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Der erste Text am 6.8. 1999 um 12:17:39 Uhr schrieb
Jonas über Träume
Der neuste Text am 2.7. 2026 um 10:44:53 Uhr schrieb
landlord.SIR über Träume
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am 12.7. 2025 um 10:23:33 Uhr schrieb
manuel über Träume

am 3.10. 2025 um 10:04:00 Uhr schrieb
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am 22.2. 2026 um 02:04:30 Uhr schrieb
Beamter.H. über Träume

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Assoziationen zu »Träume«

ThinkforSky schrieb am 19.7. 2001 um 12:00:59 Uhr zu

Träume

Bewertung: 3 Punkt(e)

Träume sind die Fantasie der Menschen.. ohne Fantasie ist der Mensch NICHTS Die Fantasie machte den Menschen lebendig, die Fantasie und somit die Träume helfen den Menschen mit ihrem Leben fertig zu werden.. sie helfen ein bißchen aus der harten Wirklichkeit zu entfliehen.. nur wer träumt der lebt.. oft erinnern wir uns nicht an unsre Träume, ob wir überhaupt geträumt haben wissen wir nicht.. dennoch sind sie ein Teil von uns, ein wichtiger Teil.. Genauso wie die Tagträume ein unabdingbarer Teil von uns sind.. Ein Stück Zukunftsplanung steckt darin und der Wunsch nach Liebe, Freude, Geborgenheit, nach Freiheit, Unabhängigkeit, schönem Leben, Fliehen vor Ängsten, Unbesiegbar sein, dem Leben alles schöne abzugewinnen, Erfolg gehört dazu genauso wie beliebt sein.. der perfekte Mensch einfach..
doch bedenke..

Man sieht nur mit dem Herzen gut,
das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
[aus: der kleine Prinz]

Nur wenn wir lieben sind wir unsterblich - auch ein wichtiger Satz, denn auch Liebe erhält den Menschen am Leben, macht ihn frei.. jeder Mensch braucht Liebe.. egal ob die Liebe des Partners, Geschwisterliebe, die Liebe der Eltern, der Freunde, der Bekannten, Verwandten, aller die einem was bedeuten.. Ohne Liebe ist der Mensch nichts, geht er unter!!

In Love
Thinkii

Rufus schrieb am 11.9. 2001 um 22:40:48 Uhr zu

Träume

Bewertung: 4 Punkt(e)

Verboten

Ich hab' mir das Träumen verboten
Den Schmerz und die Hoffnung darin
Ich trinke jetzt mehr
Und schlafe jetzt flacher

Ich hab' mir das Träumen verboten
Die Lust und die Liebe darin
Ich schimpfe jetzt mehr
Und atme jetzt flacher

Ich hab' mir das Träumen verboten
Die Angst und die Freude darin
Ich haste umher
Und denke jetzt flacher

Ich hab' mir das Träumen verboten
Die Weite und Liebe darin
Ich weine nicht mehr
Und fühle jetzt flacher

30. 7. 2001


Herr Guyonnet schrieb am 18.11. 2025 um 02:48:19 Uhr zu

Träume

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die verschneiten Gassen von Bülzenheim lagen in adventlicher Stille, als Rüdiger Zumsel das Pfarrhaus betrat. Seine schmutzigen Hände, die normalerweise eher unanständigen Spam in Pornoforen posteten als Tannenzweige zu binden, zitterten leicht. Pastor Gullifred stand bereits neben dem prachtvollen Tannenbaum, dessen Zweige noch kahl und erwartungsvoll in den Raum ragten. »Na endlich, Rüdi. Ich dachte schon, du versteckst dich wieder hinter deinen... digitalen Aktivitäten.« Der Pastor hielt eine Christbaumkugel gegen das Licht, sein Blick blieb kalt wie der Dezemberwind.
»Ach was, Herr Pastor. Bin doch pünktlich wie immerRüdis Grinsen zeigte eine Lücke zwischen den Vorderzähnen. Er griff nach einer Lichterkette, doch der Pastor legte ihm eine Hand auf den Arm.
»Interessant. Gerade als du hereinkamst, vibrierte mein Telefon. Eine Benachrichtigung von 'LederLust77' – deinem Account, wenn ich mich nicht irre?« Gullifreds Stimme war leise wie fallender Schnee.
Rüdis Lächeln gefror. »Das muss ein Hacker gewesen sein, ehrlich
»Komm mal mitDie Worte ließen keinen Widerspruch zu.
Sie betraten das dunkle Arbeitszimmer des Pastors. Der Mann schloss methodisch jedes Fenster, drehte den Schlüssel im Schloss zweimal um. Nur die grüne Tischlampe erhellte den Raum, warf lange Schatten über die mit theologischen Werken gefüllten Regale. Das Licht fiel auf Gullifreds Hände, die jetzt seltsam alt aussahen, fast durchscheinend.
»Zur Strafe werde ich dich an den Nordpol verbannen
Rüdi lachte auf. »Haha, guter Witz! Soll ich etwa dem Weihnachtsmann helfen
Genau das meinte ich. Der Pastor beugte sich zum Kamin, obwohl kein Feuer brannte. Seine Worte waren kein Ruf, sondern ein gesungener Befehl in einer Sprache, die nach Eis und uralten Sternen klang.
Aus der kalten Asche stieg ein Wirbel aus Schnee und Zimtduft. Die Luft knisterte wie gefrierendes Wasser. Dann stand er da: breitbeinig, in einen Pelzmantel gehüllt, mit Augen so blau wie Gletschereis. Der Weihnachtsmannund er sah alles andere als fröhlich aus.
»Wieder so ein Taugenichts, Gullifred? Letztes Jahr dieser Bursche, der die Rentiere mit Energy-Drinks fütterte!«
»Diesmal ist es besonders schlimm, alter Freund. Internetspam. Pornografischer Natur
Der Weihnachtsmann musterte Rüdi vom Kopf bis zu den Füßen. »Der sieht aus, als könnte er nicht mal einen Schneeball gerade werfen. Was soll ich mit dem
»Als Wichtel. Zur Umerziehung
»Zum Kloputzen und Schneefegen«, brummte der Weihnachtsmann widerwillig. »Mehr ist der nicht wert
Rüdi stammelte: »Aber... das ist doch nicht euer Ernst
Doch es war ernst. Eine Hand aus Pelz und Muskeln packte ihn am Kragen. Der Raum begann zu wirbeln, die Wände lösten sich in Nordlichter auf. Letztes, was Rüdi hörte, war Gullifreds trockene Bemerkung: »Vergiss nicht, die Elfen-Toiletten auch unter den Schüsseln zu putzen
Plötzlich stand er knietief in Polarschnee. Die Luft brannte in seiner Lunge. Vor ihm erhob sich eine Werkstatt von schwindelerregenden Ausmaßen, umgeben von Bergen unverpackter Geschenke. Der Weihnachtsmann drückte ihm einen Eimer und einen Schrubber in die Hand.
»Die dritte Toilette links hat letzte Woche ein Elfen-Kind verstopft. Viel Glück
Stunden später, mit eingefrorenen Fingern und einer Nase so rot wie seine zukünftige Zumpfthose, hatte Rüdi die schlimmste Drecksarbeit seines Lebens hinter sich. Er stapfte nach draußen, wo ihm der Weihnachtsmann einen Schneeschieber hinschmiss.
»Der Hof. Bis zum Polarkreis. Und beeil dich, der Wind kommt auf
Rüdi schob und schob. Der Schnee türmte sich zu weißen Wällen auf. Seine Hände bildeten Blasen unter den Handschuhen. Endlich, nach gefühlten Ewigkeiten, lag der Hof blank und sauber da.
»Fertig!«, keuchte er stolz.
Der Weihnachtsmann, der mit einem Tabletcomputer in der Hand vorbeiging, warf nur einen Blick hinaus. »Wir sehen uns in zehn Minuten wieder
Rüdi lehnte sich erschöpft an die Wandgenau als eine Böe vom Gipfel des Eisberges herabstürzte. Ein weißer Wirbelsturm fegte über den Hof, warf Schneemassen vor sich her, die sich genau so wieder absetzten, wie Rüdi sie weggeschoben hatte. Jede einzelne Flocke.
»Das... das ist ja unmöglich
Aus einem Fenster im ersten Stock lehnte sich ein Elfenmädchen. »Willkommen am Nordpol, Rüdi. Der Wind hier hat's persönlich auf dich abgesehen. Hihihi«
Rüdi starrte auf den völlig zugeschneiten Hof, auf die perfekte weiße Decke, die sein gesamtes Werk zunichtegemacht hatte. Langsam, sehr langsam, begann er zu begreifen, dass dies kein Traum war. Und dass der Weihnachtsmann keinen Spaß verstand.
Er seufzte und griff nach dem Schneeschieber. »Verdammte Scheiße
Irgendwo in der Ferne hörte man den Weihnachtsmann brummen: »Und wehe, du denkst hier an deine blöden Pornoseiten

Elki schrieb am 12.9. 2000 um 10:19:25 Uhr zu

Träume

Bewertung: 2 Punkt(e)

Träumen ist viel besser als Kino. Ich hab sogar schon mal einen Manga geträumt.
Der letzte Traum an den ich mich absolut erinnern kann (weil ich ihn aufgeschrieben habe) war echt funky. Den Teil davon, den ich am interessantesten fand: Ich trinke aus einem Glas, da ist eine bernsteinfarbene Flüssigkeit drin, die nicht ganz klar ist, beim genaueren Hinsehen bemerke ich, dass eine Eidechse drin schwimmt. Sie schaut mich an, ich schau sie an und giesse das Gebräu aus. Die Eidechse fällt auf den Boden, schaut mich nochmal an, läuft ein Stück und dabei bemerke ich, dass ihr der hintere rechte Fuss fehlt und der Schwanz. Sie windet sich einmal um sich selbst und steht als schwarzhaarige Frau mit langen Haaren vor mir und fragt mich, ob ich mit ihr in die Disko gehen will...
Da geh ich schon lange nicht mehr hin!

Gullifred schrieb am 31.1. 2025 um 21:03:47 Uhr zu

Träume

Bewertung: 1 Punkt(e)

Sag mal, mein Junge, tut dir der Eierkopf noch weh?“
Nur wenn ich mich hinsetze. Das erinnert mich an die Tracht Lederhosen, die Sie mir verabreichen mussten!“
Ach, das war doch nur ein kleiner Spaß! Ich wollte doch nur sehen, wie du in den Dingen aussiehst. Und ganz ehrlich, du sahst aus wie ein überdimensionierter Spargel!“
Danke für die ehrliche Meinung, Herr Guyonnet. Ich wette, das hat nicht jeder so gesehen!“
Na, wie auch immer. Ich wollte dir gerade sagen, dass ich auf dem Weg zu Rüdi bin. Er wartet schon auf mich. Und den Rührstock!“
Warten? Warten? Ich hoffe, du hast ihm nicht zu viele Hoffnungen gemacht!“
Ach, der wird schon wissen, was ihn erwartet. Ich habe ihm einen kleinen Besuch angekündigt. Und ich habe noch eine Lektion für ihn parat. Du weißt schon, wie man ein bisschen Spaß hat!“
Ich will nicht wissen, was du mit deinem Rührstock anstellen willst. Aber wenn Rüdi dich sieht, wird er wahrscheinlich genauso reagieren wie beim letzten Mal. Er schaute schon komisch, als er mich sah!“
Das wird großartig! Ich freue mich schon darauf. Ich kann mir nur vorstellen, wie er guckt, wenn ich mit dem Rührstock auftauche. Wahrscheinlich wird er wie ein Kaninchen im Scheinwerferlicht stehen.“
Das wird sicher ein Bild für die Götter! Wenn du mit den Lederhosen zurückkommst, wird er denken, du hast die ganze Schreinerei mitgebracht!“
Haha, die Vorstellung ist schon zu gut! Vielleicht sollte ich ihn gleich in die Lederhosen stecken, dann hat er wenigstens etwas, das ihn ablenkt.“
Oh, das wäre wirklich ein Spaß! Stell dir vor, wie er aussiehtwie ein schüchterner Pfannkuchen!“
Und ich könnte sagen: ‚Rüdi, du bist jetzt unser Pfannkuchen-König!‘“
Das wäre ein Titel, den er wohl nie wieder loswerden würde!“
Genau! Und wenn er sich beschwert, sage ich ihm einfach, dass es seine eigene Schuld ist, wenn er nicht aufpasst.“
Da hast du recht. Aber was ist, wenn er wirklich Angst hat?“
Ach, das wird schon. Rüdi hat mehr Mut, als er zeigt. Und wenn nicht, dann kann ich immer noch eine Runde mit dem Rührstock schwingen!“
Das klingt nach einem Plan! Vielleicht sollte ich mitkommen, um zu sehen, wie das Ganze endet!“
Aber sicher! Du musst dabei sein, um die Reaktionen festzuhalten. Du weißt, wie sehr ich die Mimik von Rüdi schätze.“
Und ich kann dir sagen, dass ich die Mimik von dir schätze, wenn du versuchst, ihn zu überreden, die Lederhosen anzuziehen!“
Das wird ein Spektakel! Ich kann es kaum erwarten!“
Ich hoffe nur, dass du nicht vergisst, dass er ein bisschen empfindlich ist. Wenn du zu weit gehst, könnte es eine Katastrophe werden.“
Ich weiß schon, ich weiß schon. Aber wo bleibt der Spaß, wenn man nicht ein bisschen über die Stränge schlägt?“
Das ist wahr. Man lebt nur einmal, und wir haben schließlich eine Verantwortung, Rüdi zu zeigen, wie man das Leben genießt!“
Genau! Und wenn er sich beschwert, kann ich immer noch sagen: ‚Du bist das Opfer der Umstände, mein Freund!‘“
Du bist unmöglich! Aber ich liebe es! Lass uns gehen und sicherstellen, dass unser kleiner Rüdi nicht aus dem Schneider kommt!“
Auf zur Rüdi-Arena! Bereit für die Show?“
Immer bereit! Und ich hoffe, du hast deine Kamera dabei!“
Natürlich! Das wird das beste Video des Jahres!“
Ich kann es kaum erwarten, es in die Gruppe zu posten!“
Die ganze Nachbarschaft wird lachen!“
Und wir werden die Helden des Tages sein!“
Oh ja! Und wenn Rüdi in die Lederhosen schlüpft, wird er der unfreiwillige Komiker!“
Das wird eine Erinnerung für die Ewigkeit!“
Und ich werde sicherstellen, dass niemand es jemals vergisst!“
Auf gehts, Herr Guyonnet! Lass uns den Bülzen-König besuchen!“
Ja, und bring deinen Humor mit! Wir brauchen ihn!“
Oh, das ist das Mindeste! Lass uns das Chaos beginnen!“

Schmidt schrieb am 27.1. 2026 um 10:13:40 Uhr zu

Träume

Bewertung: 1 Punkt(e)

ich pflichte Frau Gullifredt insofern zu als ihr als Framework in the annual rewiew of modern art zwar lang und breit erwähnt aber selbst die zwanzigjährige archäologische Arbeit eines ganzen Geologenteams mit der Ausrüstung der altertumsforschung, also Strahlen die Gesteine durchdringen und darunterliegende Gesteinsdichten messen wegen der Mumiendichte in unmittelbarer Nähe von Pyramiden an besonders ausgewählten geometrischen Plätzen nicht zu irgendeinem komerziell oder wenigstens erhellend aufheiterndem Ergebnis der geometrischen Anordnung der Mumien im Tal der Könige, neueste Satelitenmessungen zeigen daß auch die Anordnung in der vergrabungshöhe einem mathematischen Muster folgt, als ob diese Höhlenmenschen schon ein kosmisches Lot, also ein Lot von ganz weit oben gemessen gehabt hätten. Das kosmische Lot der alten Ägypter. Eine alte Sage sagt über dem alten Ägypten habe mehr als tausend jahre lang und lange zeit vor der geburt dieses Jesus irgendwo am Ostufer des mittelmeeres ein sehr großes rundes Raumschiff geschwebt unter dem das leben und vor allem an dessen Rändern wegen des Licht und Schattens das Leben aufgeblüht und gedieh daß alle Nationen dieser Welt auch ein solches schwebendes Raumschiff haben wollten. Aif das es den Marktplätzen dieser Erde Schatten spende und sie vor regen sturm und gewitter und wind beschütze. Die vier Feinde der menschheit.

Zytostat schrieb am 28.10. 2002 um 17:00:34 Uhr zu

Träume

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wie oft verwechselt man Träume mit Hoffnungen!
Vor allem Liebeslieder machen diesen Fehler immer wieder.
>>Dann träume ich, ich läge in seinen Armen[...]<<

Sind das Träume?
Oder Wünsche, Hoffnungen?
Nun, wenn man es Träume nennt hört es sich poetischer und vor allem weniger bedürftig an, nicht?

Wollen wir den Leuten erlauben von Liebhabern zu träumen, auch wenn sie es nicht wircklich tun?

Dein Erzieher schrieb am 16.11. 2025 um 00:22:07 Uhr zu

Träume

Bewertung: 1 Punkt(e)

Um diese Zeit kam ein junger Edelmann, Namens Aubry, nach London. Er war verwaist. Seine Eltern, die er schon in früher Kindheit verlor, hatten ihn und seiner einzigen Schwester ein sehr großes Vermögen hinterlassen. Die Vormünder nahmen sich mehr der Verwaltung seines Vermögens, als der Sorge für seine Erziehung an, und so blieb diese in den Händen von Miethlingen, welche mehr seine Phantasie, als seinen Verstand zu bilden suchten. Er besaß daher jenes hohe romantische Gefühl für Ehre und Aufrichtigkeit, welches täglich so viel Hundert Lehrlinge zu Grunde richtet. Er glaubte, alle Menschen müßten die Tugend lieben, und dachte, das Laster sey von der Vorsehung blos des scenischen Effectes wegen in das Weltdrama eingewebt worden; er dachte, das Elend in den Hütten bestehe blos in der Kleidung, die doch warm sey und dem Auge des Malers durch den unregelmäßigen Faltenwurf, die bunten Flecke darauf besser zusage. Mit einem Worte, er hielt die Träume der Dichter für die Wirklichkeiten des Lebens. Er war hübsch, frei und reich; drei Ursachen, warum ihn beim Eintritt in die heitern Zirkel der Welt viele Mütter umringten, und Alles versuchten, was ihre schmachtenden oder scheidenden Günstlinge mit den lebhaftesten Farben zu schildern vermochten, indeß die Töchter durch ihr glänzendes Benehmen, wenn er sich ihnen näherte, und durch ihre blitzenden Augen, wenn er die Lippen öffnete, ihn zu falschen Vorstellungen von seinen Talenten und seinem Verdienste verleiteten. Seiner romantischen Einsamkeit ganz hingegeben staunte er nicht wenig, als er fand, daß, die Talg- oder Wachslichter ausgenommen, welche nicht vor der Gegenwart eines Geistes, sondern aus Mangel an Lichtputzen flackerten, in dem wirklichen Leben durchaus kein Grund zu Anhäufung jener lachenden Gemälde und Beschreibungen vorhanden sey, wie sie sich in den Büchern fanden, die er zum Gegenstand seines Studiums gemacht hatte. Da er indessen einige Vergütung in seiner geschmeichelten Eitelkeit fand, war er im Begriff, seine Träume aufzugeben, als das außerordentliche Wesen, welches wir oben beschrieben haben, ihm in den Weg trat.

Gullifred schrieb am 4.2. 2025 um 00:13:18 Uhr zu

Träume

Bewertung: 1 Punkt(e)

So oft, so oft im Traum der Nacht
Bin wieder ich im Kohlenschacht,
Und mühe mich und scharre dort
Wie sonst in Dunst und Qualm vor Ort
Doch wie ich scharr’ auch immer drauf,
Die Kohlen kommen nicht zu Hauf’,
Die großen Wagen bleiben leer,
Und Hauund Hammer sind so schwer. –
Ich haste mich und scharr’ wie toll,
Die Wagen werden nimmer voll
Die Lampe blakt, es schwelt der Docht,
Wie mir das Herz im Leibe pocht!
Wies mich bedrückt! Was ficht mich an?
Ist es die Näh’ vomAlten Mann"? –
Kein Laut, kein Tonso stumm und still
Doch dann ein Pfeifenscharf und schrill
Und dannes kommt mit Sturmeslauf –
Der Atem stocktich wache auf. –
So quält im Traum mich noch der Schacht,
Wie er mich elend hat gemacht
Die Jahre durch mit seiner Last
Nun raubt er mir im Schlaf die Rast. –

Mäggi schrieb am 31.7. 2001 um 22:02:18 Uhr zu

Träume

Bewertung: 2 Punkt(e)

eigentlich ist es ziemlich schlimm, sich direkt nach dem aufstehen die splatterträume eines horrorfilm-fetischisten anhören zu müssen. besonders, wenn man so eine morgenmuffelin wie ich ist. am liebsten stehe ich früher auf als die anderen in der wohnung, damit ich morgensmeine ruhe hab und niemand sehen und hören muß. nach ein zwei stunden ist es dann auch ok, sich zu unterhalten.

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