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Francis Hunger, am 6.4. 2001 um 00:13:30 Uhr
netzerupdate

Plagiat, Demontage, Dekonstruktion

Somit ist in der Kunst dann eher die Form des Plagiats vorzufinden,
bzw. das Zitieren ohne Urheberangabe. Dazu Florian Cramer:
"Mühelos lassen sich historische Beispiele von Literatur, Musik und
bildender Kunst aufzählen, die ,,plagiatorisch`` genannt werden
könnten oder sogar ,,plagiatorische`` Poetiken formulieren: die
Romane von Rabelais, Cervantes und Jean Paul zum Beispiel, die
Verar-beitung von musikalischen Themen in der Musik des 17.
Jahrhunderts, die Werkstattmalerei der Carravagio- und
Rubens-Schulen. Der vorgetäuschten Neuheit des Plagiats entspricht
reziprok die simulierte Historizität der Fälschung. Fast alle Religionen
und gnostischen Schulen begründen sich auf rückdatierten
Pseudoepigraphien und zum Teil über Jahrhunderte hinweg kollektiv
verwendete Namen von Propheten und Evangelisten...."
Francis Hunger, 24.01.2001
Copyleft in der Kunst und
Copyright in der Popkultur
Vom stillen Ignorieren und bewußten Verletzen:
http://www.hgb-leipzig.de/%7Efrancis/txt/copyright/


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