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laica, am 20.5. 2002 um 06:28:49 Uhr
trakl

Hirten begruben die Sonne im kahlen Wald.
Ein Fischer zog
In härenem Netz den Mond aus frierendem Weiher.
In blauem Kristall
Wohnt der bleiche Mensch, die Wang´ an seine Sterne gelehnt;
Oder er neigt das Haupt in purpurnem Schlaf.

Doch nimmer rührt der schwarze Flug der Vögel
Den Schauenden, das Heilige blauer Blumen,
Denkt die nahe Stille Vergessenes, erloschene Engel.
Wieder nachtet die Stirne in mondenem Gestein;
Ein strahlender Jüngling
Erscheint die Schwester in Herbst und schwarzer Verwesung.

(trakl hatte ein sexuelles verhältnis zu seiner schwester, diese starb vor ihm)


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