Gesangskastraten
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Die meist italienischen Gesangskastraten im 16. bis 19. Jahrhundert waren Sänger, die in ihrer Kindheit oder Jugend zur Erhaltung ihrer Sopran- oder Altstimme kastriert worden waren.
Da es Frauen nicht erlaubt war, in der Kirche zu singen, mussten Knaben die hohen Stimmen ausführen. Das konnten sie jedoch nur bis zu ihrem Stimmbruch, weshalb sie dem oft hohen musikalischen Anspruch nicht gerecht werden konnten. Man griff deshalb zum »Messerchen« und kastrierte die begabtesten der jungen Sänger. So wurde der Stimmbruch vermieden und sie konnten eine langjährige Ausbildung absolvieren und zeitlebens hoch singen.