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mcnep, am 19.6. 2008 um 08:14:34 Uhr
Handtuchverkehr

Bei gesellschaftlichen Feiern werden feuchte, heiße Tücher gereicht, mit denen man sich Gesicht und Hände abwischt, was im Sommer erfrischend, im Winter erwärmend wirkt. Am Hochzeitstag bekommt die Braut ein Handtuch (chin) mit, aber das Verschenken solcher Tücher gilt als wenig passend, denn das erinnert an ein Begräbnis, wo man sie braucht, um die Tränen abzuwischen. Eine Frau bezeichnet ihre Busenfreundin als »Handtuchverkehr«.

W. Eberhardt: Lexikon chinesischer Symbole



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