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Hans*im*Glück schrieb am 3.4. 2005 um 04:42:11 Uhr über

Hochmut

Hochmut gerät vielleicht deshalb allmählich aus dem täglichen Sprachgebrauch, weil es ein mit der bürgerlichen Gefühlswelt gekoppelter Affekt ist - gerade bei den seine Erscheinungsform Wahrnehmenden.
Und diese Welt ist in verwaschener Form zwar in Mitteleuropa omnipräsent geworden, stirbt in ihren überkommenden Spezifika aber gleichwohl ab.

Das Adjektiv ist vielleicht etwas schichtenneutraler; aber dem Verhalten z.B. eines Müllarbeiters gegenüber (Müllarbeiter in allen Ehren usw.) käme ich nicht auf den Gedanken, von seinem 'Hochmut' zu reden.

(Fast neigt der Hochmut assoziativ sogar noch mehr zum Adel als zum Bürgertum hin.)



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