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Pferdschaf schrieb am 22.3. 2011 um 02:22:16 Uhr über

Heuschrecken

Da wird man euch aufraffen wie einen Raub, wie man die Heuschrecken aufrafft und wie die Käfer zerscheucht werden, wenn man sie überfällt.
Denn die Paläste werden verlassen sein und die Stadt, die voll Getümmel war, einsam sein, dass die Türme und Festen ewige Höhlen werden und dem Wild zur Freude, den Herden zur Weide.
Das Recht wird in der Wüste wohnen und Gerechtigkeit auf dem Acker hausen.
Mit Stroh geht ihr schwanger, Stoppeln gebäret ihr, Feuer wird euch mit eurem Mut verzehren.
Und die Völker werden zu Kalk gebrannt werden, wie man abgehauene Dornen mit Feuer ansteckt.
Die Sünder zu Zion sind erschrocken, Zittern ist die Heuchler angekommen und sie sprechen:
Wer ist unter uns, der bei einem verzehrenden Feuer wohnen möge ? Wer ist unter uns, der bei der ewigen Glut wohne ?

Siehe, der Herr kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung ist vor ihm.

Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte, er wird die Lämmer in seine Arme sammeln und in seinem Busen tragen und die Schafmütter führen.
Sage zu den Gefangenen: Geht heraus ! und zu denen in der Finsternis: Kommt hervor !
Kann man auch einem Riesen den Raub nehmen ?
Höret mir zu, die ihr Gerechtigkeit kennt, du Volk indessen Herzen mein Gesetz ist ! Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen und wenn sie euch lästern, verzaget nicht !
Denn die Motten werden sie fressen wie ein Kleid, und Würmer werden sie fressen wie wollenes Tuch, aber meine Gerechtigkeit wird ewiglich bleiben.
Siehe, ich nehme den Taumelkelch von deiner Hand samt den Hefen des Kelchs meines Grimmes, du sollst ihn nicht mehr trinken, sondern ich will ihn deinen Schindern in die Hand geben, die zu deiner Seele sprachen: Bücke dich, dass wir darüber gehen, und mache deinen Rücken zur Erde und wie eine Gasse, dass man darüber laufe.
Du Elende, über die alle Wetter gehen, und du Trostlose, siehe, ich will deine Steine wie einen Schmuck legen und will deinen Grund mit Saphiren legen und deine Zinnen aus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erwählten Steinen und alle deine Kinder gelehrt vom Herrn und grossen Frieden deinen Kindern.
Du sollst durch Gerechtigkeit bereitet werden.
Du wirst ferne sein von Gewalt und Unrecht, dass du dich davor nicht fürchten darfst, denn es soll nicht zu dir nahen.
Siehe, wer will sich wider dich rotten und dich überfallen, so sie sich ohne mich rotten ?
Siehe, ich schaffe es, dass der Schmied, der die Kohlen im Feuer anbläst eine Waffe daraus mache nach seinem Handwerk, und ich schaffe es, dass der Verderber sie zunichte mache,
Einer jeglichen Waffe, die wider dich zubereitet wird, soll es nicht gelingen, und alle Zunge, so sich wider dich setzt, sollst du im Gericht verdammen.
Das ist das Erbe der Knechte des Herrn und ihre Gerechtigkeit von mir.

Und das Recht ist zurückgewichen und Gerechtigkeit fern getreten, denn die Wahrheit fällt auf der Gasse, und Recht kann nicht einhergehen. Und die Wahrheit ist dahin, und wer vom Boden weicht, der muss jedermanns Raub sein.
Solches sieht Gott, und es gefällt ihm Übel, dass kein Recht ist.
Und er sieht, dass niemand da ist und er verwundert sich, dass niemand ins Mittel tritt.
Darum hilft er sich selbst mit seinem Arm, und seine Gerechtigkeit steht ihm bei.
Denn er zieht Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzt einen Helm de Heils auf sein Haupt und zieht sich an zur Rache und kleidet sich mit Eifer wie mit einem Rock, als der seinen Widersachern vergelten und seinen Feinden mit Grimm bezahlen will, ja, den Inseln will er bezahlen, dass der Name des Herrn gefürchtet werde vom Niedergang und seine Herrlichkeit vom Aufgang der Sonne, wenn er kommen wird wie ein aufgehaltener Strom, den der Wind des Herrn treibt.
Und dein Volk sollen eitel Gerechte sein, sie werden das Erdreich ewiglich besitzen, als die der Zweig meiner Bepflanzung und ein Werk meiner Hände sind zum Preise.
Aus dem Kleinsten sollen tausend werden und aus dem Geringsten ein mächtiges Volk.
Und du wirst sein eine schöne Krone in der Hand des Herrn und ein königlicher Hut in der Hand deines Gottes.
Man soll dich nicht mehr die Verlassene noch dein Land eine Wüstung heissen, sondern du sollst »Meine Lust an ihr« und dein Land »Liebes Weib« heissen.
Man wird sie nennen das heilige Volk, die Erlösten des Herrn, und dich wird man heissen die besuchte und unverlassene Stadt.
Jesaja


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