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Kevin schrieb am 29.8. 2009 um 09:41:21 Uhr über

Parkinson

Ich lebe heute in Bayern und dort wurde mir in Sonthofen ein guter Neurologe empfohlen. Als ich das Erste Mal bei ihm war fragte ihn mein Vater nach der möglichen Ursache. Er fragte ob ein Psychopharmaka das ich in meiner Kindheit zur Steigerung meiner schulischen Leistungen von einem damals schon sehr alten Kinderarzt aus Mainz in der Dosierung eines Erwachsenen also 3 mal täglich 200 mg aufgeschrieben bekam. Und meine Mutter gab dieses Rezept an unsere Niersteiner Hausärztin weiter, die für die folgenden 2 Jahre die Rezepte ausschrieb. Dieses Psychopharmaka hieß »Dogmatil« und wurde nach meinen Recherchen wegen seiner Gefährlichkeit in den USA und Kanada niemals zugelassen. Jedenfalls dieser Sonthofener Neurologe der auch schon fortgeschrittenen Alters ist, reagierte etwas bedrückt auf die Frage meines Vaters und überlegte offenbar einen Moment, bevor er antwortete, indem er mit seinem Kuli spielte, ganz leise »Ja das ist der Grund für ihre Parkinsonkrankheit« Als ich beim nächsten mal den Neurologen um eine schriftliche Stellungnahme bat, wollte er von seiner Aussage nichts mehr wissen.
Ich bekam dieses Medikament im Alter von 9 Jahren und musste es 2 Jahre lang einnehmen, obwohl ich daraufhin in der Schule noch schlechter wurde, weil ich dadurch ständig einschlief und sich meine Hand beim schreiben verkrampfte, wie sie es heute wieder tut.
Der angebliche Grund für diese Verschreibung, war das ich damals als Neunjähriger einer Schulpsychologin erzählt haben soll ich hätte mit meiner gleichaltrigen Freundin »geschlafen« Dies stimmt zwar aber so reden eben neunjährige Kinder, vor allen damals 1973, wenn eine Freundin bei mir übernachtet und mit mir im selben Bett schläft. Ohne das da was sexuelles passiert wäre, aber für diese Frau war ich damals extrem frühreif und dies sagte sie dann auch meiner Mutter, die mich dann sofort zu diesem Mainzer Kinderarzt schleifte, allein schon wegen der Nachbarn, die sich in dem kleinen Ort Nierstein darüber das Maul zerreisen könnten.
Aber mich interessiert jetzt ob es noch mehr Parkinsonkranke gibt die in Ihrer Kindheit dieses »Dogmatil« bekamen und warum alle Neurologen die ich darauf anspreche erst mal einen sichtlichen Schock bekommen und dann das Ganze Bagatellisieren, eingeschlossen dieser Sonthofener Neurologe der das Gesagte im Beisein meiner Mutter verleugnete und damit bis heute nichts mehr zu tun haben will.

Stellungnahme eines Neurologen zu dem Thema:

Dogmatil ist ein Arzneimittel, das bei chronischer, hoch dosierter Anwendung einen so genannten Parkinsonoid, also ein durch Medikamente ausgelöstes Parkinson-Syndrom verursachen kann. Dieses Syndrom ist aber nicht die Parkinson-Krankheit, nach Absetzen des auslösenden Mittels verschwinden die Symptome. Das Medikament verursacht nur die vorübergehende Blockade der Dopamin-Rezeptoren.
(QuelleDas Forum auf der Seite www.parkinson-web.de)

Aber da ich dieses Medikament über 2 Jahre in einer extrem hohen Dosierung, so wie mein jetziger Neurologe mir jetzt sagt eingenommen habe, besteht die Möglichkeit, dass dieses Medikament die Vorarbeit zum Ausbruch der tatsächlichen Parkinsonkrankheit, die mir seit meinem 33 . Lebensjahr, also seit mehr als 12 Jahren mein Leben versaut, geleistet hat.
Da es in den letzte Jahren immer mehr junge Parkinsonkranke gibt würde ich gerne die Frage gedruckt wissen. Wer hat noch wie ich in seiner Kindheit Psychopharmaka, wie Dogmatil, oder die heutigen Nachfolgemedikamente Seroquel und Lepponex oder Ritalin bekommen und hat wie ich sehr früh die Diagnoze Parkinson erhalten haben. Durch meine Parkinsonkrankheit bin ich jetzt in einer Behindertenwerkstatt und sehe viele geistig Behinderte mit deutlichen parkinsonähnlichen Bewegungsstörungen, die wie ich jetzt weiß eindeutig von den Unmengen an Psychopharmaka kommen die diese eh schon armen Menschen täglich, meist schon ihr ganzes Leben nehmen müssen.
Ich habe schon einen der heutigen Hersteller von Dogmatil angeschrieben, der sich aber jetzt schon seit Wochen in Schweigen hüllt.
Wenn man bedenkt wie viele Kinder heute und auch schon in den 80iger Jahren mit Psychopharmaka gefüttert werden und wurden. Und zwar mit Medikamenten die damals vor 30 Jahren schon sehr umstritten waren, aber trotzdem von Ärzten hemmungslos schon Kleinkindern verabreicht werden



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