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Baudrillard, am 20.11. 2001 um 23:37:25 Uhr
hyperhysterie

Und die größte ihrer Listen war, dass sie sogar die Banalität des amerikanischen Alltagslebens als Maske und Tarnung benutzt haben. Als Schläfer in den Vorstädten, als brave Studenten, häuslich, arbeitsam und unauffällig, die vom einen Tag zum anderen als Zeitbomben erwachten. Die perfekte Beherrschung dieser klandestinen Existenz ist fast ebenso terroristisch wie der spektakuläre Akt des 11. Septembers. Denn sie lenkt den Verdacht auf jedes x-beliebige Individuum: Ist nicht jede beliebige, harmlose Person ein potentieller Terrorist ?
(http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel94964.php: Jean Baudrillard: Der Geist des Terrorismus)



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