>Info zum Stichwort Depressionskonverter | >diskutieren | >Permalink 
Gudrun schrieb am 30.10. 2001 um 18:43:45 Uhr über

Depressionskonverter

4. Dissoziale Depressivität aus emotionaler Deprivation

Trennung von Pflegepersonen bzw. Vernachlässigung in der frühen Kindheit --> vergebliche
Wut und Angst --> ‘anaklitische Depression--> Rückzug und Abkapselung -->
Urmißtrauen statt Urvertrauen --> Unfähigkeit zu vertrauensvollen Liebesbeziehungen -->
Ausweichen und Entweichen --> mangelhafte Zuverlässigkeit im zwischenmenschlichen und
Arbeitsbereich --> negative Reaktionen der Umwelt --> haßerfülltes Welt- und
Menschenbild --> dissoziale Depressivität (‘dissocialitas desperatione’) -->
Interventionsbedürftigkeit
(vgl. Perry von Truman Capote, Anton Reiser von Karl-Philipp Moritz)
Theorie: René Spitz

5. Selbstverachtende Depressivität aus oraler Fixierung

Orale Verwöhnung in der frühen Kindheit --> orale Fixierung --> mangelhafte Fähigkeit zu
Triebaufschub, Triebverzicht u. kontinuierlicher Arbeitsleistung --> Rückzug der parasitär
überbeanspruchten Bezugspersonen --> orale Entschädigung durch suchthaftes Essen,
Trinken und Rauchen --> Leistungs- und Sozialversagen --> Minderwertigkeitsgefühle
(‘Scham-Depression’) --> verstärkte Suchttendenzen --> Versinken in selbstverachtende
Depressivität --> Interventionsbedürftigkeit
(vgl. Oblomow von Gontscharow, Ernst Herhaus inKapitulation’)
Theorie: Fritz Riemann


   User-Bewertung: 0
Was ist das Gegenteil von »Depressionskonverter«? Erkläre wie es funktioniert.

Dein Name:
Deine Assoziationen zu »Depressionskonverter«:
Hier nichts eingeben, sonst wird der Text nicht gespeichert:
Hier das stehen lassen, sonst wird der Text nicht gespeichert:
 Konfiguration | Web-Blaster | Statistik | »Depressionskonverter« | Hilfe | Startseite 
0.0069 (0.0036, 0.0018) sek. –– 945789155