Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 1179, davon 874 (74,13%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 156 positiv bewertete (13,23%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.8. 1999 um 12:17:39 Uhr schrieb
Jonas über Träume
Der neuste Text am 13.10. 2026 um 10:12:45 Uhr schrieb
norbert 13 über Träume
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am 29.6. 2012 um 23:33:17 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Träume

am 17.7. 2002 um 16:24:50 Uhr schrieb
Marco über Träume

am 2.7. 2025 um 07:43:27 Uhr schrieb
herr schrage über Träume

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Träume«

Aurian schrieb am 17.5. 2000 um 16:53:13 Uhr zu

Träume

Bewertung: 5 Punkt(e)

Abendträume

Zirpende Grillen,
Hinsterbend der Tag,
Leuchtende Villen
Am nahen Hang;
Wo Sonnenschein lag,
Liegt nun lang
Der Schatten im Hag.

Die Amsel singt
Hoch auf dem Dach,
Von ferne klingt
Der Kinder Lied;
Träume - ach.
Die Amsel flieht,
Ruft Kindheit wach.

mak schrieb am 8.1. 2000 um 21:14:08 Uhr zu

Träume

Bewertung: 3 Punkt(e)

Eine zeitlang habe ich dauernd von Särgen geträumt. Komischerweise waren das aber nie schlimme Träume. Sie waren meistens sogar ganz friedlich und fröhlich. Zum Beispiel war unter dem Esstisch im Wohnzimmer ein Sarg vergraben und mein Bruder grub ihn aus, um ihn zu reparieren, während alle anderen am Tisch saßen und aßen oder Karten spielten. In einem Traum bin ich per Anhalter in einem Auto voller Japaner zu einer Beerdigung gefahren.
Irgendwann fand ich diese Träume dann doch merkwürdig und habe in einem Traumdeutungsbuch geschaut, was sie eigentlich bedeuten könnten. Todesträume haben ( laut Buch ) eine eher positive Bedeutung. Neuer Anfang und so was. Interessanter Weise habe ich seit dem nur noch ganz normale Träume gehabt, manche davon sind jedoch beängstigender als alle Sargträume!

cheddar schrieb am 20.2. 2002 um 18:43:55 Uhr zu

Träume

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wirklich reich ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann...

aber wenn man die Realität nicht mehr ertragen kann und nur noch in seine Traumwelt flüchtet, kann das Reichtum sein?

Ich jedenfalls versuche, meine Träume zu bewahren. Am Tag träume ich, und in der Nacht träume ich auch, sogar meistens sehr witzig. Neulich habe ich von einer Schublade geträumt, in der von vielen Säuen viele kleine Ferkel geboren wurden, bis die Schublade ganz voll war. Da habe ich ein paar Schweine genommen und sie woanders hingelegt.

Herr Guyonnet schrieb am 16.11. 2025 um 21:00:30 Uhr zu

Träume

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Septembersonne warf lange Schatten über den verwilderten Garten von Nummer 17. Rüdiger Zumsel, von allen nur Rüdi genannt, wischte sich den Schweiß von der Stirn und stützte sich auf den Rechen. Seine 62 Jahre machten sich bemerkbar, besonders nach drei Stunden Unkraut jäten und Heckenschneiden. Neben ihm, auf einer schmiedeeisernen Bank, thronte der ehemalige Direktor des Bülzenheims. Mit 87 Jahren besaß er immer noch diese undurchdringliche Autorität, die Rüdi seit jeher einschüchterte.
»Eine verdammte Ewigkeit ist das her, diese Hecke«, keuchte Rüdi und warf einen Ast auf den wachsenden Haufen. Seine Hände, gewohnt an das Klappern von Tastaturen und das Versenden zweifelhafter Lederfetisch-Stories in sozialen Medien, waren voller Blasen.
Der Alte nippte an seinem Eistee. »Ordnung ist das halbe Leben. Das habe ich meinen Insassen immer gesagt.« Sein Blick wanderte über das frisch gestutzte Grün. »Sie haben Potential, Zumsel.«
Rüdi grinste. »Ach was, die Jugend von heute hat doch keinen Respekt mehr. War das bei Ihnen im Bülzenheim nicht strenger? Mit den Gefangenen? Mehr Disziplin?«
Ein seltsames Glitzern trat in die alten Augen des Direktors. »Nun, Rüdi. Klar.« Er stellte das Glas ab und richtete sich kerzengerade auf. »Aber wahre Strenge beginnt bei einem selbst. Du wirst jetzt mein Gartenzwerg.«
Rüdi lachte unsicher. »Haha, guter Witz, Chef. Ein Gartenzwerg. Sehr witzig.«
Das Lachen erstarb ihm in der Kehle. Ein kribbelndes Gefühl, als ob tausend Ameisen über seine Haut liefen, durchzog seinen Körper. Seine Gelenke knackten, sein Rückgrat schien sich zu stauchen. »Moment mal... was...?«
Seine Haut kühlte ab, verhärtete sich zu einer glatten, künstlichen Oberfläche. Das Grün der Wiese wurde plötzlich überwältigend groß, die Disteln ragten wie Bäume um ihn herum auf. Seine Arme erstarrten in einer grotesken Position, eine Hand zur Faust geballt, als halte sie einen unsichtbaren Spaten. Sein Mund öffnete sich zu einem stummen Schrei, der in der aufkommenden Brise verhallte. Das letzte, was er hörte, war die zufriedene Stimme des Direktors.
»Perfekt. Endlich mal ein Geselle, der nicht maulend sein Bier verlangt.«
*Knarr*.
So stand er nun. Rüdi Zumsel, 1,20 Meter groß, aus feinstem, wetterfestem Kunstharz. Seine Zumpfthose und das schlabbrige T-Shirt waren zu einer bunten, lackierten Malerhose und einer Zipfelmütze transmutiert. Sein einst so geschäftiges Gesicht, ständig am Smartphone, war zu einem frechen, aber erstarrten Grinsen erstarrt. In seinen Augen, oder dem, was einmal seine Augen gewesen war, spiegelte sich der pure Horror.
Die Tage zogen ins Land. Er erlebte Sonnenaufgänge, die er sonst nur verpasst hatte, weil er bis mittags schlief. Er spürte den sanften Regen, der über seine glatte Nase tropfte. Er ertrug die neugierigen Blicke von Spatzen, die auf seiner Mütze hüpften.
*Zwitscher, zwitscher!*
»Verpiss dich, du Federball«, dachte er wütend, aber sein Mund bewegte sich nicht.
Eines Nachmittags kam die Enkelin des Direktors zu Besuch, ein kleines Mädchen mit Zöpfen.
»Opa, der neue Zwerg ist aber komisch. Der guckt so böse.«
Der Direktor tätschelte ihr den Kopf. »Das ist der Rüdi. Der denkt nach. Früher hat er im Internet immer Unsinn verbreitet. Jetzt muss er zur Ruhe kommen.«
Rüdis geistige Stimme überschlug sich. *Unsinn? Das waren kunstvolle Erzählungen über Leder und verschmähte Liebe! Meisterwerke der digitalen Folter!*
Abends, wenn der Direktor auf der Bank saß, redete er mit ihm.
»Siehst du, Zumsel? Die wahre Disziplin ist die zur Untätigkeit. Du kannst nicht mehr spammen. Nicht mehr lügen. Du musst einfach nur... sein.«
*Gurgel, gluck* – das Geräusch des Direktors, der an seinem Schnaps nippte, war die Hölle für Rüdis empfindliches Gnom-Gehrn.
Nach einer Woche begann ein seltsamer Frieden in ihm zu keimen. Die ständige Jagd nach Likes, die obsessive Kontrolle seiner selbst erfundenen Geschichten – sie schienen so bedeutungslos. Der Geruch von nasser Erde nach einem Gewitter war echter als tausend virtuelle Kommentare. Das sanfte Summen der Bienen war eine bessere Melodie als das nervöse Piepsen seiner Smartphone-Benachrichtigungen.
Dann, an einem stürmischen Herbstabend, als der Wind heulend um das Haus pfiff, geschah ein Wunder. Ein besonders heftiger Stoß riss ihn von seinem Sockel. Er kippte nach vorn und landete mit einem dumpfen *Klack* auf dem feuchten Rasen. Ein Riss zog sich durch seine Harz-Schulter.
Und dann ein Gefühl. Ein winziges, kaum spürbares Pochen in seinem kleinen, steinernen Herzen. Seine Finger zuckten.
Aus seinem erstarrten Mund entwich ein hauchdünnes, kratziges Geräusch, das der Wind sofort davontrug. Es klang wie: »Hilfe...«
Aber es war ein Anfang. Vielleicht war die Strafe des Direktors doch nicht ewig. Vielleicht war sie nur eine sehr, sehr strenge Lektion. Eine Lektion, die Rüdi, der Gartenzwerg, jetzt ganz langsam zu begreifen begann. Mit einem Riss in der Schulter und einem winzigen Funken Hoffnung im Herzen.

Kurt Jochen schrieb am 1.4. 2025 um 21:43:14 Uhr zu

Träume

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Sonne brannte auf die Backsteine des Pfarrhauses in Bülzenheim, als Rüdi mit einem Sack voll schlechter Ideen hinter dem Holunderbusch kauerte. »Heut kriegt der alte Bibelheini 'ne Überraschung«, murmelte er und spuckte Kirschkerne gegen die Gartenbank. Seine Leberhose sackte am Knie ein, während er sich zum Küchenfenster hochzog.
Ein metallisches _Klirr_ durchschnitt die Mittagsruhe. »Heiliger Strohsack – die Bratpfanne!« Rüdi hielt den gestohlenen Kupferlöffel wie einen Trophäenpokal über den Kopf. »Fürs Kartoffelpüree im Bülzenheim!«
Plötzlich schlug eine Tür. Pastor Karminski stand im Türrahmen, sein Haar wirbelte im Wind wie aufgescheuchte Taubenfedern. »Nu sagen Sie mal, junger Mann! Woll'n wir hier etwa die Passionsgeschichte in Diebeslatein umdichten?«
Das Herrenpastorenbüro duftete nach Mottenkugeln und vergessenem Weihrauch. Ein Apolstelbild starrte Rüdi an, während der Pfarrer einen meterlangen Quirl aus dem Wandschrank zerrte. »So. Gemäß Sprüche 13,24 gibt's jetzt praktische Seelsorge!«
Rüdis Knie schlotterten. »Äh...heilige Sauerampfersuppe, Herr Pastor – ist das nicht 'n bisschen... profan?«
»Profan ist getrunkenes Weihwasser, Junge!«
Ein riesiger Kakadu plumpste aufs Bücherregal. »Kantiger Kirchenvogel! Vögelchen klau! Vögelchen klau!«
»Still, Polykarp!«, fauchte der Pfarrer und verhedderte sich im Weihwasserwedel. Rüdi nutzte das Chaos, um zur Tür zu schleichen. Doch Karminski fing ihn am Kragen. »Oh nein, mein kleiner Levit. Jetzt üben wir die Freuden christlicher Demut. Zunächst: Biblische Reigentänze mit Küchenutensilien!«
Der Kochlöffel quietschte in Rüdis Handfläche. »Zwölf Uhr mittags? Herr Pastor, das ist doch–«
»Psalmen 149,3! _Sie sollen loben seinen Namen im Reigen_ – und zwar im Ringelpiez mit Anfassen! _Hüpf!_ «
Fünf qualvolle Minuten später klebte Rüdi schweißgebadet am Barockschreibtisch. Polykarp klaute ihm die letzten Pfefferminzdrops aus der Hemdtasche. »Zweiter Akt!«, rief der Pfarrer und schleuderte ein staubiges Matthäusevangelium aufs Holz. »Für jeden Übersetzungsfehler gibt's zehn Vaterunser auf den Latschen!«
Rüdis Augen wanderten zur Standuhr. »Also... ähm... _und sie folgten dem Stern bis zum Stall_... äh Topf?«
_Krack!_ Der Quirl traf die Tischkante. »Sie Tölpel! Die Arche Noah war kein Suppenkaspertheater! Hier – schrubben Sie lieber die Kanzel, bevor der Teufel Sie beim Spammen erwischt.«
Die Zahnbürste in Rüdis Hand sah aus wie ein Streichholz neben dem ausgetrockneten Weihwasserbecken. »Mit dem Ding? Da brauch ich doch bis–«
»Bis zur Wiederkunft Christi? Genau! Losgefegt!«
Als die Abendglocke läutete, hing Rüdi wie ein geköpfter Hahn über dem Beichtstuhl. Sein Hemd klebte voller Spinatflecken vom Pastorenmittagessen, die Hose voller Polykarp-Federn.
»Na mein Eierköpfchen?« Der Pfarrer musterte die blitzende Kanzel. »Donnerwetter – aus Ihnen könnte noch ein anständiger Ministrant werden. Wenn wir das mit der Kirchenrenovierung kombinieren...«
Rüdi röchelte ein Dankeslied, während er rückwärts zur Tür schlich. »Vollherzigsten Dank, Herr Pastor... äh... geschätzter Osterschinken! Eh... erfahrener Seelenhirte! Fast Achtziger, was?«
»Siebenundachtzig, junger Freund! Im Herbst gibt's Sondergottesdienst für mein diamantenes Seelsorgejubiläum.« Karminski tätschelte den Papageienkopf. »Da sehen wir uns dann wieder – mit weniger Frevel und mehr Vigilien, nicht wahr?«
Draußen pfefferte wütend Rüdi einen Kieselstein gegen die Kirchturmspitze. Sein Fluchen verhallte im Abendnebel, während Polykarps Gezeter aus dem Pfarrhaus schallte: »Uralter Sack! Uralter Sack!«
Und der Pastor summte beim Teezubereiten nur: »Halleluja – der Jungspund hat Potenzial. Wenn er bloß nicht schon wieder den Teppichklopfer klaut...«

Gullionet schrieb am 31.1. 2025 um 20:39:50 Uhr zu

Träume

Bewertung: 1 Punkt(e)

Rüdi, Rüdi! Habe ich nicht gesagt, beim nächsten Mal kommst du ins Heim? Ich habe eine neue Anzeige über dich bekommen, da kann ich kein Auge mehr zudrücken, mein Junge!“
Rüdi schaute den alten Richter, Herr Guyonnet, an, seine Augen weit aufgerissen. „Es tut mir leid, Herr Guyonnet, wirklich! Können Sie nicht nochmal ein Auge zudrücken? Bitte!“
„Ach, mein Junge, das hilft dir auch nicht mehr. Du musst mal richtig bestraft werden für deine Missetaten. Du Lümmel!“ Er lächelte, aber es war ein strenges Lächeln, das Rüdi das Gefühl gab, er sei ein besonders schüchterner Hase, der sich vor einem hungrigen Wolf versteckte.
„Aber ich habe doch nur ein paar Süßigkeiten aus dem Laden genommen! Sie waren so verlockend! Und außerdem, die Verkäuferin war mit dem Handy beschäftigt!“
„Ja, und du warst auch beschäftigt, meine Geduld zu testen. Weißt du, was die einzige Strafe ist, die ich dir geben kann?“
„Ähm… eine Woche ohne Fernsehen?“ Rüdi versuchte, seine Stimme zu einem optimistischen Ton zu verhelfen, aber das Lachen des Richters ließ ihn zusammenzucken.
„Nein, mein Junge! Eine gut ausgeführte Clownsnummer im Zirkus Bülzebub!“
„Was? Ein Clown? Ich kann nicht einmal einen Ballon aufblasen, ohne ihn zu zerplatzen!“
„Genau, das wird dein Problem. Der Zirkus braucht dringend neue Talente. Und du bist perfekt dafür!“
„Das ist nicht fair! Ich will keine Clownsnummer machen! Was ist mit meiner Würde?“
„Würde? Du hast deine Würde verloren, als du die Süßigkeiten gestohlen hast!“
„Aber… aber… die anderen Kinder machen doch Schlimmeres!“
„Ja, und die anderen Kinder sitzen auch im Heim! Aber du, mein Junge, bist besonders talentiert darin, die Grenzen zu überschreiten. Das ist ein Zeichen von Kreativität!“
„Kreativität? Ich dachte, ich bin einfach nur ein Verbrecher!“
„Verbrecher? Nein, nein! Du bist ein Künstler, ein Virtuose des Unfugs! Und jeder große Künstler braucht sein Publikum.“
„Aber ich will nicht, dass die Leute über mich lachen!“
„Ja, das ist der Punkt. Du musst sie zum Lachen bringen!“
„Aber was, wenn ich sie zum Weinen bringe?“
„Dann hast du einen neuen Beruf als Trauerredner!“
„Das ist nicht witzig!“
„Doch, doch! Du musst lernen, mit Humor zu leben. Und das ist deine Chance!“
„Ich bin kein Clown! Ich bin Rüdi!“
„Ja, Rüdi, der zukünftige Star des Zirkus Bülzebub!“
„Ich will nicht im Zirkus arbeiten! Ich will nicht einmal in der Stadt sein! Ich will einfach nur nach Hause!“
„Nach Hause? Und dann? Wieder stehlen?“
„Nein, ich… ich verspreche, ich werde besser!“
„Das hoffe ich für dich. Aber der Zirkus ist ein guter Ort für einen Neuanfang. Plus, du bekommst Popcorn, so viel du willst!“
„Popcorn? Oh, das klingt verlockend…“
„Siehst du? Das Leben hat viel zu bieten, wenn du nur bereit bist, die Nase in den Wind zu halten und zu lachen!“
„Aber ich kann nicht lachen, wenn ich ein Clown bin!“
„Das ist der Trick! Du musst lachen, während du die anderen zum Lachen bringst!“
„Ich kann nicht einmal einen Witz erzählen…“
„Macht nichts, du kannst die anderen dazu bringen, über deine Missgeschicke zu lachen. Wie das letzte Mal, als du versuchtest, einen Hund zu hüten und stattdessen in den Müllzuber gefallen bist!“
„Das war nicht lustig!“
„Doch, das war es! Schau, ich habe noch nie einen so kleinen Jungen so schnell aus einem Müllzuber kommen sehen!“
„Na gut, vielleicht war es ein bisschen lustig…“
„Siehst du! Du bist auf dem richtigen Weg. Stell dir vor, du bist im Zirkus und die Leute halten ihre Seiten vor Lachen!“
„Aber ich bin doch kein Zirkusclown!“
„Du wirst es sein, und ich werde der erste sein, der dich anfeuert!“
„Ich kann nicht glauben, dass ich sowas mache…“
„Das ist der Geist! Rüdi, der Clown!“
„Das klingt schrecklich…“
„Schrecklich super! Und vielleicht, wenn du es richtig machst, kannst du sogar einen eigenen Auftritt bekommen!“
„Oh nein… die ganze Stadt wird über mich lachen…“
„Ja, und sie werden dich lieben!“
„Ich glaube, ich muss wirklich meine Einstellung ändern…“
„Das ist der Geist! Und vergiss nicht, das Popcorn!“
„Popcorn? Okay, ich mache es! Aber nur, wenn ich die erste Reihe kriege!“
„Deal! Und jetzt, mein Junge, bereite dich darauf vor, die Welt zum Lachen zu bringen!“
Rüdi seufzte. Vielleicht war es an der Zeit, die Zirkuswelt zu erobern. Und wenn nicht, würde er zumindest die besten Snacks haben.

Felix schrieb am 28.2. 2000 um 14:00:57 Uhr zu

Träume

Bewertung: 5 Punkt(e)

Die Dimension der Träume, die Phantasiewelt ist ebenso mächtig wie die sogenannte »reale« Welt. Beide Seiten sind real und beide sind genauso wirksam. Viele Menschen sind sich dessen nicht bewußt, oder sie verdrängen das. Das was dort, in der nichtgreifbaren Welt passiert, hat jedoch gewaltige Auswirkungen. Stichwort: Mentalkörper.
Das Leben ist mehr als nur die physische Welt. Erkennt die Phantasie als Teil der WIRKlichkeit! Glaube das Unglaubliche. Nichts ist so wie es scheint.

Gulli schrieb am 31.1. 2025 um 20:42:31 Uhr zu

Träume

Bewertung: 1 Punkt(e)

„Sag mal, mein Junge, tut dir der Eierkopf noch weh?“
„Nur wenn ich mich hinsetze. Das erinnert mich an die Tracht Lederhosen, die Sie mir verabreichen mussten!“
„Ach, das war doch nur ein kleiner Spaß! Ich wollte doch nur sehen, wie du in den Dingen aussiehst. Und ganz ehrlich, du sahst aus wie ein überdimensionierter Spargel!“
„Danke für die ehrliche Meinung, Herr Guyonnet. Ich wette, das hat nicht jeder so gesehen!“
„Na, wie auch immer. Ich wollte dir gerade sagen, dass ich auf dem Weg zu Rüdi bin. Er wartet schon auf mich. Und den Rührstock!“
„Warten? Warten? Ich hoffe, du hast ihm nicht zu viele Hoffnungen gemacht!“
„Ach, der wird schon wissen, was ihn erwartet. Ich habe ihm einen kleinen Besuch angekündigt. Und ich habe noch eine Lektion für ihn parat. Du weißt schon, wie man ein bisschen Spaß hat!“
„Ich will nicht wissen, was du mit deinem Rührstock anstellen willst. Aber wenn Rüdi dich sieht, wird er wahrscheinlich genauso reagieren wie beim letzten Mal. Er schaute schon komisch, als er mich sah!“
„Das wird großartig! Ich freue mich schon darauf. Ich kann mir nur vorstellen, wie er guckt, wenn ich mit dem Rührstock auftauche. Wahrscheinlich wird er wie ein Kaninchen im Scheinwerferlicht stehen.“
„Das wird sicher ein Bild für die Götter! Wenn du mit den Lederhosen zurückkommst, wird er denken, du hast die ganze Schreinerei mitgebracht!“
„Haha, die Vorstellung ist schon zu gut! Vielleicht sollte ich ihn gleich in die Lederhosen stecken, dann hat er wenigstens etwas, das ihn ablenkt.“
„Oh, das wäre wirklich ein Spaß! Stell dir vor, wie er aussieht – wie ein schüchterner Pfannkuchen!“
„Und ich könnte sagen: ‚Rüdi, du bist jetzt unser Pfannkuchen-König!‘“
„Das wäre ein Titel, den er wohl nie wieder loswerden würde!“
„Genau! Und wenn er sich beschwert, sage ich ihm einfach, dass es seine eigene Schuld ist, wenn er nicht aufpasst.“
„Da hast du recht. Aber was ist, wenn er wirklich Angst hat?“
„Ach, das wird schon. Rüdi hat mehr Mut, als er zeigt. Und wenn nicht, dann kann ich immer noch eine Runde mit dem Rührstock schwingen!“
„Das klingt nach einem Plan! Vielleicht sollte ich mitkommen, um zu sehen, wie das Ganze endet!“
„Aber sicher! Du musst dabei sein, um die Reaktionen festzuhalten. Du weißt, wie sehr ich die Mimik von Rüdi schätze.“
„Und ich kann dir sagen, dass ich die Mimik von dir schätze, wenn du versuchst, ihn zu überreden, die Lederhosen anzuziehen!“
„Das wird ein Spektakel! Ich kann es kaum erwarten!“
„Ich hoffe nur, dass du nicht vergisst, dass er ein bisschen empfindlich ist. Wenn du zu weit gehst, könnte es eine Katastrophe werden.“
„Ich weiß schon, ich weiß schon. Aber wo bleibt der Spaß, wenn man nicht ein bisschen über die Stränge schlägt?“
„Das ist wahr. Man lebt nur einmal, und wir haben schließlich eine Verantwortung, Rüdi zu zeigen, wie man das Leben genießt!“
„Genau! Und wenn er sich beschwert, kann ich immer noch sagen: ‚Du bist das Opfer der Umstände, mein Freund!‘“
„Du bist unmöglich! Aber ich liebe es! Lass uns gehen und sicherstellen, dass unser kleiner Rüdi nicht aus dem Schneider kommt!“
„Auf zur Rüdi-Arena! Bereit für die Show?“
„Immer bereit! Und ich hoffe, du hast deine Kamera dabei!“
„Natürlich! Das wird das beste Video des Jahres!“
„Ich kann es kaum erwarten, es in die Gruppe zu posten!“
„Die ganze Nachbarschaft wird lachen!“
„Und wir werden die Helden des Tages sein!“
„Oh ja! Und wenn Rüdi in die Lederhosen schlüpft, wird er der unfreiwillige Komiker!“
„Das wird eine Erinnerung für die Ewigkeit!“
„Und ich werde sicherstellen, dass niemand es jemals vergisst!“
„Auf geht’s, Herr Guyonnet! Lass uns den Bülzen-König besuchen!“
„Ja, und bring deinen Humor mit! Wir brauchen ihn!“
„Oh, das ist das Mindeste! Lass uns das Chaos beginnen!“

Nanni schrieb am 13.1. 2001 um 08:42:19 Uhr zu

Träume

Bewertung: 4 Punkt(e)

Luise: »Immer wenn ich ins Bett soll, dann vermiss ich dich so.«
Mama: »Aber du schläfst doch gleich ein, und dann träumst du ein bißchen und
wenn du dann wieder aufwachst, wird es hell und ich mach euch das Frühstück.«
Luise: »Aber ich vermiß dich auch in meinen Träumen.«
Mama: »Dann ruf mich einfach, dann komm ich von meinen Träumen zu deinen
Träumen hinüber.«
Luise: »Aber das hab ich schon gemacht und du bist nicht gekommen.«
Mama: »Vielleicht hast du mich auch nur nicht bemerkt, weil du zu sehr mit
anderen Dingen deines Traumes beschäftigt warst?«
Anna: »Mama, oder du hast nicht den richtigen Weg gefunden und warst im
falschen Traum.«
Luise: »Ja, ich glaube Anna hat Recht. Ich erkläre dir den Weg dahin und dann kannst du mich
auch finden.
Wenn du zu meinen Träumen willst, dann mußt du erst immer im Kreis gehen und dann nach einer
langen Zeit einen golden und silbern glitzernden Weg nehmen. Du darfst auf keinen Drachenkopf
drücken und nicht nach links oder rechts schauen. Und .... und ganz am Ende kommt dann ein
großes goldenes Tor und wenn genau das Licht von einem Regenbogen darauf fällt, dann mußt du
hindurch gehen.«
Mama: »Aha.«
Anna: »Der Weg zu meinen Träumen ist ganz einfach. Immer geradeaus und
wenn eine Kurve kommt, dann nach rechts, und gleich nochmal rechts und dann
bist du schon fast da.«

Bettina Beispiel schrieb am 23.4. 2025 um 02:07:16 Uhr zu

Träume

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Nachmittag im Bülzenheimer Hallenbad roch nach Chlor und vergessenen Seniorensocken. Rüdi, barfuß und in speckiger Leberhose, starrte auf die Wand voller Rührstöcke. „Zwölf Zentimeter, achtzehn, vierundzwanzig…“ Er klimperte mit den Holzlatten wie ein schlechter Pianist. „Heut’ brauch’ ich was mit *Pep*.“ Sein Zeh stupste einen Kochlöffel an, der verdächtig nach dem fehlenden Kochlöffel aus der Heimküche aussah.
*KLACK!* Die Duschraumtür flog gegen die Fliesen. „Rüdiiii!“ Der Direktor, 87 Jahre Hautfalten und serverabendfüllende Energie, schob sich durch den Dampf. Seine Hornbrille beschlug sofort. „Schon wieder fehlt… äh… dieser… äh…“ Er schnappte nach Luft wie ein Goldfisch auf Trockenübungen.
Rüdi versteckte den Ausklopfer hinter seinem Rücken. „Der Kartoffelstampfer, Herr Direktor?“
„Genau der! Und wo sind die Leberhosen?!“
„Äh… hier?“ Rüdi zog seinen Leberhosengummi einen Zentimeter runter.
Der Direktor keuchte melodramatisch. „Ins Büro. Sofort.“ Seine Pantoffeln quietschten den Flur entlang wie zwei beleidigte Meerschweinchen.
Oben, im versteckten Zimmer hinter dem Heizungskeller, klebte der Bürostuhl noch an Rüdis Oberschenkeln vom letzten „Verhör“. Der Direktor wedelte mit einem Aktendeckel voller Kritzeleien: Karotten, die Trompeten spielten, Rentner beim Polonaisen-Twist. „Erklären Sie *das*, Rüdiger!“
„Das… äh… moderne Kunst?“
„Moderne *Schrullen*!“ Der Alte hämmerte auf einen roten Knopf. *BRRRMMM!* Die Wand klappte auf, enthüllte ein Arsenal an Rührstöcken. „Seit Monaten klaut hier jemand Utensilien für…“ Er rutschte peinlich berührt auf seinem Sessel hin und her, „…*unanständige Aktivitäten*.“
Rüdi schluckte. „Würde ich nie—“
„Doch!“ Der Direktor hob einen Stock mit Goldverzierung. „Rüdiglück 3000. Premiummodell. Vibrationsfunktion.“ Ein grünes Lämpchen blinkte obszön.
„Herr Direktor, das ist ein Küchengerät—“
*ZWIIIIP!* Der Stock surrte plötzlich wie ein besoffener Mücken Schwarm. „Zeig mir deinen Schuhplattler, Junge!“
„Aber ich kann nicht—“
„*Aufhören, aufhören!*“ Der Alte hüpfte auf dem Linoleum, Pantoffeln flogen gegen die Reißzweigenwand. „Es heißt *Rüdiglück tanzt sich’s weg*!“
Ein rhythmisches *KLOPPERN* erfüllte den Raum. Rüdi hopste wie ein Eichhörnchen auf Herdplatten, während der Rührstock an seinem Hosenbund zitterte. *TRÖT-TRÖT* quäkte die Vibrationsfunktion im Walzertakt. „Herr Direktor, mein… äh… Leberbereich—“
„Mehr *Schwung*!“ Der Alte warf Senfgläser als Jonglierbälle. „Wir sind doch kein Seniorenheim für Langweiler!“
Plötzlich *RATTER-RATTER!* Die Tür barst. Frau Käsemeyer, 93, rollte im Elektrostuhl herein. „Braucht ihr Verstärkung?“ Ihr Pudel Bello jaulte zu den Schuhplattler-Schlägen.
„Gut, dass Sie da sind!“ Der Direktor schob Rüdi einen Leberhosen-Pailettenrock zu. „Fangen Sie den Refrain!“
*PLATSCH!* Ein Senfglas traf die Neonröhre. Im Stroboskoplicht wirbelten Pantoffeln, Pudelhaare und Rührstöcke. Rüdi, jetzt mit Eiermaske, stolperte gegen die Aktenschränke. „Ich geb’s zu! Ich hab den Kartoffelstampfer für… für…“
„*Schluss mit dem Geständnisgerede!*“ Der Direktor hievte sich auf den Schreibtisch, seine Socke glühte neonrosa. „Ab morgen bist du der offizielle… äh… *Tanztherapeut*!“
„Und wenn ich Nein sage?“
Ein boshaftes Funkeln blitzte hinter der Hornbrille. „Dann erzähl ich allen vom *Vorfall* mit dem Eiersalat und dem Hämorrhoiden-Kissen.“
Rüdis Schultern sackten zusammen.
Als sie später die Treppe hinabstolperten, flüsterte der Direktor salbungsvoll: „Zwischen uns, Eierzwerg…“ Ein matschiger Netzkünstlerschwanz-Treter klebte an seiner Hose. „Man wird nie zu alt, um jungen Leuten Dampf zu machen.“
Rüdi rieb sich den surrenden Hosenbund. Unter ihnen, im Hallenbad, klatschten schon die ersten Rentner im Takt.

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Erstellt am 21.6. 2022 um 20:47:05 Uhr von Benjamin, enthält 2 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,2257 Sek.