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wuming schrieb am 19.3. 2003 um 14:10:43 Uhr über

Nachrichten




Berichte

— Rückblick: Demonstration am 14.12.2002 an der Rhein/Main-Airbase
— Rückblick: resist-Aktionsserie »Taten statt Worte, Herr Struck!« Ende Januar 2003
— Rückblick: resist-Sitzblockade am 22.2.2003 vor der US-Airbase Rhein/Main
— Rückblick: resist-Sitzblockade am 24.2.2003 an der NATO-Airbase Geilenkirchen
— Rückblick: resist-Aktion am Haus des Lehrers, 9.2.2003, Berlin-Alexanderplatz


Demonstration am 14.12. 2002 an der Rhein/Main-Airbase



An der resist-Demonstration am 14.12.2002 vor der Rhein/Main-Airbase beteiligten sich etwa 600
Personen (Bilder). In den Medien fand die Demonstartion ein breites Echo (Pressespiegel).

resist-Demo-Aufruf zum 14.12 zum runterladen




Als Redner waren vertreten:
Prof. Horst-Eberhardt Richter (Psychonalalytiker und Sozialphilosoph, IPPNW)
Prof. Andreas Buro (Komitee für Grundrechte und Demokratie) - Rede
Jochen Stay (Anti-Atom-Aktivist)
Dr. Elke Steven (Komitee für Grundrechte und Demokratie) - Rede
Janelle Flory (Brethren Volunteer Service) - Rede
Klaus Metz (IPPNW)

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Rückblick auf die resist-Aktionsserie "Taten statt Worte, Herr
Struck!" Ende Januar 2003

Um den Übergabetermin des Inspektorenberichts an den UN-Sichheitsrat am 27.1.03 hat resist
dezentrale Aktionen Zivilen Ungehorsams an deutschen und US-amerikanischen
Militärstandorten initiiert. Diese wurden von einer Anzeigenkampagne und einer intensiven
Pressearbeit begleitet. Regionale Zusammenschlüsse organisierten Blockadeaktionen im Rahmen
von resist. Hier ein kurzer Rückblick. (Pressespiegel)

25.01.03 Gewaltfreie Sitzblockade an der NATO-Airbase Geilenkirchen-Teveren gegen die
Beteiligung deutscher Soladten an AWACS-Aufklärungsflügen war ein großer Erfolg - 400
TeilnehmerInnen blockierten für eine Stunde die Einfahrt des Stationierungsortes der
AWACS-Soldaten.

31.1.03 Einstündige Sitzblockade vor dem Bundesverteidigungsministerium in Berlin
gegen die Gewährung von Überflugsrechten US-amerikanischer und britischer Truppen im Falle
eines Irak-Krieges - Ca. 150 Menschen beteiligten sich an er Demonstration und anschließenden
Sitzblockade. Die Aktion schaffte es bis in die Tagesschau und die heute-Nachrichten.



resist-Sitzblockade vor dem Verteidigungsministerium (Foto: Lothar Eberhardt)

1.2.03 Go-In in den Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Dort wurde von Ende Januar bis Ende
Februar 2003 mit einer groß angelegten Computersimulation der geplante Angriff auf den Irak
geübt. Rund 1000 Offiziere von vier Eliteeinheiten, die bei einem Angriff auf den Irak die
Speerspitze bilden sollen, beteiligen sich an dem Manöver. Auch General Tommy Franks, vom US
Central Command, der die Einsätze am Persischen Golf befehligen wird, nimmt an dem Manöver
teil.
Bei dem virtuellen Manöver namens »Victory Scrimmage« werden die Computer in der mobilen
Kommandozentrale in Grafenwöhr vernetzt mit denen im "National Battle Command Training
Program" in Ft.Leavenworth, Kansas. Während die Generäle in Deutschland auf einem virtuellen
Schlachtfeld Angriffe in das »feindliche Hinterland« üben, spielen Techniker im Ausbildungszentrum
in Kansas die Gegenseite. Diese Vorbereitungen zu einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg
wurden von der Bundesregierung geduldet.
An eine Demonstration mit Kundgebung, an der ca. 250 Menschen teilnahmen, schloss sich ein
Go-In als Aktion Zivilen Ungehorsams an, bei der ca. 50 Personen symbolisch die Grenze des
Truppenübungsplatzes überschritten. Diese wurden festgenommen, nach Personalienaufnahme
aber nach einer halben Stunde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Für TeilnehmerInnen an der Aktion haben wir eine eigene email-Liste eingerichtet, wo sich diese
über juristische Folgen der Aktion austauschen können. Zum Eintragen und für weitere
Informationen bitte kurze email an Ulrike Laubenthal schicken
(ulrike.laubenthal@gewaltfreiheitstrainings.de).

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resist-Demonstration und Sitzblockade am 22.02.2003

An der großen Demonstration mit anschließender Sitzblockade vor dem Haupttor der Rhein/Main
Airbase bei Frankfurt beteiligten sich ca. 3000 Menschen. Die Demonstration begann um 12 Uhr am
S-Bahnhof Zeppelinheim. Nach der Bezugsgruppenfindung setzte sich der bunte
Demonstrationszug in Richtung Airbase in Bewegung.

















Dort angekommen fand die
Abschlusskundgebung der
Demonstration statt. Als Redner waren zu hören: Horst-Eberhard Richter (Redebeitrag), Gisa Luu
und Klaus Vack.
Die ersten Teilnehmer blockierten bereits jetzt die Tore zur Airbase und setzten sich auf die
vorbereiteten Strohsäcke. Der Übergang von der Demonstration zur Sitzblockade verlief fließend,
die meisten Demonstranten nahmen auch an der friedlichen Blockade teil.






Die Lage blieb ruhig und entspannt, die Blockadeaktion dauerte bis 16:30 Uhr. Die Aktion fand ein
breites Medienecho (Pressespiegel).
Hier gibt es weitere Bilder von der Aktion.

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24.02.03: Gewaltfreie Sitzblockade an der NATO-Airbase
Geilenkirchen-Teveren anlässlich der Verlegung von
AWACS-Flugzeugen in die Türkei.

Montags um 6.00 Uhr versammelten sich gerade eben genug friedensbewegte Menschen, um ein
Tor zur Airbase zu blockieren. Es fanden sich auch einige Presseleute ein, die auf ihren Termin in
der Airbase um 7.30 Uhr warteten und sich auch für die Friedensaktivisten interessierten. Zeitweise
blockierten die Demonstranten die Zufahrt und es entstand eine lange Warteschlange. Einige
Fahrzeuge wurden umgeleitet. Zeitweise hielt die Polizei eine enge Gasse frei. Aber auch dann
konnten die FriedensaktivistInnen den Menschen in die Augen schauen, die das Tor passierten. In
den Gesichtern derer, die dort zur Arbeit fuhren, war oft Genervtheit, aber auch Betroffenheit zu
sehen. Einige werden ins Nachdenken gekommen sein, weil wir dort standen.
Auch in der Presse gab es einiges an Resonanz.

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resist-Aktion am Haus des Lehrers, 9.2.2003, Berlin-Alexanderplatz

Am Vormittag des 9. Februar brachten einige resist-Aktivisten ein riesiges Peace-Zeichen am 'Haus
des Lehrers' in Berlin an. Auf einer Fläche von 1000 qm formten sie mit 40 weißen Planen das
Zeichen.
Die Aktion knüpfte an die bis zu Beginn der Renovierungsarbeiten an der
gesamtem Häuserfont vorhandene Lichtinstallation an, die während des
Afghanistan-Krieges ebenfalls ein Peace-Zeichen bildete.
Die Aktivisten beabsichtigten mit ihrer Aktion, ein Zeichen gegen den
von der Bush-Administration angedrohten Angriffskrieg gegen den Irak
zu setzen.






Pressemitteilung zur Aktion

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