Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 587, davon 566 (96,42%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 223 positiv bewertete (37,99%)
Durchschnittliche Textlänge 388 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,625 Punkte, 161 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.6. 1999 um 21:48:39 Uhr schrieb
Kroetili über Selbstmord
Der neuste Text am 28.4. 2024 um 16:53:08 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Selbstmord
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 161)

am 31.8. 2003 um 22:49:04 Uhr schrieb
Angerona Cerulean über Selbstmord

am 5.9. 2006 um 16:07:47 Uhr schrieb
linda über Selbstmord

am 17.10. 2007 um 20:52:00 Uhr schrieb
assist über Selbstmord

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Selbstmord«

Anarchist schrieb am 13.2. 2000 um 03:57:35 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 16 Punkt(e)

Mit welchem Recht urteilen wir überhaupt über einen anderen.
Wenn sich jemand umbringt trauern wir doch nur aus Selbstsucht weil uns der Tote nun nicht mehr zur Verfügung steht (zu was auch immer).
Es kommt auch gar nicht darauf an in irgendeiner ausweglosen Situation zu stecken. Wenn man sich töten will soll man es einfa tun, ohne dabei viel aufsehen eregen zu wollen.
Wir wurden ohne zu fragen in die Welt gesetzt, wir haben auch das Recht sie ohne zu fragen wieder zu verlassen.

Antikörper schrieb am 2.10. 2000 um 12:06:43 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 13 Punkt(e)

Er starrte lange ins Wasser. Statt ihn zurückzuhakten, zeichnete ich ihn.
Dann ließ er such fallen.
Offenbar hatte das eisige Wasser seine Lebensgeister wieder geweckt. Er kletterte heraus, sah mich an und lachte sogar: »Scheißglatt, diese Planken.«

Maharet schrieb am 2.7. 2000 um 23:35:51 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 13 Punkt(e)

Es gibt Leute hier die versuchen irgendwie zu beschrieben, wie man sich fühlt wenn man sterben will. Bei den meisten hat man das gefühl die haben keine Ahnung und andere scheinen schonmal eine echt schlimme Phase durchgemacht zu haben, aber ich will euch allen mal was sagen. Wir haben nicht den blassesten Schlimmer wie es jemandem geht der sich selbst das Leben nimmt. Einige waren knapp davor, aber die die es wirklich detan haben waren immer noch ein Stück verzweifelter. Wir sollten uns nicht anmaßen über diese Leute zu richten, denn sie haben es schon selbst getan.

maike schrieb am 8.4. 2000 um 21:24:03 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 12 Punkt(e)

Wenn es mir schlecht geht will ich nicht sterben . Denn allein dieser Unendliche Schmerz macht mir bewußt , welch ein Wunder ich bin .
Wenn es mir gut geht will ich sterben . Denn ich weiß , dass diese Zeit nur von kurzer dauer ist aber ich will diesen Moment für immer behalten .

Ciss schrieb am 2.7. 1999 um 19:16:19 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 7 Punkt(e)

Vor einigen Monaten hat sich ein Chatter aus meinem Stamm-Chat umgebracht. Für alle kam es völlig unerwartet. Auch ich war schockiert und traurig, obschon ich ihn gar nicht gross gekannt habe.

Ich habe danach oft darüber nachgedacht. Und bin zu einem Schluss gekommen: Ich könnte nie Selbstmord begehen.

Es gibt nämlich einen einfachen Grund, das nicht zu tun:

Es gibt immer unerledigte Dinge für mich. Ich will morgen noch meine Freunde treffen, noch was über Japan lernen, mal einen alten Wein trinken, die Hochzeit meiner Schwester miterleben...
Ich weiss nicht, was alles. Aber ich will noch jede Menge machen. Keine Zeit zum sterben.

Rita schrieb am 15.11. 2014 um 20:56:38 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wie so manches euphorische Gift, produzieren die Labore im meinem Kopf gegebenenfalls auch das euthanasische Hormon.
Jede Nacht träume ich denselben Traum: ich bin in meiner spanischen Stadt, innerhalb der alten Stadtmauern. Ich inspiziere wie immer alle Tore nach draußen, wie immer sind alle Tore verriegelt.
Wie immer wechsle ich ein paar Worte mit einem Torwächter.
Dann wieder erneut Glück und Schreck: kein Traum, alles ist wirklich!

»Déjame salir!« müsste ich nur sagen,»Lass mich hinaus!« und er würde antworten: »Está bien! Sólo una vez!«

Macbeth schrieb am 10.7. 2001 um 22:02:42 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 4 Punkt(e)

Tja, irgendwie mußte es ja mal so kommen und ich beim Stichwort Selbstmord hängen bleiben. Viele sagen, wie kann man nur so etwas planen oder gar ausführen? Es gibt doch immer einen Ausweg. Sie haben leicht reden, viel zu leicht. So einfach ist das nun wirklich nicht. Sie kennen dieses Gefühl nicht, das jemand zum Selbstmordversuch treibt. Ein Gefühl, welches man kaum beschreiben kann.

Es beginnt ja meist mit Einsamkeit und einem Problem. Das Problem braucht dabei gar nicht mal so groß zu sein, aber wenn man niemanden hat, mit dem man darüber sprechen kann, und so drehen sich die eigenen Gedanken immer wieder darum. Man meint, niemand teilt deine Sorgen (und das ist ja meist auch so) und das Problem wirkt immer größer. Dann wird man depressiv, weil man selber kein Mittel gegen das Problem findet. Man glaubt dann vielleicht sogar, nichts mehr bewältigen zu können. Dadurch strahlt das Problem nun auch auf andere Bereiche deines Lebens aus und dort entstehen dann noch mehr Probleme. Dadurch wird man noch depressiver. Und irgendwann hat man so viele Probleme aufgehäuft, das man es nicht mehr ertragen kann. Dann will man nur noch weg. Starke Menschen fangen dann von Neuem an, aber schwache?

Höflichkeitsliga schrieb am 16.2. 2002 um 02:30:04 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 4 Punkt(e)

Kein Spaß und tunlichst zu vermeiden, aber wenn man sich so etwas in den Kopf gesetzt hat, so denke ich ist der Königsweg sich selbst in einem Gewässer zu ersäufen, ich meine alles andere ist doch Dreck, vor den Zug werfen, ein Hohn, natürlich, das stelle ich mir sehr lustig vor, zerquetscht von der Regionalbahn, wer kommt auf sowas, analog vom hochhaus springen, purer Wahnsinn, dagegen ertrinken, na, das hat was prosaisches, das strahlt, äh..., Würde aus, ins Wasser gehen und nicht mehr zurückkommen, jaja, Virginia Woolf und auch Paul Celan haben das so gemacht, und das beste ist, man kann es sich, wenn man nicht hundertprozentig entschlossen ist, ander als wenn man sich vom Glockenturm der Kirche stürzt, immer noch anders überlegen, man kommt auch nicht in Erklärungsnot, wegen irgendwelchen tiefen Wunden im Unterarm, sondern sagt einfach man wäre ausgerutscht, flitsch, zack ins Wasser, passiert jedem mal.

EmbraceOfDeath schrieb am 6.1. 2000 um 03:18:49 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 9 Punkt(e)

Ritzend an den Kanälen des Lebens, Wiege ich mich im Takt der Musik, das warme und süße Blut fliesend aus dem Körper tritt, tropft auf das weiße Papier, zeichnet Gebilde der wilden Phantasie.

Von den Schmerzen in einen Rausch versetzt, schleicht ein Lächeln auf das sonst so tote Gesicht, im Wissen, dass es mir doch nicht gelingen wird,
dem Leben zu entkommen, rennt eine Träne über die Wange, eine Träne der Verzweiflung, verzweifelt über die Tücken des Lebens, sehnend nach dem unbeschwerten Leben, ein Leben mit der einzigen Liebe. Frei von Sorgen um das Morgige, nur in Gedanken um das Jetzt.
Vergessen die Vergangenheit,
Vergangenheit der Zeit, zum Fraß vorgesetzt. In der Hoffnung,
dass sie ihr nicht entkommt und die Seele zurückreist.

Der Schmerz der Realität holt mich zurück. Eben noch schwebend in den Träumen, welche verursacht durch die Launen meiner Seele, voll von Schmerzen waren, aber zugleich auch ein schönes enthielten. Warum? Ist es nicht Qual genug den Schmerz des Alltags zu erfahren? Muss dieser denn gleich wieder von Intrigen genährt und von Nicht-Wissen verstärkt werden?
Es ist schwer die Zeichen zu deuten, die Zeichen und Signale. Sie scheinen doch so eindeutig. Sind für mich aber fern und unverständlich. Ist es denn zuviel verlangt sich mit der Liebe des Lebens nach Ruhe zu sehnen?

Immer wieder duchzuckt ein Schmerz mein Herz, er zerreißt es förmlich, wieder spüre ich ihn. Er raubt mir die letzte Lust am Leben. Wie ein schmarotzender Fremdkörper saugt er an meinem Lebenswillen.

Ich sehne mich nach der heilenden Hand. Die Hand, die sich auf die Wunde legt und vermag sie zu schließen. So schleppe ich mich mit der klaffenden Wunde durch Raum und Zeit, in der Hoffnung eine helfende Hand zu finden, um nicht einsam in den Sümpfen des Lebens zu verbluten...

Charch schrieb am 13.9. 2000 um 19:55:47 Uhr zu

Selbstmord

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ich glaube nicht, daß ein Mensch sich selbst wirklich töten möchte.

Ich glaube, daß manche keinen Ausweg mehr sehen und diesen letzten, absolut verzweifelten und entsetzlichen Hilfeschrei aussenden ... und wenn der nicht rechtzeitig gehört wird, kommt es zum Vollzug des Suizides.

»Ein gelungener Selbstmord ist ein mißlungener Selbstmordversuch«?

Einige zufällige Stichwörter

verlobungsStress
Erstellt am 12.10. 2003 um 13:29:41 Uhr von dasNix, enthält 45 Texte

Erfahrung
Erstellt am 8.1. 2000 um 22:30:54 Uhr von snake, enthält 121 Texte

medikamente
Erstellt am 13.8. 2002 um 04:03:21 Uhr von Nils Holgersson, enthält 15 Texte

aufgeschrieben
Erstellt am 10.5. 2010 um 13:51:01 Uhr von Kerstin, enthält 5 Texte

gewinnt
Erstellt am 21.4. 2009 um 10:12:42 Uhr von Jessica, enthält 5 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,2428 Sek.