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Tagore hat völlig zu Recht geschrieben:
Ich schlief und träumte,
das Leben wäre Freude.
Ich erwachte und sah,
das Leben war Pflicht.
Ich handelte und siehe,
das Leben war Freude.
Selbstmord ist Pflichtvergessenheit wie auch Ignoranz von Freude durch Pflichterfüllung. Selbstmord ist die schlechteste Lösung eines Problems, da es ein immer lösbares Problem über die Fähigkeit des Menschen, es lösen zu können, stellt. Jeder Mensch sollte erkennen können, dass sein Leben auch ein Geschenk ist und sicher nicht eines, mit dem er selber nach Belieben umgehen kann. Der Kosmos ist nicht zum Beglotzen da und der Mensch keine Laune der Natur, die sich selber als Laune betrachten kann. Jeder, der denken wie fühlen kann, wird gebraucht und hat seinen Daseinszweck und nicht wenig davon heißt Zukunft, so unbekannt und wenig erkennbar sie für den einzelnen sein mag.
Die Realität fordert genug wie nicht vermeidbaren Tribut und die Nichterkennbarkeit eigener Bestimmung geht niemals in die Richtung, eine fertige Lösung als solche einfach zu haben.
Wachstum ist die Verhinderung von Reife, um größer zu werden und Reife ist die Nutzung erreichter Größe.
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