Influenza-Epidemien führen zu einer erhöhten Mortalität vor allem unter Älteren und Risikopatienten, daher wird in den meisten Industrieländern die Influenza-Schutzimpfung auf diese gefährdeten Gruppen konzentriert. Japan hingegen verfolgte über einen Zeitraum von 25 Jahren einen anderen Ansatz – durch die pflichtmäßige Durchimpfung von Schulkindern, den vermutlichen Hauptüberträgern des Virus, versuchte man Todesfälle und Hospitalisierungen in der Gesamtbevölkerung signifikant zu senken.