Regine Hildebrandt denkt und fühlt, wie sie spricht und schreibt. Dabei artikuliert sie die weitverbreitete Melange aus Unzufriedenheit mit dem Heute und Verklärung des Gestern. Da ist die Welt nicht mehr, wie sie war, weil der Vanillepudding »irgendwie anders« schmeckt als früher: »Man findet das liebgewordene Aroma nicht wieder.«