Inzwischen als »Randalemachen« diskreditierte, aber angesichts einer kaum mehr existenten parlamentarischen Opposition gegen das neoliberale Regime schwer notwendige Form der politischen Äußerung. Das wurde seitens der Herrschenden offenbar inzwischen gut begriffen, von daher sind die momentanen Bestrebungen verständlich, jedem Protest das Mäntelchen »Krawallmacher wollen sinnlos Gewalt ausüben« umzuhängen und jede noch so sinnvolle und notwendige Protestaktion zu kriminalisieren. Dass die Bullen diesen ersten Mai Autonome in eine friedliche Demoparty getrieben haben, um anschliessend die gesamte Demo aufzulösen, ist nur das jüngste Beispiel... Wer protestiert, ist günstigenfalls verdächtig und wahrscheinlich ein gewaltbereiter Autonomer... Nun ja.