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Mrscake, am 6.11. 2013 um 08:46:53 Uhr
Schneeliegen

Im J. 1344 belehnte Württemberg den Bernold von Urbach, den Sydin, mit der Hälfte des Laienzehnten, zu Hebsagge (Sattler Gr. IV. Beil. 61), die i. J. 1392 Fritz Gaisberger von Graf Eberhard zu Lehen erhielt (Sattler Grafen 2, 1). Im J. 1433 kauften Wilhelm Adelmann von Adelmannsfelden und Wilhelm Schenk von Schenkenstein von Jörg von Urbach den hiesigen Laienzehnten für 1210 fl. und wurde von Württemberg damit belehnt (Gabelk.); im J. 1644 ging unter derselben Lehensoberherrlichkeit dieser Zehnte an die vom Holtz über. Im Besitz eines Hauses und zweier Morgen Garten, der Vogtsgarten genannt, auch von Gefällen, welche i. J. 1744 an Württemberg kamen, befanden sich vor Zeiten die Grafen von Öttingen, als Rechtsnachfolger des Klosters Zimmern. Einige andere Rechte und Gefälle standen um dieselbe Zeit dem Oberst v. Cachedonier in Schnaith zu. Der ganze Hofbestand begriff 14 Lehen, wovon 11 der Geistl. Verwaltung und 3 der Kellerei gehörten; so zählte auch der Ort 1400 nur 15, 1500 nur 22 Häuser. Im J. 1809 wurde er vom Stabe Winterbach getrennt und mit Rohrbronn zu einer selbstständigen Gemeinde erhoben, von der sich jedoch Rohrbronn 1819 lostrennte, um eine Gemeinde für sich zu bilden.


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