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Der erste Text am 12.5. 1999 um 00:20:03 Uhr schrieb
Pee über Punk
Der neuste Text am 4.6. 2026 um 14:52:20 Uhr schrieb
Blasterleser über Punk
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am 2.6. 2015 um 22:13:25 Uhr schrieb
Yadgar über Punk

am 4.6. 2026 um 14:52:20 Uhr schrieb
Blasterleser über Punk

am 5.9. 2015 um 00:56:57 Uhr schrieb
assoziierter Spieletester über Punk

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Punk«

ele schrieb am 14.11. 2006 um 19:02:31 Uhr zu

Punk

Bewertung: 36 Punkt(e)

Für mich persönlich zählt bei Punks der zusammenhalt,der Spaß und einfach die Freude daran mit gleichgesinnten zusammen zu sein,gegen die falschheit,den staat,das ausbeuten und unterdrücken zu kämpfen.

Ich (damals war ich 13) war auf einem A-camp,es war schön vorallem der zusammenhalt und die selbstorganisation. Aber das heißt nicht das ich finde das Anarchy eine tolle Idee ist, sie in die Realität umzusetzten. Schon gleich zweimal nicht wenn viele den eigentlichen Sinn nicht erkennen. So etwa finde ich das die Appd,appb und die POP das ganze in den dreck ziehen,viele junge einsteiger nehmen das dann falsch auf und schwafelln den selben mist.Viele dich ich kenne sagen wenn anarchy herrschen würde dann wäre alles besser,aber sollen dann plötzlich alle rechten, alles spießer und hopper dann punks oder skins werden?

Zum eigentlichen finde ich es doof das irgendwelche schwachköpfe sich so etwas wie »punkregeln« ausdenken so von wegen: der hat ganz normale sachen an,keine bunten haare,trinkt nicht, ist kein echter punker.

Ich selbst habe bunte haare, habe nichts gegen normale denn auch normal aussehende Menschen können so genannte anarchisten sein ,was gegen den staat haben usw.

So richtig daneben finde ich sind: die leute die nur labern von nichts eine ahnung haben, leute die durch scheißdrecks aktionen unseren kult dermaßen in den dreck ziehen und schnorrer die genug geld haben und anderen menschen die es nötiger hätten den letzten cent aus der tasche rauben!

Punk sein ist für mich wie in einer GROßEN familie zu leben, ich komme in eine andere stadt und werde lieb aufgenommen man unterhält sich,hat manchmal sogar die gleiche meinung bei mir hat sich eine tolle freundschaft draus gebildet.

Achja zum thema kommunismus, keine schlechte idee,den gedanken find ich gut. Aber es gibt eigentlich keinen staat der dabei nicht unterdrücken würde.

rotezecke schrieb am 27.4. 2000 um 13:33:48 Uhr zu

Punk

Bewertung: 12 Punkt(e)

ich glaube punk wird sehr oft falsch verstanden. punk ist nicht jemand der
besoffen in der ecke rumliegt und einen iro hat. für mich sind punker menschen, die begriffen haben das die gesellschaft, ihr land oder gar die ganze welt den bach runtergeht. sie sehen, dass man ausbeutung, faschismus, kapitalismus und das spießbürgertum nicht einfach so hinnehmen darf. diese leute formen leider zum größten teil unsere gesellschaft oder machen diejenigen die nicht so sind wie sie selber klein und schwach. punker wollen nicht teil dieser gesellschaft sein und heben sich durch kleidung und ihre einstellung von den anderen ab.
viele punker sind für anarchie. auch das wird oft falsch verstanden. anarchie heißt nicht chaos. dieser gedanke besagt nur, dass die menschen ohne regeln leben können. und es wäre doch sehr schön, wenn wir keine gesetze für morde bräuchten, weil niemand mordet. dieser gedanke ist friedlicher als alles andere. nur durch die ignoranz vieler menschen wird er falsch verstanden. natürlich kann man nicht abstreiten, dass punks auch gewalttätig sind. aber manchmal muss man halt gewalt einsetzen um gewalt zu verhindern.
auch che guevara hat viele menschen getötet und trotzdem hatte er nur vor gehabt den menschen zu helfen.
ich glaube, wenn 1000 punks auf einer Insel zusammen leben würden, gäbe es dort fast keine gewalt.
was mich an der szene stört, sind bands wie die popperklopper. die haben die wohlstandskinder mal als teeniepunkband bezeichnet. die PK glauben also sie könnten bestimmen wer punk ist und wer nicht. das kann man nicht. punk heißt nicht einen iro zu haben. wenn sich herr müller von neben an einen iro schneiden lässt, aber nicht mal weiß was dieses komische A denn bedeutet, ist er kein punk. wenn aber jemand ganz unauffällig gekleidet ist, aber sich mit den texten von bands auseinandergestzt hat und eine wirklich gefestigte meinung hat, die punk ist, dann ist er sehr wohl ein punk. auch ohne loch in der Hose.
ich selber sehe mich wirklich als punk und definiere mit diesem begriff einen teil meines lebens.
ich habe ganz normale halblange haare(es sollen mal dreadlocks werden) und trage batikhosen oder zerrissene jeans.
ich bin ein punk obwohl ich nicht gerne unkontrolliert saufe. ich bin ein punk obwohl ich bei den grünen bin. ich bin ein punk.
und mir kann niemand sagen, dass ich´es nicht bin, vor allem nicht die Popperklopper.

anoubi schrieb am 24.5. 2006 um 17:41:24 Uhr zu

Punk

Bewertung: 16 Punkt(e)

Ich hatte dich in mein Herz genommen.
Und habe dir Boten und Boten gesandt.
In vielen Gestalten bin ich gekommen.
Du aber hast mich in keiner erkannt.

Ich klopfte bei Nacht, als Asylant,
war Flüchtling, gejagt, mit zerrissenen Schuh'n.
Du riefst deinen Herrn, der hat mich verbrannt
und glaubte noch, Gott einen Dienst zu tun.

Ich kam zitternd, und geistig geschwächt,
war ein Kind, hatte Angst, keinen Mut.
Du aber sprachst vom Zukunftsgeschlecht,
und sagtest, ich sei Gift im Blut.

O edler Knabe, hochwohlgeboren,
ich fiel dir zu Füßen und flehte um Brot.
Du aber sagtest, ich hätte verloren,
hast mich gefoltert und gabst mir den Tod.

Ich kam als Rebell, meine Haare bunt,
dann gefangen, die Haut von der Peitsche zerfetzt.
So war ich dein Sklave, ein geschlagener Hund.
Nun komm ich als Sieger. Erkennst du mich jetzt?

Werner Bergengruen

anoubi schrieb am 6.10. 2006 um 01:38:46 Uhr zu

Punk

Bewertung: 43 Punkt(e)

Kritik Urteilsfähigkeit; Beurteilung; Tadel, Beanstandung; aus griech. kritike »Kunst der Beurteilung«

Dialektik (griech.) Methode der Wahrheitsfindung durch das Denken in Gegensatzbegriffen, durch ihr Aufdecken und Überwinden, durch These, Gegenthese und Synthese

Definition (lat.) Erklärung, Begriffsbestimmung

Dogma (griech.) Lehrsatz mit dem Anspruch unbedingter Gültigkeit

Serie (lat.) Reihe, Reihenfolge, folgerichtige Gruppierung

Ensemble (frz.) Gesamtmenge der Mitwirkenden an einer zeitlich und räumlich begrenzten Veranstaltung

konventionell (lat.) herkömmlich, üblich

Hierarchie (griech.) in Stufen gegliederte Rangordnung

Quelle: Knaurs Fremdwörterbücher

Traugott König

Wie entsteht eine revolutionäre Gruppe?

1960 veröffentlichte Jean-Paul Sartre sein zweites philosophisches Hauptwerk, die Kritik der dialektischen Vernunft. Das Wort »Kritik« bedeutet hierbei nicht »Kritisierung«, sondern »Definition«. Sartre zog in diesem Werk die philosophische Summe aus seinen seit 1941 gemachten Erfahrungen. Dabei waren für ihn folgende Fragen entscheidend: 1. Wie konnte die kritische Theorie von Marx zur dogmatischen Ideologie des Marxismus werden? Wie erklären wir Hunger und Unterentwicklung der dritten Welt? Was ist der Motor der menschlichen Geschichte, und wohin führt sie?
Bereits an diesen Fragestellungen wird deutlich, daß Sartre die Ebene des einzelnen Menschen, in seinem Verhältnis zur Existenz der Dinge und der anderen Menschen um ihn herum, die Gegenstand seines ersten philosophischen Hauptwerks, das Sein und das Nichts, war, verlassen hatte und sich der Existenz der Gruppen, ihrer Praxis und der konkreten Geschichte zuwandte. War in Das Sein und das Nichts der Gegensatz von Existenz und Wesen entscheidend, so ist es jetzt der Gegensatz von Serialität und Gruppe.
Unser gesellschaftliches Leben spiegelt sich in zwei einander entgegengesetzten Formen, die sich in der konkreten Geschichte mischen. Im Zustand der Serialität sind wir nur Masse, Mengen, Quantität, in der die einzelnen Individuen austauschbare Glieder sind. Beispiele dafür sind Arbeiter in Fabriken, Soldaten in einer Armee, zufällige Ansammlungen auf Straßen und Plätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln usw. Wir sind dabei im Zustand der Serialität, weil unsere Individualität nichts Wesentliches ist, weil wir austauschbar sind. Sartre definiert das folgendermaßen: »Ein Ensemble wird seriell genannt, wenn jedes seiner Glieder, obwohl mit allen anderen benachbart, allein bleibt und sich durch das Denken des Nachbarn definiert, weil jeder wie die anderen denkt.« Wir erkennen hier wieder die Flucht vor der Freiheit und der Verantwortlichkeit, die uns dazu führt, durch die Annahme konventioneller Rollen in der Art der Tiere und Dinge, die ihr Wesen nicht selbst schafffen müssen, existieren zu wollen. Der Zustand der Serialität bedeutet also Unfreiheit.
Wie können wir uns davon befreien? Indem wir aus der Serie heraustreten und eine Gruppe bilden. Wie ist das möglich? Indem wir uns nicht mehr als andere, sondern als gleiche begegnen. In diesem Moment entsteht eine Gruppe, und nur Gruppen sind der Motor der menschlichen Geschichte. Doch keine Gruppe hat die Chance, sich in ihrer reinen Form zu erhalten. Gerade durch ihren Versuch, sich zu erhalten, verliert sie mehr und mehr ihren Gruppencharakter und wird schließlich wieder zur Serie. Daher müssen wir immer wieder die Anstrengung unternehmen, durch Bildung neuer Gruppen aus dem Zustand der Serialität auszubrechen, so wie wir auf individueller Ebene immer wieder die Anstrengung unternehmen müssen, aus dem Zustand der bloßen Existenz auszubrechen.

schillingsfürst schrieb am 12.1. 2007 um 20:28:17 Uhr zu

Punk

Bewertung: 20 Punkt(e)

Punk Angehöriger einer Jugend-Protestbewegung gegen alles Normale und Etablierte; im amerik. Slang »Neuling in der Verbrecherwelt«, zu »Landstreicher, junger Ganove«; man vermutet den Ursprung im frz. pain »Brot« und indem das Wort aus Kanada in die USA kam, sei es dort in der engl. Aussprache zu punk geworden; da man jungen bettelnden Landstreichern und Vagabunden oft altes Brot gab, sei die Bez.(abgewandelt) auf die Bettler selbst übertragen worden.

Knaurs Herkunftswörterbuch 1982


In der ersten Hälfte des 2o. Jahrhunderts tun die Menschen so, als würden sie mit ihrem Stil die Realität bloß darstellen, verdoppeln; man zieht sich »passend« an, wenn man sich dem eigenen Geschlecht entsprechend als Mann oder als Frau und seinem sozialen Stand entsprechend als Repräsentant des Bürgerlichen anzieht. ... Mit der Nachkriegsjugend wird die Mode »karnevalistisch«. Sie hebt die Trennung der Geschlechter und Klassen auf, mehr noch, sie stellt die Kategorien Geschlecht und Klasse als Verkleidungsmodelle bloß. ... Die Mode wird nun nicht mehr bei mondänen Gelegenheiten von der Aristokratie oder Bourgeoisie vorgeführt, sondern auf der Straße. ... Die Punks erschüttern nachhaltig die etablierten Ideale der Schönheit und des Anstands. Ihre Mode steht im Zeichen der Künstlichkeit beider Geschlechter. Männer und Frauen färben sich die Haare pink, grün, rot, blau, tragen zerschlissene Kleidung und statt Schoßhund eine Ratte.

Barbara Vinken: »Die Mode nach der Mode«; Fischer-Taschenbuch 1993


Ingo, 16, und Thomas, 17, wohnen noch bei ihren Eltern. Sie bezeichnen sich als »punks«, gehen oft und regelmäßig ins KOMM und gehören hier zu den aktiven Jugendlichen.
Warum seid ihr punks?
Ingo: »Ich will mich von den Zwängen der Gesellschaft befreien.«
Es sieht aber doch so aus, als seien diejenigen, die ne Ausbildung machen oder studieren, glücklicher dran sind als ihr, daß die besser leben.
Thomas: »Des is a totaler Spießergedanke, daß die glücklicher sind. Die stressen sich in den Zwang rein, und des und des und des muß ma schaffen, und tun halt da ewig lang, ihr Leben lang den gleichen Job machen. Springt eh nichts raus dabei.«

»Komm-Zeitung«, »jugendeigene Zeitung« des Nürnberger Jugendzentrums KOMM, Oktober 1979


Govinda wußte: dieser wird kein gemeiner Brahmane werden, kein gieriger Händler, kein eitler, leerer Redner, kein böser, hinterlistiger Priester, und auch kein gutes, dummes Schaf in der Herde.

Hermann Hesse: »Siddharta«; suhrkamp taschenbuch

Sleepy Hollow schrieb am 3.8. 2006 um 17:04:16 Uhr zu

Punk

Bewertung: 26 Punkt(e)

Punks sind nicht asolzial oder faul. Sie sind normale Menschen wie ich und du mit nur einem Unterschied; sie bin friedliebend und ziehen sich ohne Probleme so an, wie sie es wollen. Das Problem habt IHR mit uns! Wir sind keine Nazis und wir arbeiten, duschen und essen wie alle anderen auch. Es gibt halt auch Ausnahmen, aber wo gibts die nicht... Wieviele Menschen in Deutschland arbeiten ihr ganzes Leben und haben am Ende nichts davon? Wieviele Menschen sitzen auf der Straße und können nichts dafür. Es gibt tausende Punks, die irgendwo in einem Büro arbeiten oder Verkäufer sind, ihr würdet sie gar nicht erkennen, weil wir nicht alle mit knallbunten Haaren oder billigen, zerfetztenm Klamotten rumrennen (Bsp: mein Freund und ich!)
Mich würde man auf der Straße auch nur als einen erkennen, wenn ich in langer Jeans und Mickeymouse TShirt rum laufen würde. Punks werden irrtümlicher Weise ->NUR<- auf ihren Kleidungsstil hin minderbewertet. Wenn sie sich wie Geschäftsmänner anziehen, dann bleiben sie doch trotzdem bei ihrer Meinung und Einstellung. Warum sollen sie das tun, nur um anderen zu gefallen. Punks sind weder ungebildet noch sind sie Störenfriede. Sie stehen nur hinter ihrer Meinung (ohne Gewaltausbrüche oder Anschläge) und das kann und darf heutzutage einfach nicht mehr schlimm sein!!! Wir leben im 21. Jahrhundert!
Wir Punks ziehen uns einfach nur anders an, haben die gleichen Bedürfnisse, wie jeder andere und dennoch werden wir zum schwarzen Schaf abgestempelt. Schimpfst du manchmal auf die Politik in unserem Land? Bist du nicht angekotzt von den Benzinpreisen und Steuern, Praxisgebühren und Ungerechtigkeiten. Sagst du nicht manchmal: »Wenn es nach mir ginge, dann würde sich das und das dahingehend ändern« ?
Jede Wette, hast du das schon gedacht.
Dir sieht man deine Meinung nur nicht an und du kannst den Schwanz einziehen, wenns hart auf hart kommt. Wir werden uns nicht rausreden. Wir ziehen nicht den Schwanz ein! Wir stehen zu unserer Meinung!!! Punks sind ein Teil von euch, den ihr nicht rauslassen könnt oder wollt und darum seid ihr so angepisst von uns.


PUNKS NOT DEAD
Let´s rock!

anoubi schrieb am 8.10. 2006 um 01:58:12 Uhr zu

Punk

Bewertung: 21 Punkt(e)

Die Juden weg, die Kommunisten weg, Arbeiterbewegung kaputt, sexuelle Veränderungen der zwanziger Jahre zunächst gestoppt. Zwanzig Millionen getötete Russen, und ganze Jahrgänge der eigenen Jugend lagen als Leichen verfaulend auf den Feldern. ... Ein Staatsgebiet, so sauber wie die BRD nach 1949 hatte es in der ganzen Welt noch nie gegeben. Dadurch wurde es möglich, in den fünfziger Jahren den Wiederaufbau fröhlich anzufangen und ins befreite Gebiet des ungehemmten Spießerglücks zu steuern.

Klaus Theleweit

Es war eine unheimlich miefige Zeit. Die Leute hatten die Nazi-Sauerei hinter sich und wollten sie nur verdrängen, und es wurde auch nie darüber geredet. Die alte Welt lag in Trümmern, wurde wieder aufgebaut und alle Männer trugen Schlipse. Mit Mandolinen und Mondschein schnulzten sie vor sich hin, bis plötzlich der Rock'n'Roll da war und Unruhe ins Land brachte.

Udo Lindenberg

Welch schlechte Luft blies mich an als ich Kind war! Wann waren die Deutschen dumpfer, ängstlicher, muckerhafter, kriecherischer als in jenen fünfziger Jahren, in denen ich Kind war!

Friedrich Nietzsche

Am Zitat von Nietzsche fällt gar nicht auf, dass er hundert Jahre vor meiner Kindheit Kind war.

Hans-Peter Ernst

blasteruser schrieb am 15.1. 2007 um 02:29:32 Uhr zu

Punk

Bewertung: 12 Punkt(e)

»Im Alter von etwa zwanzig Jahren brachte der französische Schriftsteller Albert Camus 1935 seine ersten literarischen Versuche aufs Papier - ein Tagebuch. ... Jetzt sind Camus letzte Tagebücher im Französischen erschienen. ... Camus ist nach eigenem Bekenntnis ganz unbürgerlich. «Alles kommt von meiner angeborenen Unfähigkeit, ein Bürger - und ein zufriedener Bürger zu sein.» Dahinter steht seine heftige Ablehnung der bürgerlichen Gesellschaft, der «Händlergesellschaft», der «Welt des Geldes», die keinerlei gesellschaftsbildende Potenzen hat: «Dieses Nichts, das die Bourgeoisie ist und das seit einhundertfünfzig Jahren der Welt eine Form zu geben versucht und dabei nur ein Nichts herstellt, ein Chaos."

Brigitte Sändig in »die tageszeitung«, 17. August 1990

Albert Camus war noch ein Einzelner, einer von ganz wenigen; heute denken ungefähr fünfzigtausend Punks genau das, was er dachte und schrieb. Und nicht nur Punks.

saint jimmy schrieb am 17.2. 2007 um 23:51:14 Uhr zu

Punk

Bewertung: 10 Punkt(e)

@ ines
Zum Teil stimmt dein Text aber PUNK heisst nicht nur Anarchy und Alkohol und Pöbeln.
PUNK heisst für mich dass man seinen eigenen Weg geht und nicht darauf hört was andere sagen. PUNK ist Freiheit. PUNK heisst nicht pöbelnd durch die Gassen ziehn odr am Bahnhof rumhängen. PUNK ist auch keine Modenshow! Man KANN einen Iro haben, man KANN kaputte Kleidung tragen, man KANN jeden Abend besoffen in der Ecke liegen. Aber eigentlich ist Punk eine Lebenseinstellung. Mann kann ganz normal z.B im Anzug herum spazieren aber trotzdem Punk sein wenn man eine solche Einstellung besitzt. PUNKS sind Leute die sich die Verarschung und Ausbeutung vom Staat ,der ihnen das blaue vom Himmel verspricht, nicht mehr gefallen lassen und sich wehren. Sie wollen sich von der oberflächlichen Masse abheben sei es durch die Kleidung oder einfach durch die Einstellung. Viele Punks nehmen harte Drogen wie Heroin oder Kokes damit sie das Gefühl von Freiheit bekommen, denn das was hier abgeht ist keine FREIHEIT, es ist KONTROLLIERTE FREIHEIT!!

Insterburg schrieb am 31.8. 2002 um 19:50:47 Uhr zu

Punk

Bewertung: 50 Punkt(e)

Komm erzähl mir über PUNK

Wieder ein scheissnormaler Tag
Mehr in mir drin, als ich vertrag‘
In einer scheissnormalen Kneipe

Dummes Geschwafel um mich rum
Spießerkarrieren, Bürgertum
Wo ist mein Platz, wo meine Bleibe

Irgendwann standst Du vor mir
Griffst wortlos nach meinem Bier
Und dein Anblick brachte mich um
den Verstand

Komm’ erzähl mir über PUNK
Mach‘ mich süchtig, mach‘ mich krank
Überschütte mich mit Leidenschaft
und Glück

Komm’ erzähl mir über PUNK
Mach‘ mich süchtig, mach‘ mich krank
Und bring‘ mein gottverdammtes Leben
Meine kleine Welt zum Beben
Bring‘ mir einfach meine Leidenschaft
zurück

Tage vergingen wie im Flug
Und ich kriegte nie genug
Von allem was mir grad so einfiel

Leben ohne Zeit und Raum
Gefahren meistern wie im Traum
Endlose Nächte ohne Ziel

Große Zeiten, Ambitionen
Politik und Emotionen
Trunkenheit und Freudentaumel
ohne Zahl

Komm’ erzähl mir über PUNK
Mach‘ mich süchtig, mach‘ mich krank
Überschütte mich mit Leidenschaft
und Glück

Komm’ erzähl mir über PUNK
Mach‘ mich süchtig, mach‘ mich krank
Und bring mein gottverdammtes Leben
Meine kleine Welt zum Beben
Bring‘ mir einfach meine Leidenschaft
zurück

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