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Seitdem lebte Wander still daheim, in Hermsdorf und seit 1874 in Quirl bei Schmiedeberg. Seine Hauptthätigkeit widmete er seinem Riesenwerke, dem bei Brockhaus erscheinenden „Deutschen Sprichwörterlexikon“. Im Jahre 1862 erschienen die ersten Lieferungen des Werkes, das jetzt in fünf sehr starken Bänden bis auf die Nachträge vollendet vorliegt. Es enthält gegen eine Viertelmillion Sprüchwörter. Sicherlich wird dieses Werk, das außer Grimm’s „Wörterbuch“ in der deutschen Literatur wohl kaum seines Gleichen hat, Wander’s Namen auch der späten Nachwelt übermitteln. Neben dieser wissenschaftlichen Arbeit gab Wander seit mehreren Jahren den „Schmiedeberger Sprecher“, ein Volksblatt, heraus, das seiner ganzen Anlage nach und besonders seiner kräftigen und gemeinverständlichen Schreibweise wegen ein Muster seiner Art genannt zu werden verdiente.
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