Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 729, davon 293 (40,19%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 220 positiv bewertete (30,18%)
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Der erste Text am 12.5. 1999 um 00:20:03 Uhr schrieb
Pee über Punk
Der neuste Text am 5.9. 2015 um 00:56:57 Uhr schrieb
assoziierter Spieletester über Punk
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am 2.6. 2015 um 22:13:25 Uhr schrieb
Yadgar über Punk

am 27.11. 2014 um 19:17:21 Uhr schrieb
haraldchristiankrallitsch über Punk

am 13.4. 2010 um 21:09:04 Uhr schrieb
Mes über Punk

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Punk«

Kaunis schrieb am 29.1. 2007 um 17:58:14 Uhr zu

Punk

Bewertung: 23 Punkt(e)

Punk... eine definition darüber zu machen ist, denke ich mal, schwer. ich selber bin auch punk, und kenne auch viele andere, man lernt irgendwann auseinander zuhalten, wer punk ist und wer punk ist, weil er denkt es sei cool. ich mag jene menschen, die nach dem äusseren gehen generell nicht und menschen die dieses typische »schubladen-denken« haben mag ich erst recht nicht, aber es werden alle, die bunte haare, zerissene klamotten, lederjacke mit patches haben, in die Schublade für asozial, dumm, alkoholiker und punk gesteckt. damit will ich sagen, dass punks halt als säufer, assis und dumm abgestempelt werden, aber geh mal über den schulhof eines gymnasiums, man findet dort recht viele punks, weit mehr, als hopper...
unter punk verstehe ich,...
...zu sein wie man will, man kann weiß net wie eingebildet aussehen, das ist net schlimm, solange die einstellung passt.
... zu machen was man will, was nicht heißen soll, dass man ständig scheiße baut (das sind dann nämlich die sachen, die das image der punx verschlechtert).
... seine einstellung zu leben, und sich dabei nicht nach den anderen zu richtender hat grüne haare, also hab ich auch grüne haare...^^« (achtung ironie^^))

ele schrieb am 14.11. 2006 um 19:02:31 Uhr zu

Punk

Bewertung: 36 Punkt(e)

Für mich persönlich zählt bei Punks der zusammenhalt,der Spaß und einfach die Freude daran mit gleichgesinnten zusammen zu sein,gegen die falschheit,den staat,das ausbeuten und unterdrücken zu kämpfen.

Ich (damals war ich 13) war auf einem A-camp,es war schön vorallem der zusammenhalt und die selbstorganisation. Aber das heißt nicht das ich finde das Anarchy eine tolle Idee ist, sie in die Realität umzusetzten. Schon gleich zweimal nicht wenn viele den eigentlichen Sinn nicht erkennen. So etwa finde ich das die Appd,appb und die POP das ganze in den dreck ziehen,viele junge einsteiger nehmen das dann falsch auf und schwafelln den selben mist.Viele dich ich kenne sagen wenn anarchy herrschen würde dann wäre alles besser,aber sollen dann plötzlich alle rechten, alles spießer und hopper dann punks oder skins werden?

Zum eigentlichen finde ich es doof das irgendwelche schwachköpfe sich so etwas wie »punkregeln« ausdenken so von wegen: der hat ganz normale sachen an,keine bunten haare,trinkt nicht, ist kein echter punker.

Ich selbst habe bunte haare, habe nichts gegen normale denn auch normal aussehende Menschen können so genannte anarchisten sein ,was gegen den staat haben usw.

So richtig daneben finde ich sind: die leute die nur labern von nichts eine ahnung haben, leute die durch scheißdrecks aktionen unseren kult dermaßen in den dreck ziehen und schnorrer die genug geld haben und anderen menschen die es nötiger hätten den letzten cent aus der tasche rauben!

Punk sein ist für mich wie in einer GROßEN familie zu leben, ich komme in eine andere stadt und werde lieb aufgenommen man unterhält sich,hat manchmal sogar die gleiche meinung bei mir hat sich eine tolle freundschaft draus gebildet.

Achja zum thema kommunismus, keine schlechte idee,den gedanken find ich gut. Aber es gibt eigentlich keinen staat der dabei nicht unterdrücken würde.

Insterburg schrieb am 31.8. 2002 um 19:50:47 Uhr zu

Punk

Bewertung: 50 Punkt(e)

Komm erzähl mir über PUNK

Wieder ein scheissnormaler Tag
Mehr in mir drin, als ich vertrag
In einer scheissnormalen Kneipe

Dummes Geschwafel um mich rum
Spießerkarrieren, Bürgertum
Wo ist mein Platz, wo meine Bleibe

Irgendwann standst Du vor mir
Griffst wortlos nach meinem Bier
Und dein Anblick brachte mich um
den Verstand

Kommerzähl mir über PUNK
Machmich süchtig, machmich krank
Überschütte mich mit Leidenschaft
und Glück

Kommerzähl mir über PUNK
Machmich süchtig, machmich krank
Und bring‘ mein gottverdammtes Leben
Meine kleine Welt zum Beben
Bring‘ mir einfach meine Leidenschaft
zurück

Tage vergingen wie im Flug
Und ich kriegte nie genug
Von allem was mir grad so einfiel

Leben ohne Zeit und Raum
Gefahren meistern wie im Traum
Endlose Nächte ohne Ziel

Große Zeiten, Ambitionen
Politik und Emotionen
Trunkenheit und Freudentaumel
ohne Zahl

Kommerzähl mir über PUNK
Machmich süchtig, machmich krank
Überschütte mich mit Leidenschaft
und Glück

Kommerzähl mir über PUNK
Machmich süchtig, machmich krank
Und bring mein gottverdammtes Leben
Meine kleine Welt zum Beben
Bring‘ mir einfach meine Leidenschaft
zurück

Franzi schrieb am 4.9. 2006 um 12:57:57 Uhr zu

Punk

Bewertung: 40 Punkt(e)

Viele behaupten Punks seien »Aussteiger«aber ich sage sie sind Einsteiger! Punks setzten sich für den Antirassismus ein. Rassismus ist nicht nur egoistisch, es ist auch unfair und feige. Du bist ein Punk, wenn du sagen kannst, »Ja, ich bin anders als die Anderen und ich will was erreichenDabei spielt das Aussehen keine Rolle. Die Musik unterstreicht meine Meinung. Wenn ich sage, dass ich die und die Band gerne höre, wissen die Anderen was ich denke und fühle.
Sehe ich wie ein typischer Punk aus , setzte ich ein Zeichen. Ich lasse Jeden wissen wer ich bin. Die Punkwelt ist wie eine große Familie. Egal wo man hin kommt, man ist willkommen. Punks, sind meiner Meinung nach, der Einstieg in eine gute Geselschaft.

blasteruser schrieb am 15.1. 2007 um 02:29:32 Uhr zu

Punk

Bewertung: 12 Punkt(e)

»Im Alter von etwa zwanzig Jahren brachte der französische Schriftsteller Albert Camus 1935 seine ersten literarischen Versuche aufs Papier - ein Tagebuch. ... Jetzt sind Camus letzte Tagebücher im Französischen erschienen. ... Camus ist nach eigenem Bekenntnis ganz unbürgerlich. «Alles kommt von meiner angeborenen Unfähigkeit, ein Bürger - und ein zufriedener Bürger zu seinDahinter steht seine heftige Ablehnung der bürgerlichen Gesellschaft, der «Händlergesellschaft», der «Welt des Geldes», die keinerlei gesellschaftsbildende Potenzen hat: «Dieses Nichts, das die Bourgeoisie ist und das seit einhundertfünfzig Jahren der Welt eine Form zu geben versucht und dabei nur ein Nichts herstellt, ein Chaos."

Brigitte Sändig in »die tageszeitung«, 17. August 1990

Albert Camus war noch ein Einzelner, einer von ganz wenigen; heute denken ungefähr fünfzigtausend Punks genau das, was er dachte und schrieb. Und nicht nur Punks.

anoubi schrieb am 17.1. 2007 um 21:22:37 Uhr zu

Punk

Bewertung: 17 Punkt(e)

Gewaltige Kräfte der Verneinung und Zersetzung sind überall in Europa am Werk: Materialismus, Nihilismus, Mammonsdienst, Genußgier, Spötterei.

Heinrich von Treitschke 1882 in den »Preußischen Jahrbüchern«


Vor hundert Jahren war Königin Luise, strahlend in ihrer Mütterlichkeit, das Vorbild der Frau, heute ist es die kinderlose Filmdiva mit dem seelenlosen Puppengesicht. Anstelle einer echten Erotik tobt die entfesselte Sexualität.

Edgar Jung: »Die Herrschaft der Minderwertigen«, Berlin 1929


Ein sehr großer Teil der Jugend beiderlei Geschlechts ist einer Vorstellung von Freiheit verfallen, die ihr Zügellosigkeit und Unmoral als ihr gutes Recht erscheinen läßt.

Aus der nationalsozialistischen Zeitschrift »Der Weltkampf«, Oktober 1931


»Zu Hitlers Regierungszeit hat Ordnung geherrscht, es gab nicht so viele Verbrechen. Das habe ich schon oft von Erwachsenen gehört.« ... »Mein Opa sagt: Es gab keien langen Haare, keine Hippies, man konnte nachts auf die Straßen gehen, ohne Angst zu haben

»Was ich über Adolf Hitler gehört habe«. Auszüge aus Schüler-Aufsätzen. Fischer-Taschenbuch 1977


Auf einer Pressekonferenz in Bonn erklärte Bayerns Kultusminister Hans Maier, die Politik der SPD/FDP habe zu Orientierungslosigkeit und Verunsicherung der Jugend geführt. Er sprach sich dafür aus, daß die Schulen künftig wieder »alte soziale Tugenden wie Fleiß, Verantwortungsgefühl, Ordnung und Disziplin« weitergeben müßten. Die Jugend solle in den Unterrichtsanstalten eine Erziehung zur Gemeinschaft und nicht zur »Selbstverwirklichung als einem Egoismus der Selbstentfaltung« erhalten.

»Nürnberger Nachrichten«, 19. August 1980


Das ganze Elend begann mit der sogenannten sexuellen Befreiung in den späten sechsziger und frühen siebziger Jahren. Das Ergebnis sehen wir heute, den Egoismus und die Perversion einer Gesellschaft, die dem Genuß ohne Verantwortungsbewußtsein huldigt. ... Mit der Pille hat der Mensch sich zum Herren darüber gemacht, ob Leben entstehen soll oder nicht. Das hat zur Enthemmung geführt.

»Der Republikaner« Nr. 11/1987


Man verkündet die Emanzipation des Fleisches. Eine gierig gewordene Sexualität sprengt alle Grenzen. Unter dem Terror des Sexus ist der Mensch ein Geschlechtstier geworden, das nur noch aus Körperlichkeit und Begierde besteht.

Erzbischof Joachim Meisner, Predigt im Kölner Dom, in der Silvesternacht 1997/98


Die Jugend fällt Nikotin, Alkohol, Drogen und dämonischer Musik anheim. Zum Sex wird sie geradezu genötigt. Diskotheken-Orgien unter Ecstasy zerstören ihre geistige und körperliche Gesundheit.

Christa Meves in der »Welt am Sonntag«, 14. November 1999


Weihnachten vor 100 Jahren. Da standen Ruhe, Besinnlichkeit und das für alle verbindliche Religiös-Philosophische im Vordergrund. Heute sind Ich-Bezogenheit und Gewinnstreben das Wichtigste. ... Gewiss, Korruption, Mörder, Diebe, Einbrecher gab es auch früher - aber es war eine andere Kriminalität, nicht so brutal und hemmungslos wie heute.

Marion Gräfin Dönhof auf der »Zeit«-Titelseite, 22. Dezember 1999


Was 1968 geschah, hat mit den heutigen Unruhen nichts zu tun. ... Die 68er formulierten Ziele, die Heutigen sind gegen alles.

Michael Stürmer über Jugendunruhen in Frankreich, in der Tageszeitung »Die Welt«, 8. November 2005


Die Exzesse dieser dummen und kriminellen Akteure haben nichts vom Steinewerfen zwar verblendeter, aber doch politisierter und gebildeter Hausbesetzer oder Punks früherer Zeiten.

Matthias Kamann, »Die Welt«, 7. November 2005

Wir sind Deutschland schrieb am 4.12. 2006 um 23:30:47 Uhr zu

Punk

Bewertung: 32 Punkt(e)

koninuierlich (lat.) ununterbrochen, fortdauernd

kompatibel (frz.) vereinbar, zusammenpassend, verträglich

»Knaurs Fremdwörterbuch«


Wie auf jede neue Bewegung in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts reagierten Normalos auch auf die Punks mit Wut und Hass, weil sie sich in diesem Gegenüber nicht spiegeln konnten. Ihre Sprößlinge wurden etwas flexibler. Auch für sie sind uniforme und kontinuierliche Verhaltensweisen ein Zeichen der Intelligenz. Auch sie erkennen Punks fast nur als anpassungsunfähige daher lebensuntüchtige Dummköpfe. Aber sie sehen Punks nicht mehr als Bedrohung ihrer kleinen, normalen, heilen Welt, sondern nur noch als Hanswürste und Clowns, die etwas Farbe in den grauen Alltag bringen.
Doch jetzt scheinen sie nur noch Langeweile hervorzurufen. Und die Kritik, dass Punks nicht in das Schema der Leistungs- und Konkurrenzkampfgesellschaft passen, wurde erweitert durch den Vorwurf, sie hätten nichts Neues hervorgebracht. Das soll heißen: Punks können das Unterhaltungsbedürfnis der Normalos nicht mehr befriedigen. Aber das war nie ihre Aufgabe. Und die geistigen und kulturellen Vorbehalte, die Normalos den Punks entgegenbringen, werden ihnen gar nichts nützen. Denn in einer Gesellschaft, die nicht mehr mit der Mechanik und Motorik unserer Eltern und Großeltern funktioniert, uns daher immer weniger Routinearbeiten aufzwingen kann, schaffen sich Punks ihre eigene Welt. Deren Auswirkungen stecken nicht in Meinungen und Vorstellungen. Sie verlagern das Schwergewicht in unseren Wahrnehmungen. So ist zum Beispiel das Internet, als neue elektrische Strukturierung und Gestaltung des Lebens, nicht mehr kompatibel mit den alten linearen und atomistischen Methoden der sich immer noch spezialisierenden Egozentriker und Fachidioten. Einem Punkerhauptquartier ermöglicht das Internet überall als Kern oder Zentrum zu existieren. Punks können heutzutage Chaostage in einer Weise vorbereiten und organisieren, die noch vor zwanzig jahren undenkbar war. Und in einer Kultur wie der unseren, die schon lang daran gewöhnt ist, Menschen, um sie regieren und kontrollieren zu können, aufzusplittern und zu teilen, wirkt es fast schockartig, wenn du daran erinnert wirst, dass in ihrer Funktion und praktischen Anwendung Punkerhauptquartiere die Zukunft sind.

Sascha J. schrieb am 8.1. 2000 um 11:09:37 Uhr zu

Punk

Bewertung: 8 Punkt(e)

Punk heißt eine Identität zu haben im Gegensatz zu Otto Normal. Punk heißt zu leben so wie man will, ohne sich den Normen oder dem gesellschaftlichen Druck zu beugen, seine Lebensinhalte selbst zu wählen, sich zu engagieren, selbst etwas auf die Beine zu stellen, mit anderen etwas zu unternehmen das Sinn stiftet,den Kommerz in den Arsch zu treten und NEIN sagen zu können.
Punk ist Politk und Rebellion gegen die herrschenden Zustände!

schillingsfürst schrieb am 12.1. 2007 um 20:28:17 Uhr zu

Punk

Bewertung: 20 Punkt(e)

Punk Angehöriger einer Jugend-Protestbewegung gegen alles Normale und Etablierte; im amerik. Slang »Neuling in der Verbrecherwelt«, zu »Landstreicher, junger Ganove«; man vermutet den Ursprung im frz. pain »Brot« und indem das Wort aus Kanada in die USA kam, sei es dort in der engl. Aussprache zu punk geworden; da man jungen bettelnden Landstreichern und Vagabunden oft altes Brot gab, sei die Bez.(abgewandelt) auf die Bettler selbst übertragen worden.

Knaurs Herkunftswörterbuch 1982


In der ersten Hälfte des 2o. Jahrhunderts tun die Menschen so, als würden sie mit ihrem Stil die Realität bloß darstellen, verdoppeln; man zieht sich »passend« an, wenn man sich dem eigenen Geschlecht entsprechend als Mann oder als Frau und seinem sozialen Stand entsprechend als Repräsentant des Bürgerlichen anzieht. ... Mit der Nachkriegsjugend wird die Mode »karnevalistisch«. Sie hebt die Trennung der Geschlechter und Klassen auf, mehr noch, sie stellt die Kategorien Geschlecht und Klasse als Verkleidungsmodelle bloß. ... Die Mode wird nun nicht mehr bei mondänen Gelegenheiten von der Aristokratie oder Bourgeoisie vorgeführt, sondern auf der Straße. ... Die Punks erschüttern nachhaltig die etablierten Ideale der Schönheit und des Anstands. Ihre Mode steht im Zeichen der Künstlichkeit beider Geschlechter. Männer und Frauen färben sich die Haare pink, grün, rot, blau, tragen zerschlissene Kleidung und statt Schoßhund eine Ratte.

Barbara Vinken: »Die Mode nach der Mode«; Fischer-Taschenbuch 1993


Ingo, 16, und Thomas, 17, wohnen noch bei ihren Eltern. Sie bezeichnen sich als »punks«, gehen oft und regelmäßig ins KOMM und gehören hier zu den aktiven Jugendlichen.
Warum seid ihr punks?
Ingo: »Ich will mich von den Zwängen der Gesellschaft befreien
Es sieht aber doch so aus, als seien diejenigen, die ne Ausbildung machen oder studieren, glücklicher dran sind als ihr, daß die besser leben.
Thomas: »Des is a totaler Spießergedanke, daß die glücklicher sind. Die stressen sich in den Zwang rein, und des und des und des muß ma schaffen, und tun halt da ewig lang, ihr Leben lang den gleichen Job machen. Springt eh nichts raus dabei

»Komm-Zeitung«, »jugendeigene Zeitung« des Nürnberger Jugendzentrums KOMM, Oktober 1979


Govinda wußte: dieser wird kein gemeiner Brahmane werden, kein gieriger Händler, kein eitler, leerer Redner, kein böser, hinterlistiger Priester, und auch kein gutes, dummes Schaf in der Herde.

Hermann Hesse: »Siddharta«; suhrkamp taschenbuch

anoubi schrieb am 24.5. 2006 um 17:41:24 Uhr zu

Punk

Bewertung: 16 Punkt(e)

Ich hatte dich in mein Herz genommen.
Und habe dir Boten und Boten gesandt.
In vielen Gestalten bin ich gekommen.
Du aber hast mich in keiner erkannt.

Ich klopfte bei Nacht, als Asylant,
war Flüchtling, gejagt, mit zerrissenen Schuh'n.
Du riefst deinen Herrn, der hat mich verbrannt
und glaubte noch, Gott einen Dienst zu tun.

Ich kam zitternd, und geistig geschwächt,
war ein Kind, hatte Angst, keinen Mut.
Du aber sprachst vom Zukunftsgeschlecht,
und sagtest, ich sei Gift im Blut.

O edler Knabe, hochwohlgeboren,
ich fiel dir zu Füßen und flehte um Brot.
Du aber sagtest, ich hätte verloren,
hast mich gefoltert und gabst mir den Tod.

Ich kam als Rebell, meine Haare bunt,
dann gefangen, die Haut von der Peitsche zerfetzt.
So war ich dein Sklave, ein geschlagener Hund.
Nun komm ich als Sieger. Erkennst du mich jetzt?

Werner Bergengruen

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