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ungerichteter Graf schrieb am 14.12. 2018 um 11:22:46 Uhr über

Wittgenstein

Eigentlich ist die Geschichte des 1. Weltkrieges und der Gruppe um den späteren Positivismus (Wiener Kreis; Cambridge Apostles) fast schon selbst ein Roman.
Man muss sich das mal vorstellen: Während Wittgenstein als Freiwilliger mitten im tödlichsten Krieg sitzt und oft nur den Glück sein Leben verdankt, ist Russell im Gefängnis um grade gegen diesen Krieg zu protestieren. Whitehead verliert seinen geliebten Sohn an den Krieg.
Gottlob Frege und Mauthner sind durch den Verlust des Krieges in ihren patriotischen Gefühlen so gekränkt, dass sie sich einer Ideologie in den Arme werfen. In der Tat sind die Deutschen aus den europäischen Krieg nicht gut herausgekommen, alle Schuld wurde auf ihren Rücken geladen.
Einstein, Heisenberg usw.usf. revolutionieren das Weltbild der Epoche.

Künstlerisch bearbeitet, wenn auch leicht falsch dargestellt, zu lesen und zu betrachten in Logicomix. Jetzt keine Literatur, um den Lebenssinn zu finden oder sowas, aber interessant genug.

Man muss jahrhunderte zurückgehen, um in Europa eine vergleichbare Umwälzung zu sehen. Falls es diese überhaupt je gegeben hat.
Klar, es gab die Revolution 1848, es gab 1789 usw. Doch dabei wurde niemals auch das wissenschaftliche Weltbild umgeworfen und die Kultur stark verändert.


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