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hei+co, am 14.9. 2000 um 09:17:19 Uhr
Immateriell

Der Kulminationspunkt virtueller Ökonomien besteht eben darin, die immensen gesellschaftlichen Produktivkräfte der neuen Märkte auf der einen Seite an die schier unbegrenzten ‚freigesetzen‘ Produktivitäten der jetzt neuerdings (schein-) selbständigen Produzenten - mit hoher räumlicher und zeitlicher Mobilität - auf der anderen Seite zu koppeln und zu binden.
Für den ‚intellektuellen Proletarier‘ wird die immaterielle Arbeit zu einer doppelten Projektion von Selbständigkeit: zum einen scheint er die Produktionsmittel jetzt endlich in den eigenen Händen zu halten, während er gleichzeitig nur für sich selbst und vor allem für die eigene Selbst-Verwirklichung zu arbeiten scheint.



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