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Ein sterbender Schwanz aus einem OP-Bericht. Erschütternd wie man ihn tranchiert und ihn mittels Skalpell durch die Mitte zerteilt, einschl. Eichel.
Das Operationsprotokoll eines sterbenden Schwanzes:
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Diagnose:
Mann - zu - Frau - Transformationsoperation (Penektomie, Ablatio 1 testis 2 beiderseits, Neoklitorisaufbau 3, Neourethrea 4, Neovagina 5, Mons pubis-Plastik 6.
Verlauf:
Unter Antibiotischer Abschirmung erfolgt nach Jodieren und sterilem Abdecken in überstreckter Steinschnittlage 7 die umgekehrte v-förmige Incision 8 im Perineum 9. Darstellung des Musculus bulbo-spongiosus,10 Darstellung beider Corpora cavernosae 11. Beide Hoden werden dargestellt und die Samenstränge bis in den Leistenkanal verfolgt. Hier getrenntes Absetzen von Ductus Deferens 12 und Samenstranggefässen über Durchstechungsligatur und Einsenden zur Histologie. Präparation des Musculus bulbo-spongiosus 10 und vollständige Resektion 13, Präparation und vollständige Resektion der Musculi ischio-cavernosi 14. Absetzen des Corpus spongiosum von den beiden Schwellkörpern bis zum Beckenboden. Einschneiden eines Dreieckförmigen Stückes der Glans 15 und Isolierung als Neoklitoris, gestielt am dorsalen 21 Nervengefässbündel, was über mikrochirurgische Präparation erhalten und gewonnen wird. Die Schwellkörper werden jetzt vollständig am Os Pubis 16 über Durchstechungsligatur 17 abgesetzt und zur histologischen Untersuchung eingesandt. Die Neoklitoris ist gut durchblutet und nachversorgt.
Eingehen unterhalb der tiefen transversen Perinealmuskulatur auf der Rektummuskulatur 18 und Schaffung einer ausreichend tiefen und weiten Vaginalhöhle unter Durchtrennung von Levatorfasern 19. Prüfung auf Intaktheit des Rektums. Umstülpen der penilen Haut und Vernähen zu einem Hautschlauch. Aufgrund der individuellen Anatomie ist bei Frau Böttcher nur eine kurze vaginale Auskleidung möglich. Aufgrund des umfangreichen Vorgespräches kann auf eine zusätzliche Spalthautentnahme verzichtet werden, da Frau Böttcher lediglich eine kurze Vagina wünscht.
Einstülpen der Penishaut, Einbringen des 9 cm langen Mentor- Vaginaldilitators 20, dorsales 21 Spalten des Penishautschlauches, Zurechtkürzen des V-förmigen perinealen Lappens und Einnähen mit 2 x 0- Vicryl, atraumatisch. Zurechtkürzen der Skrotumreste, Schaffung der grossen und kleinen Labien 22, Naht mit fortlaufender Vicrylnaht, intracutan 23. An typischer Stelle wird eine dreieckförmige in den Penishautschlauch gebracht. Einnähen der Neoklitoris. Der Nervengefässstrang wird knickungs- und spannungsfrei verlagert. Schaffung der ovalen Öffnung unterhalb der Klitoris und Einnähen der gekürzten Urethra 24, wobei das Corpus spongiosum 10 zuvor dreieckig reseziert wurde und fortlaufend mit Cardiofil vernäht wurde. Zuvor Spatulieren der Urethralöffnung. Fortlaufende überwendliche Naht mit 5 x 0 Vicryl zur Blutstillung, Einnähen mit 4 x 0- Vicryl - Einzelknopfnähten. Abschliessend Z - Naht zur Blutstillung mit Prolene über dem Meatus 25. Zuvor wurde ein Cystofix - Katheder eingebracht, der Dauerkatheder transurethral 26 entfernt. Einnähen des Mentor - Dilitators mit Prolennaht. Infrapubisch 27 wird jetzt die Doppel-Z-Plastik eingezeichnet und incidiert 28. Zur Naht kommen im Bereich der Ecknähte Ethilon- Einzelknopfnähten, die übrige Naht erfolgt intracutan 29 mit Vicryl fortlaufend. Sorgfältige Kontrolle auf Bluttrockenheit. In der Neovaginalhöhle wurden neben dem Penishautschlauch zwei Redondrainagen eingelegt. Fixation der Drainagen mit Naht an der Haut. Anlegen eines leichten Druckverbandes.
Die Patientin wird bei stabilen Kreislaufverhältnissen in den Überwachungsraum gebracht.
Der Schwanz war einmal.
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