Irrtum
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»Das Bewertungssystem simuliert den kulturellen Prozess der sprachlichen Verdichtung. Ich gehe davon aus, dass ganz besonders in der Sprache über längere Zeiträume nur Worte bestehen bleiben, die eine gewisse Relevanz besitzen. (…) Ich stelle mir vor, dass wenn ich mich in fünf Jahren mit einem Filterwert von 128 durch den Assoziations-Blaster lese, ich auf Texte und Verknüpfungen stoße, die sich über den langen Zeitraum als wie auch immer relevant erwiesen haben. Dieses Netzwerk zeigt dann vielleicht, ach was, ganz sicher zeigt es dann ein gewisses Grundmuster im (sprachlichen) Denken an.«
(Dragan Espenschied am 6. Nov. 2000 im Gespräch mit Roberto Simanowski)
Tun wir das doch einfach einmal und stellen unter »Konfiguration« den Filterwert auf 128 und sehen auf die Statistik. Wir vergleichen das Ergebnis mit der oben geäußerten Erwartung.
Da zwischenzeitlich nicht fünf sondern gut 25 Jahre vergangen sind, stellen wir dann den Filterwert versuchsweise auf 500. Das solitäre Ergebnis ist aufschlussreich. Irrtum und Wahrheit...