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"Sicher war das Gebück dicht für große Heere, praktisch undurchdringlich. Aber Einzelne konnten sich durch Schleichwege doch ins Land drücken. Um die Wirkung ihrer Erzählungen über die Unheimlichkeiten ihres Arbeitsplatzes zu unterstreichen, brachten sie Totentrompeten mit, die in den Pflanzengesellschaften der Hainbuchenhecken des Gebücks zahlreich und prächtig ihre Trichter aus dem absterbenden Laub streckten.
Abergläubische glaubten, dass die Erde durch die „Füllhörner des Hades“ aus- und einatmete, durch lauter kleinen Höllenschlunde. Bläulich violett bis braun, in feuchtem Zustand schwarz, außen, wenn sie abtrocknen, silbergrau, samtig, changierend in einem morbiden Farbenspiel. Ihr Habitus giftig, abschreckend wirkend, verschleiert ihre Essbarkeit, verleugnet ihr edles Aroma, das sich in getrocknetem Zustand so verstärkt, das es Morcheln Konkurrenz macht. Die getrockneten Herbsttrompeten ergeben ein aromatisches Würzpulver, den Morcheln durchaus ebenbürtig."
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