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Wikipedia, am 31.3. 2013 um 23:44:15 Uhr
Boudoir

Ein Boudoir [budoˈaːr] (frz. boudoir, von frz. bouder = schmollen, schlecht gelaunt sein) bezeichnete ursprünglich einen kleinen, in der Regel elegant eingerichteten Raum, in den sich die Dame des Hauses zurückziehen konnte. Später wurde der Begriff eine allgemeine Bezeichnung für das Ankleidezimmer. Heute ist er noch immer gebräuchlich.

Das Boudoir findet sich jedoch häufig als Raumbezeichnung auf Grundrissplänen der sogenannten klassischen Moderne und stellt damit einen festen Begriff in der Architektur dar.

In Frankreich ist die Bezeichnung noch heute für einen Löffelbiskuit gebräuchlich. Dies soll auf die sogenannteBoudoir-Politik“ Talleyrands zurückzuführen sein. In Deutschland ist der Begriff beim Patentamt für diese Warengruppe durch einen Anbieter geschützt.

Der Boudoirmalerei zugeordnet werden bestimmte, im 18. Jahrhundert für die Verwendung in Privatgemächern vorgesehene Werke mit heiteren und sinnlichen Motiven, beispielsweise Gemälde von François Boucher.


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