Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 587, davon 566 (96,42%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 223 positiv bewertete (37,99%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.6. 1999 um 21:48:39 Uhr schrieb
Kroetili über Selbstmord
Der neuste Text am 28.4. 2024 um 16:53:08 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Selbstmord
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 161)

am 17.12. 2005 um 22:10:18 Uhr schrieb
Johnny über Selbstmord

am 20.11. 2005 um 21:24:06 Uhr schrieb
Notausgang über Selbstmord

am 25.12. 2005 um 09:17:14 Uhr schrieb
Saida über Selbstmord

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Selbstmord«

Maharet schrieb am 2.7. 2000 um 23:35:51 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 13 Punkt(e)

Es gibt Leute hier die versuchen irgendwie zu beschrieben, wie man sich fühlt wenn man sterben will. Bei den meisten hat man das gefühl die haben keine Ahnung und andere scheinen schonmal eine echt schlimme Phase durchgemacht zu haben, aber ich will euch allen mal was sagen. Wir haben nicht den blassesten Schlimmer wie es jemandem geht der sich selbst das Leben nimmt. Einige waren knapp davor, aber die die es wirklich detan haben waren immer noch ein Stück verzweifelter. Wir sollten uns nicht anmaßen über diese Leute zu richten, denn sie haben es schon selbst getan.

Heynz Hyrnrysz schrieb am 11.10. 1999 um 01:55:02 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 16 Punkt(e)

Da das Leben bekanntlich ein Witz ist, kann ich mich jetzt noch nicht umbringen. Ich muß noch auf die Pointe warten.

Lullaby schrieb am 13.7. 2004 um 21:53:29 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 5 Punkt(e)

Der Verwandte X eines Bekannten Y einer Freundin Z hat am Wochenende Selbstmord begangen. X ist also tot, Y erschüttert und Z hat mir davon erzählt. Das sollte sie aber nicht. Überhaupt wollte die Familie von X die Ursache seines Todes öffentlich verschweigen, sogar zur übermorgen stattfindenden Beerdigung. Das ist die gewiss übliche Scham und Angst vor dem Vorwurf, wie es eine Familie zu einer solchen Verzweiflung eines ihrer Mitglieder konnte kommen lassen. Z sieht das gelassen: sie kannte X kaum und nur als verschlossen und schwer zugänglich, Selbstmorde kommen eben vor in der Welt, wahrscheinlich sehr viele jeden Tag. Ich kannte X gar nicht und kenne Y nur ein wenig. Ich weiß nicht genau, warum ein in meiner ferneren Umgebung ausgeführter Selbstmord mir so ein Greuel ist, es ist gewiss kein wirkliches Mitgefühl mit X oder Y, eher ein abstraktes Grauen vor dem Selbstmord an sich, dem allerfürchterlichsten, das ich mir denken kann, weil X vielleicht schon Monate oder Jahre vor seiner Tat tot war, zwischen uns her lief und den Tod in sich trug und es wusste. Wer weiß, ob so ein Keim nicht auch in mir schlummert, was ich mir durchaus vorstellen könnte, oder in meinem Freund W oder meinem Verwandten V. Ich beneide Z um ihre kühle Sicht der Dinge, bei der Urteilskraft und Emotionen im Gleichgewicht sind und die mir entschieden vernünftiger zu sein scheint. Was an meinen Empfindungen für einen Augenblick wie quälendes Mitgefühl erscheinen könnte, ist in Wirklichkeit alles andere als altruistisches Mitleid, vielmehr der egoistischste aller Gemütszustände: es ist Angst.

Heynz Hyrnrysz schrieb am 11.12. 2001 um 09:58:35 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ich hab jetzt eine neue Lieblings-Selbstmord-Phantasie . Zuvor war es Selbstmord durch erfrieren. Seit neuestem denke ich über Selbstmord durch verdursten nach. Ich glaube, diese Phantasie hab ich, seit ich in der Wüste war. Joshua Tree, Death Valley... wenn man diese Nationalparks besucht, bekommt man ja auch immer so eine Zeitung. Da stand drin, dass man immer viel trinken muß, weil man sonst dehydriert. Sagt man so dehydriert? Naja, austrocknen tut man, wenn man zu wenig trinkt. Erste Anzeichen von Austrocknung sind Kopfweh und Orientierungslosigkeit. In der Wüste kann das ziemlich schnell gehen, weil da die Luft so trocken ist. Für den Selbstmord durch verdursten müßte man aber nicht unbedingt in der Wüste sein. Das könnte man auch bequem zu Hause erledigen. Paar Tage Urlaub nehmen, und dann einfach nichts mehr trinken. Kopfweh ist natürlich eine unerwünschte Nebenwirkung, aber was tut man nicht alles. Das mit der Orientierungslosigkeit wär auch nicht weiter tragisch. In meiner eigenen Wohnung werd ich mich schon nicht gleich verlaufen.
Ja, Selbstmord durch verdursten wär schon nicht schlecht. Da kann danach wenigstens keiner sagen, dass es eine spontane Verzweiflungstat war. Wenn man sich durch verdursten umbringt, zeugt das doch von einiger Entschlossenheit. Noch besser wäre natürlich Selbstmord durch verhungern. Wie lang dauert es eigentlich, bis man verhungert ist? Mehr als sechs Wochen? Hmmm, ob ich so lange Urlaub kriege?

Rita schrieb am 15.11. 2014 um 20:56:38 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wie so manches euphorische Gift, produzieren die Labore im meinem Kopf gegebenenfalls auch das euthanasische Hormon.
Jede Nacht träume ich denselben Traum: ich bin in meiner spanischen Stadt, innerhalb der alten Stadtmauern. Ich inspiziere wie immer alle Tore nach draußen, wie immer sind alle Tore verriegelt.
Wie immer wechsle ich ein paar Worte mit einem Torwächter.
Dann wieder erneut Glück und Schreck: kein Traum, alles ist wirklich!

»Déjame salir!« müsste ich nur sagenLass mich hinausund er würde antworten: »Está bien! Sólo una vez!«

tabasco schrieb am 7.5. 2000 um 21:12:10 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 8 Punkt(e)

Weihnachten ist einer der Stichtage für Selbstmörder. Zollen wir ihrer Entscheidung Respekt und dem, was sie dahin gebracht. Aber sie sollen sich nicht aus Sentimentalität umbringen. Nach Möglichkeit.

Antikörper schrieb am 2.10. 2000 um 12:06:43 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 13 Punkt(e)

Er starrte lange ins Wasser. Statt ihn zurückzuhakten, zeichnete ich ihn.
Dann ließ er such fallen.
Offenbar hatte das eisige Wasser seine Lebensgeister wieder geweckt. Er kletterte heraus, sah mich an und lachte sogar: »Scheißglatt, diese Planken.«

MrLuetzel schrieb am 27.10. 2000 um 16:31:43 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 6 Punkt(e)

Der Panther

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
So müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe,
Und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
Der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
Ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
In der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
Sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
Geht durch der Glieder angespannte Stille -
Und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke

Anarchist schrieb am 13.2. 2000 um 03:57:35 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 16 Punkt(e)

Mit welchem Recht urteilen wir überhaupt über einen anderen.
Wenn sich jemand umbringt trauern wir doch nur aus Selbstsucht weil uns der Tote nun nicht mehr zur Verfügung steht (zu was auch immer).
Es kommt auch gar nicht darauf an in irgendeiner ausweglosen Situation zu stecken. Wenn man sich töten will soll man es einfa tun, ohne dabei viel aufsehen eregen zu wollen.
Wir wurden ohne zu fragen in die Welt gesetzt, wir haben auch das Recht sie ohne zu fragen wieder zu verlassen.

Der Entropist schrieb am 31.8. 1999 um 07:32:20 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 6 Punkt(e)

Man darf nie vergessen, wer zurückbleibt. Ist die Qual die man diesem, und sei es nur ein einziger Mensch auf Erden, zumutet, Wert diesen letzten Weg zu gehen?
Und dennoch gehört es zur Freiheit eines Jeden, dieses »Recht selbst zu entscheiden, wann der Zeitpunkt kommt zu gehenNiemandem fällt es leicht.

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