@hotmail.de schrieb am 19.11. 2006 um 14:13:20 Uhr zu
Bewertung: 34 Punkt(e)
ich finds teilweise sehr traurig, dass die viele menschen, die sich PUNK nennen, darunter nur saufen und anarchie verstehen...das gleiche ist es, wenn die sich dann auch noch das recht nehmen, zu entscheiden, wer punk ist und wer nicht...jeder ist das, als was er sich fühlt, und nicht das, wozu andere ihn machen...punk ist man nicht nur, weil man was weiß ich für patches auf der jacke hat und man ist auch nicht punk, weil man die meisten löcher in der hose hat...klar ich hab auch hosen mit löchern,ich hab auch genügend aufnäher und bunte haare...geb ich alles zu...nur das macht mich noch lang nicht zum punk...punk ist für mich ein lebensgefühl,ne einstellung...das kommt nicht von heut auf morgen, das entwickelt sich...ich bin punk, weil ich einfach verdammt unzufrieden bin, weil ich erkannt hab,dass es so wie es momemtan ist nicht weitergehen kann...ich will der beschissenen masse einfach zeigen, dass ich dagegen bin,ich will denen klar machen, dass ich nicht dazugehöre und es irgendwie auch gar nicht will,ich will denen einfach nur zeigen, dass ich anders bin und dass ich nicht einfach nur dasitzen werde und zusehe, wie alles den bach runtergeht...ich will verdammt nochmal was verändern...ich will ne welt in der man glücklich und zufrieden leben kann, in der einer dem anderen hilft, eine welt, in der man sich geborgen fühlen kann...ich will einfach ne welt in der echte werte existieren,ne welt wo gerechtigkeit und akzeptanz keine fremdwörter sind...ich will ne welt OHNE hunger,rassismus,kriege,kommerz und kapitalismus,ohne george w. bush, npd,dvu,...na ja...punk sein ist für mich einfach gegen etwas sein, was einen selbst kaputt macht..ein system oder eben die welt wie sie ist...aber es heißt für mich auch etwas dagegen zu unternehmen und seinen teil dazu beitragen die gesamtsituation zu verbessern...und das fängt in deutschland an und hört beim rest der welt auf...ich könnte jetzt noch in stück so weiter machen...aber nee...das ist halt das, was mich als punk fühlen lässt...hm...zum schluss noch...bleibt euch selber treu und verliert nich eure ideale, ich glaub das ist ziemlich wichtig in so nem land und in so ner welt in der wir leben...
wer von mir noch mehr hörn will oder diskutieren will, whatever, mail me...add steht oben
und: »es kommt die zeit in der die menschen wieder glücklich sind, los steh auf, warum bist du nur so blind, eines tages werden deine träume wahr, was heute ist, ist morgen schon egal«(contienda libertad)
Franzi schrieb am 4.9. 2006 um 12:57:57 Uhr zu
Bewertung: 40 Punkt(e)
Viele behaupten Punks seien »Aussteiger«aber ich sage sie sind Einsteiger! Punks setzten sich für den Antirassismus ein. Rassismus ist nicht nur egoistisch, es ist auch unfair und feige. Du bist ein Punk, wenn du sagen kannst, »Ja, ich bin anders als die Anderen und ich will was erreichen.« Dabei spielt das Aussehen keine Rolle. Die Musik unterstreicht meine Meinung. Wenn ich sage, dass ich die und die Band gerne höre, wissen die Anderen was ich denke und fühle.
Sehe ich wie ein typischer Punk aus , setzte ich ein Zeichen. Ich lasse Jeden wissen wer ich bin. Die Punkwelt ist wie eine große Familie. Egal wo man hin kommt, man ist willkommen. Punks, sind meiner Meinung nach, der Einstieg in eine gute Geselschaft.
ele schrieb am 14.11. 2006 um 19:02:31 Uhr zu
Bewertung: 36 Punkt(e)
Für mich persönlich zählt bei Punks der zusammenhalt,der Spaß und einfach die Freude daran mit gleichgesinnten zusammen zu sein,gegen die falschheit,den staat,das ausbeuten und unterdrücken zu kämpfen.
Ich (damals war ich 13) war auf einem A-camp,es war schön vorallem der zusammenhalt und die selbstorganisation. Aber das heißt nicht das ich finde das Anarchy eine tolle Idee ist, sie in die Realität umzusetzten. Schon gleich zweimal nicht wenn viele den eigentlichen Sinn nicht erkennen. So etwa finde ich das die Appd,appb und die POP das ganze in den dreck ziehen,viele junge einsteiger nehmen das dann falsch auf und schwafelln den selben mist.Viele dich ich kenne sagen wenn anarchy herrschen würde dann wäre alles besser,aber sollen dann plötzlich alle rechten, alles spießer und hopper dann punks oder skins werden?
Zum eigentlichen finde ich es doof das irgendwelche schwachköpfe sich so etwas wie »punkregeln« ausdenken so von wegen: der hat ganz normale sachen an,keine bunten haare,trinkt nicht, ist kein echter punker.
Ich selbst habe bunte haare, habe nichts gegen normale denn auch normal aussehende Menschen können so genannte anarchisten sein ,was gegen den staat haben usw.
So richtig daneben finde ich sind: die leute die nur labern von nichts eine ahnung haben, leute die durch scheißdrecks aktionen unseren kult dermaßen in den dreck ziehen und schnorrer die genug geld haben und anderen menschen die es nötiger hätten den letzten cent aus der tasche rauben!
Punk sein ist für mich wie in einer GROßEN familie zu leben, ich komme in eine andere stadt und werde lieb aufgenommen man unterhält sich,hat manchmal sogar die gleiche meinung bei mir hat sich eine tolle freundschaft draus gebildet.
Achja zum thema kommunismus, keine schlechte idee,den gedanken find ich gut. Aber es gibt eigentlich keinen staat der dabei nicht unterdrücken würde.
anoubi schrieb am 17.1. 2007 um 21:22:37 Uhr zu
Bewertung: 17 Punkt(e)
Gewaltige Kräfte der Verneinung und Zersetzung sind überall in Europa am Werk: Materialismus, Nihilismus, Mammonsdienst, Genußgier, Spötterei.
Heinrich von Treitschke 1882 in den »Preußischen Jahrbüchern«
Vor hundert Jahren war Königin Luise, strahlend in ihrer Mütterlichkeit, das Vorbild der Frau, heute ist es die kinderlose Filmdiva mit dem seelenlosen Puppengesicht. Anstelle einer echten Erotik tobt die entfesselte Sexualität.
Edgar Jung: »Die Herrschaft der Minderwertigen«, Berlin 1929
Ein sehr großer Teil der Jugend beiderlei Geschlechts ist einer Vorstellung von Freiheit verfallen, die ihr Zügellosigkeit und Unmoral als ihr gutes Recht erscheinen läßt.
Aus der nationalsozialistischen Zeitschrift »Der Weltkampf«, Oktober 1931
»Zu Hitlers Regierungszeit hat Ordnung geherrscht, es gab nicht so viele Verbrechen. Das habe ich schon oft von Erwachsenen gehört.« ... »Mein Opa sagt: Es gab keien langen Haare, keine Hippies, man konnte nachts auf die Straßen gehen, ohne Angst zu haben.«
»Was ich über Adolf Hitler gehört habe«. Auszüge aus Schüler-Aufsätzen. Fischer-Taschenbuch 1977
Auf einer Pressekonferenz in Bonn erklärte Bayerns Kultusminister Hans Maier, die Politik der SPD/FDP habe zu Orientierungslosigkeit und Verunsicherung der Jugend geführt. Er sprach sich dafür aus, daß die Schulen künftig wieder »alte soziale Tugenden wie Fleiß, Verantwortungsgefühl, Ordnung und Disziplin« weitergeben müßten. Die Jugend solle in den Unterrichtsanstalten eine Erziehung zur Gemeinschaft und nicht zur »Selbstverwirklichung als einem Egoismus der Selbstentfaltung« erhalten.
»Nürnberger Nachrichten«, 19. August 1980
Das ganze Elend begann mit der sogenannten sexuellen Befreiung in den späten sechsziger und frühen siebziger Jahren. Das Ergebnis sehen wir heute, den Egoismus und die Perversion einer Gesellschaft, die dem Genuß ohne Verantwortungsbewußtsein huldigt. ... Mit der Pille hat der Mensch sich zum Herren darüber gemacht, ob Leben entstehen soll oder nicht. Das hat zur Enthemmung geführt.
»Der Republikaner« Nr. 11/1987
Man verkündet die Emanzipation des Fleisches. Eine gierig gewordene Sexualität sprengt alle Grenzen. Unter dem Terror des Sexus ist der Mensch ein Geschlechtstier geworden, das nur noch aus Körperlichkeit und Begierde besteht.
Erzbischof Joachim Meisner, Predigt im Kölner Dom, in der Silvesternacht 1997/98
Die Jugend fällt Nikotin, Alkohol, Drogen und dämonischer Musik anheim. Zum Sex wird sie geradezu genötigt. Diskotheken-Orgien unter Ecstasy zerstören ihre geistige und körperliche Gesundheit.
Christa Meves in der »Welt am Sonntag«, 14. November 1999
Weihnachten vor 100 Jahren. Da standen Ruhe, Besinnlichkeit und das für alle verbindliche Religiös-Philosophische im Vordergrund. Heute sind Ich-Bezogenheit und Gewinnstreben das Wichtigste. ... Gewiss, Korruption, Mörder, Diebe, Einbrecher gab es auch früher - aber es war eine andere Kriminalität, nicht so brutal und hemmungslos wie heute.
Marion Gräfin Dönhof auf der »Zeit«-Titelseite, 22. Dezember 1999
Was 1968 geschah, hat mit den heutigen Unruhen nichts zu tun. ... Die 68er formulierten Ziele, die Heutigen sind gegen alles.
Michael Stürmer über Jugendunruhen in Frankreich, in der Tageszeitung »Die Welt«, 8. November 2005
Die Exzesse dieser dummen und kriminellen Akteure haben nichts vom Steinewerfen zwar verblendeter, aber doch politisierter und gebildeter Hausbesetzer oder Punks früherer Zeiten.
Matthias Kamann, »Die Welt«, 7. November 2005
schmarotza schrieb am 28.4. 2005 um 20:02:33 Uhr zu
Bewertung: 37 Punkt(e)
punk steckt, glabe ich , in jedem.wer hatte nich schonmal das bedürfnis, auf die anderen zu scheißen und sein eigenes ding zu machen?punk lebt. aber nich durch avril, good charlotte und co sondern durch winzkonzerte in alternativen clubs oder in besetzten häusern, auf Demos, bei der BunteRepublikNeustadt, den Chaostagen undundund. viele, die sich punk nenn begreifen nich, dass du mit der entscheidung, echt punk zu werden mitunter ganz schön einstecken musst. kumpelz könn sich von dir abwenden, deine ellis reden nich mehr mit dir, die prolls an der bushaltestelle verprügeln dich, und nazis hetzen dich durch die ganze stadt.und wenn du das durchhast, und nochma drüber nachdenkst und bei deiner entscheidung bleibst: dann bist du echt kein mitläufer, dann bist du punker.
schillingsfürst schrieb am 12.1. 2007 um 20:28:17 Uhr zu
Bewertung: 20 Punkt(e)
Punk Angehöriger einer Jugend-Protestbewegung gegen alles Normale und Etablierte; im amerik. Slang »Neuling in der Verbrecherwelt«, zu »Landstreicher, junger Ganove«; man vermutet den Ursprung im frz. pain »Brot« und indem das Wort aus Kanada in die USA kam, sei es dort in der engl. Aussprache zu punk geworden; da man jungen bettelnden Landstreichern und Vagabunden oft altes Brot gab, sei die Bez.(abgewandelt) auf die Bettler selbst übertragen worden.
Knaurs Herkunftswörterbuch 1982
In der ersten Hälfte des 2o. Jahrhunderts tun die Menschen so, als würden sie mit ihrem Stil die Realität bloß darstellen, verdoppeln; man zieht sich »passend« an, wenn man sich dem eigenen Geschlecht entsprechend als Mann oder als Frau und seinem sozialen Stand entsprechend als Repräsentant des Bürgerlichen anzieht. ... Mit der Nachkriegsjugend wird die Mode »karnevalistisch«. Sie hebt die Trennung der Geschlechter und Klassen auf, mehr noch, sie stellt die Kategorien Geschlecht und Klasse als Verkleidungsmodelle bloß. ... Die Mode wird nun nicht mehr bei mondänen Gelegenheiten von der Aristokratie oder Bourgeoisie vorgeführt, sondern auf der Straße. ... Die Punks erschüttern nachhaltig die etablierten Ideale der Schönheit und des Anstands. Ihre Mode steht im Zeichen der Künstlichkeit beider Geschlechter. Männer und Frauen färben sich die Haare pink, grün, rot, blau, tragen zerschlissene Kleidung und statt Schoßhund eine Ratte.
Barbara Vinken: »Die Mode nach der Mode«; Fischer-Taschenbuch 1993
Ingo, 16, und Thomas, 17, wohnen noch bei ihren Eltern. Sie bezeichnen sich als »punks«, gehen oft und regelmäßig ins KOMM und gehören hier zu den aktiven Jugendlichen.
Warum seid ihr punks?
Ingo: »Ich will mich von den Zwängen der Gesellschaft befreien.«
Es sieht aber doch so aus, als seien diejenigen, die ne Ausbildung machen oder studieren, glücklicher dran sind als ihr, daß die besser leben.
Thomas: »Des is a totaler Spießergedanke, daß die glücklicher sind. Die stressen sich in den Zwang rein, und des und des und des muß ma schaffen, und tun halt da ewig lang, ihr Leben lang den gleichen Job machen. Springt eh nichts raus dabei.«
»Komm-Zeitung«, »jugendeigene Zeitung« des Nürnberger Jugendzentrums KOMM, Oktober 1979
Govinda wußte: dieser wird kein gemeiner Brahmane werden, kein gieriger Händler, kein eitler, leerer Redner, kein böser, hinterlistiger Priester, und auch kein gutes, dummes Schaf in der Herde.
Hermann Hesse: »Siddharta«; suhrkamp taschenbuch
adam schrieb am 9.11. 2006 um 14:15:17 Uhr zu
Bewertung: 20 Punkt(e)
Der Trager derEntwicklung ist niemals der »normale« Organismus, sondern der pathalogisch reizempfindliche, an irgendeinem Punkt krankhaft hypertrophierte.In der menschlichen Geschichte entstehen neue Varitaten niemals durch Anpassung, sondern immer durch eine Reaktion gegen die bisherigen Lebensbedingungen. ... Neue Varitaten sind nichts anderes als die unter den bisherigen Bedingungen nicht mehr lebensfahigen alten; im struggle for live siegt nicht der stumpfste, roheste, gedankenloseste Organismus, wie die Spiesser- und Kaufmannsphilosophie uns glauben machen will, sondern der gefahrdetste, labilste, geistigste: nicht das »Uberleben des Passendsten« ist das auslesende Prinzip der Entwicklung, sondern das Uberleben des Unpassendsten.
Egon Friedell in seinem Werk »Kulturgeschichte der Neuzeit«
boujadi schrieb am 12.11. 2006 um 17:16:59 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Am 25.2.2002 schrieb Microchip: »Ich finde die Punkbewegung irgendwie naiv und damlich. Ausgangspunkt ist eine breite Masse, von der sie sich abheben wollen, was verstandlich ist. Nun gehen sie aber hin und grunden einen Alternativ-Mainstream, eine «Punk-Gemeinschaft», in der wieder gewisse Normen gelten und bestimmte Einstellungen zu gewissen Themen ublich sind.Toll. Warum nicht sein eigenes, kreatives Leben leben, ohne das zum einzig richtigen Weg zu erklaren, sondern zum personlichen Weg?« Zitat Ende.
Das irgendwo, irgendwann irgendein Punk seinen Weg zum »einzig richtigen« erklarte, ist eine Behauptung, fur die wir nie einen Beweis finden konnen. Bewertet wurde der Text trotzdem mit drei Pluspunkten. Obwohl er doch nur das ubliche Individualisierungsgeschwatz ausdruckt.
Als ich nun heute dieser Atomisierungstheorie einen Punkt wegdruckte, war er funf Minuten danach wieder da.
Mein Eindruck ist, dass im Blaster zu viel Mull angehauft wird, und kaum Vernetzungen entstehen, weil es hier so viel »kreative« Personlichkeiten gibt, die nur ihr »eigenes kreatives Leben leben«, und nur ihren »personlichen Weg« gehen.
Wem interessiert ihr »Weg«? Und ihr »kreatives Leben«? Sie vielleicht. Und die, an die sie es vermarkten konnen. Aber uns Punks kann das doch vollig gleichgultig sein.
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