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Die Römischen Spiele der Antike:
Die ludi publici waren als Bestandteil der römischen Kult- und Festordnung dazu da, den Schutz und die Hilfe der Götter zu erhalten, daher auch die Minutiösität der Ausrichtung. Die Götter nahmen als Götterbildnisse an den Veranstaltungen teil. Ebenso konsolidierten die ludi auch den Führungsanspruch der Nobilität, indem dem zu den Spielen versammelten Volk immer die Nähe und Verbundenheit der Götter mit den Herrschenden demonstriert wurde. »Die Führungsschicht machte die Spiele zu einem umfassenden Mittel der politischen Beeinflussung« , und besonders die szenischen Aufführungen definierten mit ihren Inhalten das römische Selbstverständnis, sie waren das herrschende Integrations- und Synchronikationsmittel der Gemeinschaft. Die ludi stärkten also ebenso das Gemeinschaftsgefühl des gesamten populus Romanus. Mit dem anwachsen des Spielekanons kam es zu einer Art Hellenisierung, durch Übernahme griechischer Götter, des Dramas, größerer Prachtentfaltung der pompae und der Aufnahme griechischer Agone in das Festprogramm.
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