Friedrich Hölderlin Auf falbem Laube ruhet Die Traube, des Weines Hoffnung, also ruhet auf der Wange Der Schatten von dem goldenen Schmuk, der hängt am Ohre der Jungfrau. Und ledig soll ich bleiben Leicht aber fanget sich In der Kette, die Es abgerissen, das Kalblein. Fleißig Es liebet aber der Sämann Zu sehen eine, Des Tages schlafend über Dem Strikstrumpf. Nicht will wohllauten Der deutsche Mund aber lieblich Am stechenden Bart rauschen Die Küsse. [Fragment, nach 1804]