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gerichteter Graf schrieb am 1.3. 2010 um 22:19:54 Uhr über

Rechtswesen

Die Erforschung des Rechtswesens ist Aufgabe vielmehr der Ethnologen als der Juristen. Wieviele wilde Bräuche, Obligatorien und Details gibt es, die durch die Brille der höchsten Abstraktion gesehen natürlich in den Hintergrund flüchten müssen, wieviele letztlich nicht klar wiederzugebenden Eindrücke, die den Prozess zwar beeinflussen werden, die aber vor der Klarheit reiner begrifflicher Werkzeuge verschwimmen?

Ich vermute oder vielmehr spekuliere, dass man finden wird, das Rechtswesen sei vielmehr Amalgam des Lebens der Völker für die das Recht gilt als Ausdruck des Willens der Gesetzgeber, die da nachgeordnet sein werden und stets nur nachfolgen. Das sieht man heute schon sehr klar: Erst kam das Netz (das Web, in dem auch Sie sich grade aufhalten!), dann die Moral, das Recht des Netzes. Und zumeinst nicht durch Verordnung oder gar Recht, sondern durch Richterschluss und -urteil.


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Was kann man tun, wenn »Rechtswesen« gerade nicht da ist? Bedenke bei Deiner Antwort: Die Frage dazu sieht keiner, schreibe also ganze Sätze.

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