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Mathematiker im ewigen Eis schrieb am 17.3. 2020 um 10:28:28 Uhr über

Forschungsstation

Zwanzig Männlein und Weiblein leben im ewigen Eis auf engem Raum zusammen. Die meisten von ihnen sind Single und ziemlich jung. Es ist kaum zu verhindern, dass sich einige Verhältnisse anbahnen. Auf den ersten Eindruck verwundert es etwas, dass derartige Beziehungen sogar erwünscht sind. Sie stimulieren nämlich die Kreativität und helfen gegen so etwas wie Lagerkoller.

Daran dachte ich überhaupt nicht, als ich mich für einen mehrmonatigen Aufenthalt in der Arktisstation beworben habe. Ich bin Mathematiker und kenne mich auch mit der Datenverarbeitung aus. Wie alle Mitarbeiter dieser Forschungsstation soll auch ich mehrere Aufgaben erfüllen. In meinem Fall geht es um die Sicherung und Vorauswertung der einlaufenden Messergebnisse sowie die Wartung der Computer und des Netzwerks der der Station einschließlich des Satellitenlinks in die Zivilisation. Vor meiner Abreise habe ich noch ordentlich Sonne getankt, sozusagen auf Vorrat für die nächsten Monate. Das sieht man mir auch an. Ich hätte allerdings nie gedacht, dass meine knusprig braune Haut mein Leben dort mehr beeinflussen könnte als meine wissenschaftlichen und technischen Fähigkeiten.

Ein Kleinflugzeug mit Kufen setzt eine Gruppe von fünf frischen Mitarbeitern einschließlich mir neben der Station ab. Bereits der Landeanflug funktionierte nicht so reibungslos, wie es hätte sein sollen. Die Funkverbindung klappte nicht, und die Befeuerung der Landebahn blieb dunkel. Aber unser Pilot kannte die Piste gut und vollbrachte trotzdem eine gute Landung. Der Leiter begrüßt uns und führt uns in die Station, in der es kühl ist und nur die Notbeleuchtung brennt. Es geht praktisch nichts mehr, weil der Stromgenerator ausgefallen ist. Einer der bewährten Mitarbeiter arbeite an der Stromversorgung, kann aber den Fehler nicht gleich finden. Außerdem soll genau dieser Mann in einer anderen Gruppe mit demselben Flugzeug wieder zurück in die Heimat fliegen. Weil es langsam dunkel wird, will der Pilot am liebsten sofort starten.

Elektrotechnik und ein Generator waren für mich kein Neuland, obwohl man das von einem Mathematiker weniger erwartet. Ich deute dem Leiter der Station an, dass ich mir zutrauen würde, die Anlage wieder in Gang zu bekommen. Bevor ich mich endgültig darauf einlasse, will ich aber mit dem Mann sprechen, der bereits sein Gepäck für den Rückflug bereit stehen hat. Der Mann erklärt mir kurz die Problematik und was er bereits ausprobiert hat. Mit meinen Ideen über die mögliche Ursache der Störung ist er so weit überzeugt, dass er dem Leiter mit gutem Gewissen meine Dienste empfiehlt. Selbst ist er froh, auf diese Weise doch noch den Rückflug anzutreten. Ich hatte Erfahrungen mit einer ähnlichen aber kleineren Anlage in den einsamen Bergen von Sizilien. Dort hat regelmäßig ein geringer Kurzschlussstrom zwischen Schutz- und Neutralleiter alles abgeschaltet.

Ich klemme zunächst alle Stromkreise vom Generator ab und nehme sie einzeln wieder in Betrieb. Zweckmäßiger Weise beginne ich mit der Lande/Startbahnbeleuchtung, die schon einmal den reibungslosen Abflug der Heimkehrer erlaubt. Nicht ganz uneigennützig ist der zweite Schritt, der Strom für die Heizung. Es ist die Ärztin der Station, die im Nebenjob die Heizung betreut und schon fröstelnd auf Strom wartet. Sie ist die erste Mitarbeiterin, die ich etwas näher kennenlerne, als ich ihr helfe, die Ölleitung zu entlüften und die Heizung wieder hochzufahren. Sie ist es gewohnt, dass es im Heizraum sehr warm ist. Deshalb hat sie nur ein ärmelloses Shirt an. Jetzt ist es aber kalt, und ihre nackten Armen ziert eine reizvolle Gänsehaut. Nachdem das Flugzeug starten konnte und die Heizung wieder lief, entspannt sich die Situation einigermaßen. Damit bin ich bereits so etwas wie ein kleiner Held. Nach und nach gehen auch die Kommunikation, Licht und Küche wieder in Betrieb. Meine Messungen ergeben, dass der Fehler in den Außenanlagen steckt. Den können wir erst morgen suchen, wenn es wieder hell ist.

Als ich in den Aufenthaltsraum komme, werde ich mit herzlichem Beifall begrüßt. Fairer Weise erklärt ich, dass es gar nicht so schwierig war, weil der Kollege vor mir bereits die größten Probleme gelöst hatte. Seine Freunde, die er hier selbstverständlich hat, geben dieses Lob per inzwischen funktionierendem Funk an ihn weiter. Ich habe mich als geschickt und fair eingeführt. Speziell die Damen beeindruckt jedoch mein attraktives Äußeres mindestens ebenso wie mein technisches Geschick. Bereits als die junge Ärztin neben mir an der Heizung stand, schien sie zu überlegen, ob nur die sichtbaren Teile von mir braun wären oder mein ganzer Körper. Weil sie sich die Frage danach verkneift, wird sie das erst am nächsten Tag erfahren.

Am nächsten Morgen finden sich die Neuankömmlinge im Behandlungszimmer ein, zum üblichen ersten Gesundheitscheck. Weil ich als Letzter dran bin, kann sie sich für mich so viel Zeit nehmen, wie sie will. Die Ärztin fordert mich auf, mich schon einmal freizumachen. Meistens ist damit nur der Oberkörper gemeint. Ich tue ihr aber den Gefallen und entblättere mich vollständig. Offenbar gefällt ihr, was sie sieht. Jedenfalls untersucht sie mich so genau, dass es eher die Stimulation eines männlichen Objekts als eine Untersuchung ist. Mit dem Stethoskop fährt sie Zentimeter für Zentimeter über meine Brust und den Rücken und tastet mein Sixpack ausgiebig ab. Natürlich erregt mich diese Behandlung, und mein Schwanz hebt sich vorsichtig. Sie ist mit ihrer Wirkung auf mich offensichtlich zufrieden. Sie hält mir einen Vortrag, dass einige Mitarbeiter im Laufe der Monate auf der Station einen Großteil ihrer Kraft einbüßen, weil jede körperliche Herausforderung fehlt. Ich hätte das ideale Verhältnis aus Körpergröße, Gewicht und Muskelmasse. Um das zu erhalten, müsste ich jeden Tag im Fitnessstudio der Station beharrlich trainieren.

Nun, meine ersten Fitness-Übungen bestehen darin, auf einige Laternen zu klettern, um Fehler zu suchen. Das fällt mir recht leicht, weil ich vom regelmäßigen Sport zu Hause noch fit genug bin. Tatsächlich steht eine von ihnen voller Wasser bzw. Eis, das den Kurzschluss verursacht hatte. Damit wäre auch dieses Problem gelöst. Jetzt ist endlich Zeit für die Einweisung durch meine Vorgängerin, ebenfalls Mathematikerin und Netzwerk-Administratorin. Sie hat alles perfekt vorbereitet, damit mir der Einstieg nicht schwer fällt. Nächste Woche würde sie wieder nach Hause fliegen. Eigentlich schade, denn sie ist eine sehr nette Frau, so richtig zum Liebhaben.

Wie mehr oder weniger befohlen, besuche ich das Fitnessstudio. Sofort fällt mir die Ärztin auf, die sich total verschwitzt verausgabt. Offenbar ist sie mit der Trainerin befreundet. Eine große, starke Frau. Sie animierte die Leute nicht nur ihren inneren Schweinehund zu bekämpfen, sondern sie ist auch für die psychologische Betreuung der Besatzung und falls nötig auch Krankenbetreuung zuständig. Das wichtigste Mittel gegen Vereinsamung und Depression ist körperliche Anstrengung, egal ob mit Hanteln oder dem anderen Geschlecht. Kein Wunder, dass wegen der überwiegend männlichen Besatzung für deren Wohl Frauen zuständig sind. Natürlich macht meine Sonnenbräune auch sie an. Dass diese nahtlos ist, hat ihre Freundin bestimmt schon erzählt. Sie verlangt mir jede Menge Kraftübungen ab, sicher nur, um meine Anfangskondition zu protokollieren. Wie auch zu Hause üblich, trainiere ich mit nacktem Oberkörper. Ich hasse nämlich überflüssige Kleidung. Grund genug für die beiden Frauen, mich noch etwas mehr zu fordern, um sich an meinen kämpfenden Muskeln etwas zu erbauen. Die beiden Frauen schauen mich an, schauen sich kurz an und nicken unmerklich. In einer halbe Stunde würden sie das Studio ohnehin schließen, warum nicht gleich. Natürlich ohne mich gehen zu lassen.

Das Nicken bedeutet, sie wollen ihr Frischfleisch sofort vernaschen. Die beiden entkleiden sich bis auf ein knappes Top und einen Slip. Die sich durch den Stoff abdrückenden Brüste und Nippel machen mich natürlich an. Die Trainerin ist offenbar eine Kampfsportlerin, die sich schwer tut in der Station einen Gegner zu finden. Sie schätzt mich als ebenbürtig oder etwas schwächer als sie selbst ein. Kampftraining beugt gegen Depression vor, ob ich nicht Lust darauf hätte. Mit dieser Frau würde ich sofort in den Ring steigen. Nun ja, es sind nur einige auf dem Boden ausgelegte Matten. Wir schenken uns nichts, und es ist anstrengend. Letztlich liege ich total ausgepumpt unter ihr. Wer sich auf Ringkampf einlässt, mag bestimmt auch noch intensiveren Körperkontakt.

Die beiden machen sich über meinen Körper her und stimulieren meine erogenen Zonen, bis aus dem Frischfleisch ein gieriges Lustobjekt geworden ist. Spätestens als ich die nackten Brüste der Ärztin auf mir spüre, kann und will ich mich nicht länger zurückhalten. Ich streichele ihr Hinterteil, ihren Rücken, ihre seitlichen Rippen, ihre leicht gespreizten Schenkel und auch ganz vorsichtig etwas dazwischen. Sie ist mehr als bereit. Ganz zaghaft klopfe ich bei ihr an und dringe schüchternen in sie ein. Als ich ihre angespannten Pobacken in meinen Händen fühle, kralle ich mich fest hinein und besorgte es ihr mit immer heftigeren Stößen. Ich unterdrückte meine Begierde solange es irgend geht, um ihr die größtmögliche Lust zu bereiten. Als ich mich nicht länger beherrschen kann, bricht es aus mir heraus. Warm und heftig und viel.

Die Fitness-Trainerin ist eher eine Draufgängerin. Sie fühlt sich am wohlsten, wenn der Mann unter ihr liegt. Egal, ob im Kampf oder beim Sex. So hebt sie mühelos meine Stimmung und meinen Schwanz. Mit heftigem Einsatz reitet sie mich zu meinem zweiten Samenerguss und sich selbst in den Orgasmus. Sie liebt es hart und oft. Sie hält mich mindestens eine Stunde durchgehend in Erregung. Entspannung gibt es für mich nicht. Sex darf etwas weh tun. Sie zwickt in meine Nippel und zieht sie so lang es geht. Praktisch gleichzeitig legt mein Schwanz wieder zu und füllt sie mit kräftigem Druck aus. Eine geile Art, mich gefügig zu machen, die mir bislang völlig unbekannt war. Sie kostet ihre Überlegenheit reichlich aus und zwingt mich zu noch weiteren Orgasmen, bis ich total leer gekämpft bin. Ich kann wirklich nicht verstehen, wie ein Mann unter ihrer Fürsorge jemals unter Depressionen leiden kann.

Inzwischen habe ich drei Freundinnen. Die Ärztin als Genießerin. Die Trainerin, die sich ihre Orgasmen erkämpft. Und die Mathematikerin, eine süße Frau zum Küssen, Umarmen und lieb haben. Ihr tut der Abschied wirklich weh, als sie wieder nach Hause fliegt. Eng umschlungen küssen wir uns zum Abschied mit Tränen in den Augen. Wir werden uns sicher in der Heimat wiedersehen. Die Ärztin und die Trainerin sehen von weitem zu und haben vor Rührung auch ein paar klitzekleine Tränen in den Augen. Alle Mitarbeiter wissen und akzeptieren, dass sie niemals einen Partner für sich alleine haben. Die sexuell besonders aktiven, vögeln sich durch die halbe Forschungsstation und bewahren die anderen vor winterlichen Depressionen. Das behindert die Forschung keinesfalls, sondern es stimuliert sie wie nichts anderes.



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