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mcnep schrieb am 6.6. 2004 um 23:49:12 Uhr über

FeinkostParanoia

Ich denke zum Beispiel immer, daß die mich auf dem Karlsmarkt abziehen, da kauft man an einem Stand ein Petersilienwürzelchen und drei Feigen, einen Bund Spargel und vielleicht noch etwas Koriandergrün und die wirbeln dann mit Neigungswaage und Bleistift rum: »Macht 12 Euro 85, bitte schön!«, am nächsten Stand dann eine Kalbsleber geholt, das gleiche Spiel, fast der gleiche Preis, man kriegt nichts ausgedruckt und hat am Ende für ein Wochenende soviel ausgegeben wie der berühmte apulische Steinbrucharbeiter in einem Monat, und wenn ich nach Hause komme hoffe ich dann noch, daß mir nicht Frau W (wir erinnern uns an das-Problem-der-fickenden-Mieterin) über den Weg läuft, die wieder eine Monatsmiete im Rückstand ist, denn wenn die die Tütenaufdrucke liest oder gar die Blutlache der Kalbsleber am Tütenboden sichtbar ist, denkt die noch 'Na, am Hungertuch werden die noch nicht nagen, da muß ich noch nicht an den Dispo für' dabei hat sie schon die zweite Mahnung, aber schmeiß mal die Witwe von einem Bäcker raus, den der ganze Karlsmarkt kennt.


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