»kultiviert« wird häufig mit »manieriert« gleichgesetzt (möglich, dass viele das Wort »manieriert« nicht kennen; aber wenn sie kultiviert sagen, meinen sie trotzdem »manieriert«). Manieriertheit ist die - oftmals penetrant zur Schau gestellte, da sowieso auf Effekt bedachte - Übernahme äußerer Formen. Kultiviertheit ist ein bewusstes Umgehen mit den Dingen, das sich seine Formen selbst schafft. So weit, so kurz.