Zumindest setzt sich mehr und mehr die Meinung durch, daß die Beschneidung bei beiden Geschlechtern ein rein kulturgeprägtes Verhalten ist, und alle vermeindlichen Argumente, sei es die Reinlichkeit des Mannes oder gar die Verhütung der weiblichen Geilheit, letzten Endes zeitverhaftet und die betreffenden Eingriffe in Wirklichkeit eher mit Piercings oder dem Kupieren von Hundeohren vergleichbar sind, ein überflüssiges und schmerzhaftes Initiationsritual.