Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 48, davon 47 (97,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 24 positiv bewertete (50,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 8.4. 2001 um 11:50:32 Uhr schrieb
neo fausuto über Wittgenstein
Der neuste Text am 1.8. 2025 um 07:48:37 Uhr schrieb
gerhard über Wittgenstein
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 19)

am 29.1. 2003 um 20:22:26 Uhr schrieb
Roland über Wittgenstein

am 4.12. 2020 um 21:21:26 Uhr schrieb
ich sagte voilà und über Wittgenstein

am 10.8. 2005 um 12:56:12 Uhr schrieb
anna. über Wittgenstein

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wittgenstein«

Nils the Dark Elf schrieb am 30.5. 2001 um 14:54:01 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 9 Punkt(e)

In seinem Tractatus Logico-Philosophicus definiert Wittgenstein eine Sprache, die nur noch wenig mit menschlicher Kommunikation zu tun hat, dafür eher einer Programmiersprache ähnelt. Vielleicht sind deswegen die ganzen KI-Forscher so in den frühen Wittgenstein vernarrt. Dummerweise mußte ich erkennen, daß die Sprache im Tractatus kaum noch in der Lage ist, wirklich etwas über die Bedeutung der Dinge auszusagen, weil sie versucht, völlige logische Folgerichtigkeit und Objektivität zu erreichen, während jegliche Bedeutung der Welt notwendigerweise subjektiv sein muß. Da man in Wittgensteins Sprache diese Dinge nicht ausdrücken kann, muß man schweigen - was doch ganz fatal an die modernen Naturwissenschaften erinnert, wo man nur komisch angeguckt wird, wenn man nach der tieferen Bedeutung irgendwelcher Erkenntnisse fragt.

Johnny schrieb am 8.4. 2001 um 15:28:15 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 7 Punkt(e)

»Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigenDas ist der berühmte Schlußsatz des »Tractatus«.
Die Aufgabe der Philosophie, wie Wittgenstein sie versteht, ist dafür zu sorgen, daß das Denken den Fallen entgeht, die ihm die Sprache stellt.

neo fausuto schrieb am 8.4. 2001 um 11:50:32 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 4 Punkt(e)

»Die Welt ist alles, was der Fall ist«.
Der zweitberühmteste Satz von Wittgenstein.
Nachdem alles gefallen ist, was fallen kann, gibt es keinen Fall mehr.
Deswegen hat sich später Wittgenstein von seinem Tractatus distanziert.

mcnep schrieb am 29.1. 2003 um 20:40:47 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ingeborg Bachmann, die Wittgensteinschülerin, kann mir auch nicht erklären, warum p–>q = – p v q ist.
Und den Satz 6 versteht sie auch nicht.
So sind die Philosophen.
Und die Lyrikerinnen.
Mein Gedicht ist mein Messer.
Mein Gedicht ist mein Dosenöffner.
Wittgenstein soll so empfindlich gewesen sein, daß er den Geruch einer Frau nicht ertragen konnte.
Der zarte Mensch.

Hubert Fichte: Alte Welt, S. 361/2

neo fausuto schrieb am 8.4. 2001 um 20:47:46 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 11 Punkt(e)

Derek Jarman: Wittgenstein.
Daß Wittgenstein schwul war, hat das irgendwas mit seiner Philosophie zu tun? Jedenfalls hat der schwule Jarman einen traumhaft schönen Film über Wittgenstein gedreht.

Zabuda schrieb am 26.11. 2002 um 14:57:09 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Die richtige Methode der Philosophie wäre eigentlich die:Nichts zu sagen,als was sich sagen lässt,also Sätze der Naturwissenschaft - also etwas,was mit Philosophie nichts zu tun hat - ,aber dann immer,wenn ein´anderer etwas metaphysisches sagen wollte,ihm nachzuweisen,daß er gewissen Zeichen in seinen Sätzen keine Bedeutung gegeben hat.Diese Methode wäre für den anderen unbefriedigend - er hätte nicht das Gefühl,daß wir ihn Philosophie lehrten - aber SIE wäre die einzig streng richtige

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