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Aber auch diejenigen, welche den „Mons Jovis“ nie bestiegen, haben schon von den liebenswürdigen Hunden, den eigentlichen Pfadfindern des romantischen Bergpasses, gelesen, ohne welche derselbe während des größten Theils des Jahres ungangbar wäre. Und jeder Gebildete hat schon von Barry sprechen hören, dem berühmtesten dieser eigenthümlichen Geschöpfe, der während zwölf Jahren auf dem Hospize wirkte, als der Liebling der Mönche und als Lebensretter zahreicher Verunglückter. Obschon er vor mehr als fünfzig Jahren als Invalid in’s Thal heruntergesandt wurde, ist er im Hospiz noch immer in treuer Erinnerung. Unter den ausgestopften Thieren des naturhistorischen Museums von Bern ist Barry der Gegenstand der allgemeinen Aufmerksamkeit. Und wie er durch seine Leistungen im Dienste der Menschheit und seine wunderbare Intelligenz sich auszeichnete, so müssen wir ihn auch als den reinsten Vertreter des Racentypus betrachten und jeden zweifelhaften Bernhardiner nach den Merkmalen beurtheilen, welche er mit Barry gemein hat.
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