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Wie schon erwähnt, liegt im Erdgeschoss des südlichen Hahnenthurms die Sakristei, die bei der Chorerweiterung der gothischen Zeit ebenfalls eine Vergrösserung nach Osten hin erhielt in einem Anbaue, der von zweitheiligen Spitzbogenfenstern mit schlichtem Masswerk erhellt und von zwei mächtigen Streben gestützt wird. Der in Folge des abschüssigen Terrains hier bedeutend höhere Sockel ist zum Laubengang ausgebildet, öffnet sich in zwei spitzbogigen Arkaden ins Freie und hat zwei Kreuzgewölbejoche mit spitzbogigen, rippenlosen Wandbogen zur Decke, deren Rippen in originellen Verschneidungen aus der Wandfläche hervortreten und deren Schlusssteine mit Ornamenten und phantastischen Seeungeheuern geziert sind. Auf dem östlichen Strebepfeiler, über welchem durch einen weit vorkragenden, figürlich behandelten Wasserspeier das Wasser der Dachtraufe herabgeleitet wird, findet sich auf hellerem Stein das Jahr eingehauen (1494).
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